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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag:
Super Meeple
Autoren: Michael Kiesling, Wolfgang Kramer
Grafik: Paul Mafayon, Christophe Swal
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 90
Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Cuzco
...
Aus dem Leben der Inka
In ihrer Hauptstadt Cuzco bauen die Inka neue Terrassen in die Berge, errichten Dörfer, Tempel und huldigen der Götter mit Festen.
 
 
Der Spielplan wird in die Mitte gelegt, jeder Spieler wählt eine Farbe und legt den Wertungsstein auf die Null der Wertungsleiste. Die dreiteiligen Geländestücke, die Bewässerungsspeiche, die Sonnenscheiben und die 40 Tempelplättchen (nach Werten geordnet) werden neben dem Spielplan bereit gelegt.

Auf den drei blauen Feldern des Plans wird jeweils ein Bewässerungsspeicher gelegt. Die Festivalkarten werden gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Jeder Spieler erhält noch zwölf Inka in seiner Farbe, drei Aktionschips, drei Festivalkarten, eine Kurzspielregel und mehrere Geländestücke (in verschiedener Größe).



Es wird ein Startspieler bestimmt, danach wird im Uhrzeigersinn gespielt. Ist man am Zug, muss man als erste Aktion mindestens ein Geländestück auf den Spielplan legen, wodurch Dörfer, Städte und Getreidefelder vergrößert oder verkleinert werden. Zudem gibt es weitere Aktionen wie z.B. Inka bewegen, Tempel errichten, Karten ziehen etc.  Dafür stehen dem Spieler pro Zug sechs Aktionspunkte zur Verfügung Aktionen können in beliebiger Reihenfolge und beliebig oft ausgeführt werden. Aktionschips können eingesetzt werden, um sieben anstatt sechs Punkte in einem Zug zur Verfügung zu haben.



Geländestück anlegen
Man darf überall ein neues Geländestück legen, es muss also nicht zum Rand oder anderen Stücken benachbart sein. Es dürfen jedoch keine Inkas, Bewässerungsfelder oder Tempel überdeckt werden. Man darf ein Geländestück auch so legen, dass es über die gezeichneten Spielfelder hinausragt, solange ein Feld vom Plan von dem neuen Geländestück abgedeckt wird. Dafür muss man für jedes Feld, welches nicht auf dem eingezeichneten Plan liegt, einen Aktionspunkt (AP) mehr zahlen. Man kann auch Geländeteile auf anderen legen, wenn alle Felder von unten gestützt werden und diese nicht deckungsgleich sind.



Inka bewegen
Es dürfen nur die eigenen Inka bewegt werden. Inka können vom Rand des Spielplans ins Spiel gebracht werden, dies kostet je nach Geländetyp ein oder zwei Aktionspunkte (AP). Innerhalb eines Geländetyps kann ein Inka kostenfrei beliebig frei gezogen werden (auch Terrassen hoch- oder herunterklettern). Jeder Wechsel des Geländetyps beim Ziehen kostet einen AP. Außerhalb eines Geländestücks kann man sich nicht bewegen. Auf jedem Feld darf nur ein Inka stehen, jedoch dürfen die eigenen Inka übersprungen werden, fremde entsprechend nicht.

Tempel errichten / Tempel ausbauen
Der Bau von Tempeln bringt Prestigepunkte (PP). Der Bau, sowie Ausbau eines Tempels kostet jeweils einen AP. Nur der Spieler, der das Dorf / die Stadt mit dem höchsten Rang einnimmt, d.h. dessen Inka auf einer höheren Ebene als ein anderer Inka steht, darf diese Aktion ausführen. Gibt es einen Gleichstand, kommt es auf den zweiten Inka an usw.



Ein Tempel kann nur auf einem freien Dorf errichtet werde, dadurch wird dieses zur Stadt. Ein Tempel kann maximal einen Wert von zehn haben. Der Wert eines Tempels darf nicht höher sein als die Anzahl der Felder des Dorfes / der Stadt, indem dieser gebaut wird. Man darf einen Tempel sofort auf einem beliebigen Wert errichten / ausbauen, solange es die Felder zulassen, dies kostet auch nur einen AP. Zwei Städte können nicht zusammenwachsen, jedoch können Dörfer an eine Stadt angegliedert werden. Pro Zug kann ein Tempel nur einmal errichtet / ausgebaut werden. Wer einen Tempel errichtet / ausbaut, bewegt den Wertungsstein sofort um die Hälfte des neuen Tempelwertes auf der Wertungsleiste nach vorne.



Bewässerungsspeicher platzieren
Bewässerungsfelder bringen nur PP ein, wenn sie vollständig von Geländestücken umschlossen sind. Bewässerungsspeicher werden nur auf ein freies Spielplanfeld gelegt und niemals am Rand des Spielplans; es dürfen jedoch mehrere Bewässerungsfelder nebeneinander liegen. Wessen Inka am höchsten auf den umliegenden Geländestücken positioniert ist (siehe Tempel errichten), erhält entsprechend die Punkte. Für jeden umschlossenen Bewässerungspeicher gibt es sofort drei PP.



