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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Catch Up Games
Autor: Stefan Alexander
Grafik: Kristiaan der Nederlanden
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
 

 

 
CuBirds
...

Tschirp, Tschirp!
Ach, es ist wieder Frühling ... Nun eigentlich ist es gerade zwei Tage vor Neujahr, als ich diese Rezension schreibe, aber wen stört das schon? Denn wenn das kleine bunte Set-Collection-Spiel "CuBirds" auf dem Tisch liegt, befindet man sich gedanklich sowieso im Mai.

 

Auf der Mitte des Tisches werden aus insgesamt 101 Vogelkarten zufällig vier Reihen mit je drei Karten gebildet. Dabei darf in keiner Reihe eine der insgesamt acht Vogelarten mehrfach vorkommen.

Alle Spieler bekommen nun offen eine erste Karte für ihre Sammlung sowie acht verdeckte Handkarten. Beginnend mit dem Startspieler gibt es nun genau zwei Optionen, die in vorgeschriebener Reihenfolge durchgeführt werden müssen:

Karten anlegen (zwingend):
Der Spieler muss alle Karten einer Vogelart an ein Ende einer bestehenden Reihe anlegen. Hat dieses Anlegen zur Folge, dass bereits eine in der Reihe ausliegende gleiche Vogelart vorhanden ist, bekommt der Spieler nun alle Karten, die sich zwischen diesen befinden, auf die Hand. Sollte sich kein Rahmen aus identischen Arten bilden, so hat der Spieler die Option, zwei Karten vom Nachziehstapel zu ziehen.

Danach werden die übrigen Karten zu einer kontinuierlichen Reihe zusammengeschoben. Sollten sich nun nur noch Vögel einer Art in der Reihe befinden, werden solange Karten vom Nachziehstapel angelegt, bis mindestens zwei verschiedene Arten ausliegen.

Einen Flock* bilden (freiwillig):
Im Anschluss können die Spieler aus ihren Handkarten entweder einen kleinen oder großen Flock bilden. Dazu deckt man alle Karten eine Spezies auf. In der rechten oberen Ecke einer Karte steht die Anzahl der Karten, die benötigt wird, um einen kleinen (niedrige Ziffer) bzw. einen großen Flock (höhere Ziffer) zu bilden. Je nach Art des Flockes legt der Spieler nun eine bzw. zwei Karten zu seiner Sammlung. Die übrigen Karten des Flockes werden abgeworfen.

* Anmerkung: In unseren Runden hat sich, aufgrund der englischsprachigen Anleitung, der englische Begriff "Flock" als eine Ansammlung von Vögeln durchgesetzt.  In einer eventuellen deutschen Übersetzung wird man den Flock vermutlich als "Schwarm" bezeichnen.

Rundenende:
Sobald ein Spieler nach dem Zug keine Karten mehr auf der Hand hat (entweder durch Anlegen oder Flockbildung), endet sofort die aktuelle Runde. Alle Spieler werfen ihre Karten ab. Der Spieler, der die Runde beendet hat, teilt die Karten neu aus und beginnt dann auch die neue Runde. Die Karten in der Mitte bleiben aber immer unverändert liegen!

Spielende:
Das Spiel endet sofort, sobald jemand entweder sieben verschiedene Arten in seinem Flock besitzt oder von mindestens zwei Arten mindestens drei Karten. Dieser Spieler gewinnt. [mk]

 
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  PLUS:
PLUS:
wunderschönes und
   außergewöhnliches Design
schnelles Spiel mit taktischem Kniff
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Karten etwas dünn
Glücksfaktor kann unter
  Umständen einmal frustrieren
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Matthias: Manchmal sind es ja die kleinen Spielperlen, die man überhaupt nicht auf dem Zettel hatte, die dem Kultisten die angenehmsten Überraschungen und den unerwartesten Spielspaß bescheren. Solches ist mir mit "CuBirds" wiederfahren. "Okay, das nett aussehende Spiel nehme ich mit", habe ich mir noch gedacht. Ich sollte nicht ahnen, dass dieses "nett aussehende" Spiel zu einem meiner Highlights 2018 werden sollte.

Aber der Reihe nach. Nachdem ich die Schachtel zum ersten Mal öffnete, hört sich "nett aussehend" schon als blanker Hohn an. Denn was Illustrator "Kristiaan Der Nederlanden" hier auf die Karten zauberte, ist meiner Ansicht nach schon außergewöhnlich. Nicht nur, dass der kubische Stil unserer gefiederten Freunde schon ein echter Hingucker ist, erblickt man beim näheren Hinschauen, dass jede Karte komplett individuell designt wurde. Während eine Eule den Betrachter anschaut, blickt die andere nach oben und eine dritte hat ein Auge geschlossen. Und auch kein Hintergrund gleicht dem anderen. Einzig die etwas dünn geratenen Karten schmälern den ansonsten perfekten Gesamteindruck um einen Punkt in der Ausstattungs-Wertung.

Nachdem mich das Spiel also optisch auf voller Linie überzeugte, tat es dies dann auch schon in den ersten Runden spielerisch. Ja, es ist im Kern ein simples Set-Collection-Spiel, aber die Tücke liegt - wie so oft - immer in Detail. Durch die Tatsache, dass man immer alle Karten einer Spezies anlegt, wird das Board im Ablauf des Spieles immer attraktiver. Man steckt ständig in der Zwickmühle, sich seine passenden Karten zu nehmen, aber den anderen Spielern halt nicht z.B. drei verdammte Enten auf den Präsentierteller legen zu wollen. Und dann kann die Runde ja jederzeit beendet werden, und alle meine hart gesammelten Handkarten wären mit einem Schlag weg. Bilde ich jetzt also meinen kleinen Flock, oder warte ich noch eine Runde?
 
Trotzdem sei gesagt, dass es in einigen Runden doch zu Frustration unter den Spielern und Spielerinnen kam, als beim Auffüllen der Reihen von Nachziehstapel partout immer die denkbar schlechteste Karte aufgedeckt wurde. Letztendlich ist dies aber nur ein kleiner Kritikpunkt, denn bei einer Spielzeit von etwa 20 Minuten hat man dann doch nicht so viel Zeit, um sich zu ärgern, und im nächsten Spiel wartet die nächste Chance.

Alles in Allem hat mich "CuBirds" sehr überzeugt. Es ist in kurzer Zeit unser Einstiegsspiel Nummer 1 geworden. An einigen Abenden wurden dann aus einer kurzen Runde "CuBirds" auch schnell mal vier oder fünf. Trotz kleiner Restmängel vergebe ich dann doch insgesamt hervorragende neun von zehn Rotkehlchen ... und träume noch etwas vom Mai.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Matthias
   Michael
   Jürgen
Ende
...
 

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