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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Benjamin Schwer
Spieleranzahl: 1 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca.20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Crowns
 
Ich bin der König der W...ürfel!
Wer bei diesem Spiel die Würfel geschickt einsetzt und sich auf diese Weise die meisten Kronen sichert, wird am Ende einen majestätischen Sieg feiern...
 

     

Die sechs W6-Würfel werden bereitgelegt. Jeder Spieler erhält 18 Markierungschips sowie eine eigene Spielertafel mit 36 Feldern, welche in den Zeilen die Würfelaugen (1 bis 6) und in den Spalten die Anzahl der Würfel (1 bis 6) zeigen. Dabei formen die Würfelaugen 1 bis 5 in der Anzahl 1 bis 5 ein 5x5-Quadrat. Die 6er-Würfelaugen bilden eine gesonderte Zeile, die Anzahl "6" der Würfelaugen eine gesonderte Spalte. Ziel ist es, möglichst viele Kronen, die auf den Feldern in unterschiedlicher Anzahl zu finden sind (von 0 bis 6), mit den Markierungschips zu belegen. Dabei zählt jedes Feld der gesonderten Zeile/Spalte einzeln (für jede Krone gibt es einen Punkt), im 5x5-Quadrat zählen am Ende nur vollständig (!) gefüllte Reihen und/oder Spalten und/oder Diagonalen (die Kronen pro Zeile/Spalte/Diagonale findet man bereits mit kleinen roten Zahlen aufsummiert, sodass man die Punkte direkt ablesen kann.

Wie nun bringt man seine Plättchen aufs Tableau? Ganz einfach! Wer an der Reihe ist, wirft alle 6 Würfel und sortiert sie nach Augenzahlen. Nun können - je nach Ergebnis - max. 6 Chips auf die Spielertafel gebracht werden - meistens werden es jedoch weniger Chips sein. Auch ein "Passen" ist erlaubt. Die verwendete Würfelanzahl in Kombination mit den Würfelaugen bestimmt jeweils das Feld, das belegt werden darf. Beispiel: Der Wurf zeigt 1 - 3 - 3 - 4 - 4 - 4. Der Spieler lässt die 1 "links liegen" (nutzt sie also nicht), verwendet für die 2x "3" das entsprechende Feld und kann nun noch das Feld 3x "4" belegen. Er kann aber auch Würfel weglassen und z.B. nur 2x "4" belegen oder auch 1x "4" UND 2x "4" - so, wie es auf der Spielertafel am meisten Sinn macht.

Der besondere Kniff im Spiel: Würfel mit höheren Würfelaugen dürfen auf eine beliebige niedrigere Augenzahl gedreht werden, sofern diese Augenzahl mindestens einmal im Wurf vorkommt. Auf dem Beispielfoto könnten die drei 4er z.B. auf die "2" gedreht werden und so das Feld "4x die 2" markiert werden. Auch könnten die 4er und 2er allesamt auf "1" gedreht werden, so dass dann das Feld "6x die 1" belegt werden darf.

Gespielt wird, bis ein Spieler seinen 18. Chip auf seiner Tafel platziert hat. Wurde die laufende Runde (bis zum rechten Nachbarn des Startspielers) zu Ende gespielt, zählen nun alle Spieler die Kronen ihrer vollständig belegten Reihen / Spalten / Diagonalen sowie der gesonderten Felder. Wer die größte Kronenanzahl aufweisen kann, gewinnt.

Das Spiel kann übrigens auch solitär gespielt werden; im Solospiel muss (!) allerdings nach jedem Wurf mindestens 1 Plättchen gelegt werden; taktisches Passen ist in dieser Variante nicht erlaubt! [ih]

 
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schnell erlernbar
pfiffiger Mechanismus

ENDE
  MINUS:
MINUS:
keine bzw. kaum Interaktion
auf Dauer etwas zu eintönig
r
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Crowns" ist ein nettes Würfelspiel, bei dem es darum geht, die Würfelergebnisse so zu kombinieren, dass die 18 Chips möglichst punktebringend auf die eigene Spielertafel gebracht werden. Der Kniff ist das Drehen von höheren Würfelaugen auf niedrigere. So lässt sich trotz nur eines einzigen Wurfes pro Runde meist doch etwas Brauchbares aus den Würfeln herausholen.

Das Spiel ist solitär geprägt. Interaktion zwischen den Spielen gibt es nicht bzw. nur in der Form, die Gegner mit dem schnellen Belegen der Tafel unter Druck zu setzen. Schließlich können nur 18 der 36 Felder belegt werden, und oftmals wäre Passen die bessere Alternative als ein Feld mit neidriger Kronenzahl oder außerhalb einer begonnen Reihe auszuwählen.

Nun ist solitäres Spielen erst einmal okay, wären da nicht die Wartezeiten. Im Spiel zu sechst (und dann am besten noch mit der am meisten gehassten Mitspielerspezies... Grüblern) entsteht oft eine recht lange Downtime. Auch hat sich in meinen Testrunden gezeigt, dass der meistgewählte Weg das "Mittelmaß" ist. Auf eine komplette 5er-Augenzahlreihe zu hoffen, ist natürlich weit risikoreicher als eine 3er-Augenzahlreihe zu füllen. Gleiches gilt für die Anzahl. Und so ist das Spiel insgesamt wenig flexibel. Natürlich wird es immer wieder mal "glückliche" Ausreißer geben, aber insgesamt verläuft doch jede Partie, von der eigenen Strategie ausgehend, recht ähnlich. Das ist etwas schade, denn darunter leidet der Langzeitspielreiz. Möchte ich meinen eigenen Highscore verbessern, kann ich das nur mit einer Harakiri-Spielweise bewerkstelligen, die entweder - bei Glückspilzen - gut geht oder - und das kommt dank Murphys Gesetz weit öfters vor - gnadenlos floppt.

Deswegen ist "Crowns" aber kein schlechtes Spiel. Es ist grundsolide, enthält eine Prise Taktik, allerdings keinen wirklichen "Spielwitz"; wer es gern ruhiger und "trockener" mag, der macht mit diesem Spiel nichts verkehrt. Freunde von etwas aufgelockerteren Spielen haben jedoch bessere Würfel-Alternativen (wie z.B. "Las Vegas", "Piraten kapern" oder "King of Tokyo"). Und wenn ich ein ähnliches Spiel wie "Crowns" empfehlen müsste, würde ich "Würfelbingo" den Vorzug geben. (Links zu den genannten Spielen: siehe unten). Insgesamt bekommt "Crowns" von mir 6 von 10 Kronen, sorry, Punkten!
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Las Vegas   > Piraten kapern
> King of Tokyo   > Würfelbingo
Ende
 

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