Festivalkarten erwerben
Ein Spieler darf pro Zug maximal zwei Festivalkarten kaufen, wobei eine Karte einen AP kostet. Man kann sich entscheiden, ob man die offen liegende Karte kauft (welche sofort nach dem Kauf ersetzt wird) oder man die oberste verdeckte Karte vom Stapel zieht. Die Karten bleiben vor den Mitspielern geheim.

Ein Festival ausrichten
Am Ende seines Zuges kann jeder Spieler in einer Stadt, in der er mindestens einen Inka hat, für 0 AP ein Festival ausrufen. Andere Spieler mit Inka in dieser Stadt können ebenfalls an diesem teilnehmen. Um zu bestimmen, wer dieses Festival letzten Endes ausrichtet, wird die oberste Karte des Festivalablagestapels genutzt. Die Spieler können beliebig viele Karten ausspielen, die mindestens eines der Relikte der gerade aufgedeckten Karte zeigt. Jedes Relikt, welches so von den Spielern ausgespielt wird, ist einen Festivalpunkt wert. Dies passiert reihum, und man kann, wie beim Pokern, entsprechend mit dem Einsatz des Vorgängers gleichziehen oder diesen erhöhen. Je nachdem, ob eine Person die Mehrheit besitzt oder nun ein Gleichstand herrscht (wenn keiner mehr erhöht), werden nach einer Tabelle Punkte vergeben. An diesem Tempel kann solange kein Festival mehr stattfinden (Erinnerung durch einen Sonnenmarker), bis dieser ausgebaut wird.



Sind alle dreiteiligen Geländestücke aufgebraucht, geht das Spiel seinem Ende entgegen. Der Spieler, der das letzte Stück genommen hat, führt seinen Zug vollständig aus und macht für sich allein dann die große Abschlusswertung. Danach haben alle reihum noch einen Zug, in welchem keine Geländestücke gelegt werden müssen. Jeder führt nach seinem letzten Zug danach ebenfalls eine Abschlusswertung durch.

Bei seiner Abschlusswertung wertet der Spieler jeden Tempel, in dessen Stadt ein eigener Inka steht. Allerdings erhält der Spieler jeweils nur für Inka mit dem höchsten (volle Punktezahl) und zweithöchsten Rang Punkte (halbe Punktezahl). [mha]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessantes Taktikspiel
sehr schönes Spielmaterial
ENDE
  MINUS:
MINUS:
manchmal hat man Probleme,
   die Ebenen zu unterscheiden
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: "Cuzco" ist eine überarbeitete Neuauflage des Spiels "Java", welches damals als Trilogie zusammen mit "Tikal" und "Mexica" erschienen ist.

An den Regeln hat sich (meines Wissens) nichts geändert, nur das Design ist anders und das Material hochwertiger. Das Spielmaterial weist kräftige Farben auf, besteht aus dicker Pappe aus, zudem sind die Tempel optische Hingucker und werten das Spielgefühl auf.

Das Spiel an sich ist recht simpel, und die Spielhilfen mit der Übersicht der Aktionen reichen aus, den Überblick zu behalten.

Die Dauer der einzelnen Züge nimmt gegen Ende des Spiels immer mehr zu, da man immer mehr überlegen muss, wie man am besten Geländestücke positioniert, um die höchste Position zu erreichen, um ggf. Tempel zu bauen. Trotzdem ist ein Spielerzug innerhalb von einer Minute abgehandelt, sodass es seltener zu einer größeren Downtime kommt. Die angegebenen 90 Minuten pro Partie kommen bei drei Spielern gut hin.

Das Spiel wird anspruchsvoller, umso mehr Spieler mitspielen. Nicht nur, dass es schwieriger ist, die höchste Position zu erreichen, welche für manche Aktionen bzw. Wertungen wichtig ist, auch der Bauplatz verringert sich, da die Inka der Spieler die Bauflächen blockieren. Geschieht dies, sind Spieler ggf. gezwungen, die eigenen kleineren Geländeplättchen zu legen, welche vor allem für die Endwertung sehr entscheidend sein können. Ich persönlich würde ein Spiel ab drei Spielern bevorzugen.

Wer das Spiel ein paar Mal gespielt hat, kann aber zwei "Strategien" beobachten. Zu einem werden die Wasserspeicher schnell am Stück gebaut, um so relativ kostengünstig Siegpunkte zu generieren, und zum anderen werden die eigenen 1er- und 2er-Geländeplättchen möglichst lange aufgehoben, da man sich mit diesen wesentlich einfacher eine der höheren Positionen erbauen kann. Spielen also neue Spieler gegen welche, die das Spiel bereits kennen, haben letztere bessere Chancen auf den Sieg, wenn sie ihr Wissen für sich behalten.

Ich persönlich finde dieses Spiel sehr schön, da es auch für Strategiespiel-Einsteiger geeignet ist, jedoch kaum Glückselemente besitzt. Am Ende der Partie hat man immer eine schöne Landschaft gebaut, die durch ihre Höhenunterschiede auch optisch das Spielerherz erquicken lässt. Bis auf die genannten Abzüge in der B-Note ein gutes Spiel, dem ich gute 7 Kultpunkte verleihe.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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