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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Aktion
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: Blue Orange / im Vertrieb von Asmodee
Autor: Erwan Morin
Grafik:
Simon Douchy
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Cupcake Academy
...
Die Küchlein von Hanoi
Ran an die Backaufträge! Schafft ihr es gemeinsam, innerhalb der sieben zur Verfügung stehenden Minuten alle Bestellungen abzuarbeiten?

 
Es gibt für jeden Spieler einen Backförmchen-Satz aus fünf Cupcake-Formen und drei Teller, die er vor sich stellt. Außerdem gehört ein Teller in die Tischmitte. Dazu werden noch die der Spielerzahl zugehörigen Auftragskarten herausgesucht. Die Spieler einigen sich gemeinsam auf den Schwierigkeitsgrad. Der wird durch die unterschiedliche Anzahl von Karten repräsentiert. Je mehr Karten innerhalb der Sandurzeit geschafft werden, desto besser ist die Gruppe gemeinsam. Mit dem Starten der Sanduhr beginnt die gemeinsame Spielzeit.



Die erste Karte wird aufgedeckt. Sie zeigt Cupcake-Förmchen in unterschiedlicher Farbe und Anzahl. Um diese Bestellung nachzubilden, unterliegt das Versetzen der Formen jedoch einigen Regeln:
- Alle spielen gleichzeitig.
- Es darf immer nur ein Förmchen genommen werden.
- Es darf nur mit einer Hand gespielt werden.
- Es darf ein Förmchen immer nur entweder vom eigenen Teller zu einem anderen eigenen Teller oder zum Teller in der Mitte bewegt werden.
 
 
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- Förmchen von Mitspielern dürfen nur genommen werden, wenn sie auf dem mittleren Teller stehen.
- Jede Form gehört vom Prinzip her allen gemeinsam. Zielführend ist es immer, am Ende die Bestellung genau so aufzubauen, wie sie sichtbar ist.
- Auf jedem Teller darf immer nur ein Förmchen sichtbar stehen. Ein Verdecken kleinerer Formen ist erlaubt.



Sobald die Anordnung der Förmchen aller Spieler mit dem Auftrag übereinstimmt, wird die nächste Karte aufgedeckt und abgearbeitet.

Wichtig ist noch zu sagen: Ja, es müssen generell alle Formen im Spiel bleiben, auch wenn auf dem Auftrag nur wenige sichtbar sind. Dann müssen die überzähligen kleineren Förmchen eben unter den größeren versteckt werden.

Übrigens müssen in den ersten Partien die Positionen der Förmchen nicht stimmen, nur deren Farben und Anzahl. Die Profis unter euch können dann aber natürlich auch direkt zielgenau Lösungen finden.



Die Spieler gewinnen gemeinsam, wenn sie die letzte Karte ihres Stapels innerhalb der Sanduhrzeit gelöst haben. Sie verlieren gemeinsam, wenn die Sanduhr zuvor durchgelaufen ist. Dann unbedingt den nächsten Versuch starten! Man spielt sich mit ein wenig Übung nämlich tatsächlich ein und kann sich an schwierigere Bestellungen wagen.

Sollte es dann zu einfach sein, dann nochmal ohne zu sprechen oder/ und mit der schwächeren Hand spielen! [go]

    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
selten genutzer Mechanismus
   witzig umgesetzt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielen auf Zeit ist nicht
   jedermanns Sache
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Na sowas aber auch. Die erste Runde überrascht. Das Spielprinzip kenne ich, und zwar aus einem recht bekannten Solo-Denkspiel: "Die Türme von Hanoi". Für die Altenburger Spieletage vor einigen Jahren hatten wir das Denkspiel aus Holz selbst gebastelt. Und seitdem hat es schon so einige Spieler erfreut. Dabei ist der Gedanke dahinter ganz einfach: Du hast drei Grundplatten und mehrere immer kleiner werdende Steine, die als Turm übereinandergesetzt werden. Der Auftrag: Schichte den Turm so um, dass er am Ende komplett auf einem anderen Feld steht. Bedingungen: Man darf immer nur einen Stein nehmen und versetzen. Und man darf immer nur kleiner auf größer stellen.

Und nun ein Spiel für bis zu vier Personen zu diesem Thema? Bisher kenne ich tatsächlich noch kein Spiel, dass die Mechanik abbildet. Gepaart mit einer kooperativen Spielweise, entpuppt "Cupcake Academy" als gelungenes Familiendenkspiel. Einziger Haken: die Zeit. Man glaubt nicht, wie kurz sich sieben Minuten anfühlen können. Nach dem ersten misslungenen Versuch ein zweiter gelungener und dann, was soll's: "Wir schaffen bestimmt noch eine Karte mehr!". Kurz und gut, eine halbe Stunde ist rasch gespielt. Und tatsächlich, es funktioniert. Bei zwei Spielern sortiert man die Förmchen als Gruppe zwischen sieben Tellern hin und her. Bei vier Spielern muss man dann schon dreizehn Teller im Blick behalten. Oder besser auch nicht, denn am Ende müssen ja doch nur meine Teller stimmen. Bloß was muss drunter? Was muss übrigbleiben? Was haben die anderen? Was brauche ich? Kommunikation hilft!

Vom Spielgefühl her erinnert es mich tatsächlich an das im Frühjahr 2020 erschienene "Fringers" (> Testbericht). Auch hier muss die Gruppe interagieren, um am Ende die Aufgaben gemeinsam zu erfüllen. In unseren Testgruppen fand das Spiel sehr schnell Anklang. Die witzige Spielgeschichte der kleinen Cupcake-Bäcker versteckt sich nur unterschwellig und bleibt, dank des Materials, sichtbar. Einzig die Denkweise dahinter will gelernt sein. Ein oder zwei langsame Lernrunden bieten sich an. Danach aber ab in den Wettkampf-Modus! Das geht noch schneller. Passend ist das Spiel für gemeinsame Familienrunden und Teenager-Gruppen, vor allem wenn vielleicht sogar zwei Teams nacheinander gegeneinander auf Zeit spielen. Klar, wenn man als Gruppe einfach so gut ist, kann man ja auch die Zeit reduzieren. Ob es dann klappt, merkt man nach der ersten Runde. Es ist empfehlenswert, eine Vierer-Gruppe sowohl als zwei Teams gegeneinander als auch als ein Team miteinander spielen zu lassen.

Der Mechanismus ist dabei so pfiffig, dass man sich weitere Aufträge wünscht. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass der Anspruch auch anderweitig erhöht werden kann. Und auch, dass es halt kein Spiel ist, das man zu ernst nehmen sollte.

Fazit: "Cupcake Academy" ist ein unverbrauchtes, kooperatives Denkspiel für zwei bis vier Spieler - als witziges Spiel fordert es Familien und Teens als Teams heraus, immer schneller gemeinsam die Backförmchen richtig anzuordnen.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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