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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: HUCH!
Autor: Graeme Jahns
Grafik: Thomas Hussung
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 

 
Dam it!
...

My Dam is my Castle!

Die Biberbaumeister wollen den schönsten Damm präsentieren, sind aber wählerisch in ihrem Baumaterial! Oder doch nicht, weil so manchmal Müll mit in die Auswahl gerät...
 
 
Jeder Spieler erhält vier Holzklötzchen. Die Dammkarten werden nach den Baukosten in fünf Gruppen sortiert, diese wiederum so, dass die höheren Siegpunkte oben liegen. Jede Gruppe liegt aufgefächert für sich nebeneinander auf dem Tisch. Alle Flusskarten werden gemischt und als offener Nachziehstapel auf den Tisch bereitgelegt. Links neben dem Nachziehstapel werden nun vier Flusskarten offen ausgelegt.



Wenn man am Zug ist, darf man eine von zwei Aktionen ausführen:
- Eine Flusskarte nehmen: Die Karte, die am weitesten von dem Nachziehstapel entfernt ist, darf man gratis nehmen. Wenn man die zweite Karte von links nehmen möchte, muss man auf die erste ein Holzklötzchen legen bzw. auf jede Karte die man überspringt - wenn man also die Karte direkt vom Nachziehstapel haben möchte, muss man vier Klötzchen legen. Nimmt man eine Karte, auf der schon Klötzchen liegen, erhält man diese auch in den eigenen Vorrat.



Es gibt drei Arten von Flusskarten:
> Wenn man eine Baumkarte nimmt, erhält man diese auf die Hand.
> Nimmt man eine Müllkarte, muss man entweder sofort eine Müllabfuhrkarte zusammen mit der Müllkarte abwerfen oder die Müllkarte in den Damm verbauen.
> Die Bibermüllabfuhr kann entweder eine Müllkarte neutralisieren (wie gerade erklärt) oder einmalig in den Damm gebaut werden.

Sobald eine Karte aus dem Fluss genommen wird, werden die Karten nach links aufgeschoben und neue Karten rücken nach.



- Einen Damm bauen: In jedem Damm darf jede Baumart nur einmal vorkommen, das gleiche gilt für die Bibermüllabfuhr. Um einen Damm zu bauen, legt man beliebig viele Karten vor sich ab. Den Wert dieses Dammes darf man sich dann als Dammkarte eines Stapels nehmen, dabei muss der abgelegte Gesamtwert gleich oder höher sein als die der Dammkarte.

Das Spiel endet sofort, wenn der Fluss nach dem Zug eines Spielers nicht mehr aufgefüllt werden kann oder wenn die letzte Dammkarte aus der Auslage genommen wurde. Die Dammkarten sind so viel wert, wie es die aufgedruckten Punkte angeben und für je zwei Klötzchen gibt es einen Punkt. Die Müllkarten bringen entsprechend einer Tabelle Minuspunkte (Anzahl der Müllkarten zum Quadrat, maximal minus 25 Punkte). Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [mha]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
niedliche Biber
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Minuspunkte tun richtig weh
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: "Dam it!" ist ein schnelles Set-Collecting-Kartenspiel, das sich bei der Auswahl der Karten einem mittlerweile bekanntem Mechanismus bedient (z.B. haben wir ihn zuletzt in "Majesty" gesehen, d.h. ich erhalte eine Karte kostenlos, möchte ich jedoch von weiter rechts kaufen, muss ich dafür Karten mit Klötzchen belegen). Das ist dann bei einem so kleinen Spiel wie "Dam it!" auch direkt ein Manko. Es erfordert einfach Administration. Nach jedem kleinen Spielzug müssen Karten nach links geschoben und nachgelegt werden. Die Person, die am nächsten am Kartenstapel sitzt, ist da dann die leidtragende, die ständig mit dieser Fleißarbeit beschäftigt ist - zumindest simuliert das ganz gut den Fluss, der ja auch ständig in Bewegung ist. 

Das Spiel an sich ist superleicht. Man sammelt verschiedene Sets mit gleichen Baumarten. Die Holz-Klötzchen sind dabei das einzige wirkliche strategische Element in diesem Spiel. Gehen einem diese nämlich aus und man kann gerade keinen Damm bauen, muss man eine Karte nehmen. Der Dammbau ist quasi ein Wettrennen-Element, denn die Punkte für fertiggestellte Dämme werden, je länger man damit wartet, immer geringer - so muss sich oft entscheiden, ob man lieber schnell einen weniger wertvollen Damm baut oder weitersammelt und auf höhere Punkte hofft - nicht ohne das Risiko, dann eben eine Karte nehmen zu müssen, die einem nicht gefällt. Ohne Holz-Klötzchen ist das dann nicht selten eine Müllkarte...  So kann es manchmal sinnvoll sein, eine nicht ganz optimale Karte aufzunehmen, um die dort abgelegten Klötzchen zu erhalten und so für Schlimmeres gewappnet zu sein.

Die Karten haben eine gute Qualität, wobei die Rückseiten doch mehr in Mitleidenschaft gezogen werden als bei anderen Spielen, da die Karten ständig über den Tisch geschoben werden. Das Biberthema ist süß umgesetzt, auch wenn man kaum einen Biber zu Gesicht bekommt. Die Spieldauer von 20 Minuten wird meistens knapp erreicht, sodass einer Revanche nichts im Weg steht.

Insgesamt ist "Dam it!" in seiner Einfachheit und mit dem Wettrennen-Charakter ein guter Absacker oder ein schönes Familien-Kartenspiel, das man immer mal wieder spielen kann. Und wenn man mal wieder ordentlich Minuspunkte einfährt, weil die Biber-Müllabfuhr nicht zur Stelle ist, liefert der Spieltitel auch direkt den einzig dazu passenden Ausruf! ;)
 
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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