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Genre: Denken, Legespiel
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Nicholas Cravotta
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Crosswise
 
In Reihe gelegt
Nach dem Erfolg von "Qwirkle" schiebt Schmidt Spiele ein weiteres Legespiel inkl. hochwertiger Holzsteine mit farbigen Symbolen nach - doch diesmal als Duell!
 

     

So funktioniert's:
Die Spielsteine (je 7x gleiche Farbe/gleiches Symbol in 6 Farben, je 3x Aktionssteine in 4 verschiedenen Arten) werden in den Stoffbeutel gegeben und gut durchgemischt. Jeder Spieler zieht 4 Steine aus dem Beutel und stellt sie vor sich ab - so, dass die Gegner nicht die Bedruckung sehen können!


Der noch leere Spielplan: Spieler "grün" spielt waagrecht, Spieler "orange" spielt senkrecht.
   
Die Spielsteine werden immer zufällig aus dem Stoffbeutel gezogen.
   

Gespielt wird im Duell-Prinzip. Die Spieler müssen das 6x6-Raster des Spielplans mit den Steinen belegen. Dabei spielt ein Spieler immer horizontal und der andere vertikal. In jedem Spielzug spielt ein Spieler immer einen Stein aus seinem Vorrat aus, legt ihn aufs Spielbrett, zieht einen neuen Stein aus dem Beutel, und der Nächste ist dran.


Jeder neue Stein darf immer nur auf ein freies Feld gelegt werden- es sei denn, der Spieler verwendet einen Aktionsstein.
   
Ist das Spielbrett komplett mit Steinen belegt, erfolgt die Wertung. Bei 6 gleichen Steinen in einer Reihe endet das Spiel vorzeitig!
   

Ausgelegte Steine gelten also immer für beide Duellgegner. Ziel ist es, in der eigenen Spielrichtung (also waagrecht oder senkrecht) möglichst gewinnbringende Kombinationen auszulegen. Am Spielende wird jede der 6 "eigenen" Reihen betrachtet. Gleichfarbige Steine bringen Punkte - je mehr gleiche Steine in einer Reihe liegen, umso mehr Punkte gibt es. 6 verschiedene  (!) Spielsteine bringen ebenfalls Punkte. Wer es schafft, 6 gleichfarbige Steine in eine Reihe zu legen, gewinnt vorzeitig. Ansonsten endet das Spiel erst, wenn alle Felder belegt sind.


Am Spielfeldrand sind die möglichen Punktekombinationen festgehalten.

Die goldene Regel: Gelegt werden darf immer nur auf freie Felder, und was einmal gelegt ist, bleibt dort auch liegen. Naja, fast... Denn da gibt es noch die insgesamt 12 Aktionssteine (je 3 von jeder Art), die es beim Ausspielen ermöglichen, Steine-Positionen zu verändern. Möglich ist (1.) ein Austausch eines Steins vom Brett mit einem Stein aus dem eigenen Vorrat, (2.) die Wegnahme eines Steins vom Brett in den eigenen Vorrat, (3.) Der Austausch zweier Steine auf dem Brett, (4.) Das Umsetzen eines beliebigen Steins auf dem Brett auf ein noch freies Feld.


Die Aktionssteine beeinflussen das Spielgeschehen immens.

Spielt man zu viert, so spielen jeweils zwei Spieler (gegenüber sitzend) in einem Team, d.h. sie kämpfen mit ihren Steinen zusammen um die Punkte, allerdings wissen sie meist nicht voneinander, welche Steine denn nun der Spielpartner besitzt. Im Spiel zu dritt spielt ein Solospieler gegen ein Team. Das Spiel zu zweit ist am taktischten, denn hier bestimmt jeder Spieler seine Taktik allein.

Wer bei Spielende insgesamt die meisten Punkte auf dem Spielbrett erzielt, ist der Sieger. [ih]

Vielen Dank an Schmidt Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
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  PLUS:
PLUS:
einfaches Prinzip mit
   taktischem Spielablauf
sehr gutes Material
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ab 3 Spielern weniger taktisch
nicht immer gut planbar
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Hätte man im Jahr 2011 schon früher gewusst, dass "Qwirkle" zum "Spiel des Jahres" gewählt wird, wäre die Schmidt Spiele-Redaktion vielleicht gut beraten gewesen, "Crosswise" noch vor der Veröffentlichung in "Qwirkle - das Duell" umzutaufen. Schließlich hat sich "Qwirkle", dank der Auszeichnung und trotz des schwierigen Namens, zu einem echten Verkaufshit entwickelt. Vieles erinnert bei "Crosswise" an den Legespiel-Bruder aus dem eigenen Haus.

Wieder liefert uns Schmidt einen Satz qualitativ hochwertiger Holzsteine, diesmal in weiß gefärbt, aber wieder mit farbigen Symbolen bedruckt. Die Kombination aus Symbolen und Farbe ist bei "Crosswise" allerdings unwichtig; spielerisch hätten es auch einfarbige Spielsteine (in 6 Farben) getan, denn jede Farbe ist genau an ein (!) Symbol gekoppelt. Die 6 Symbole dienen also einfach nur zur besseren Übersicht. 

Das Spielprinzip ist einfach: Abwechselnd werden Steine auf dem Spielbrett platziert - bis dieses komplett gefüllt ist. Dann wird ausgewertet und der Spieler mit der höheren Punktezahl gewinnt. Klingt simpel, doch um wirklich gute Punktekombinationen zu erzielen, muss man schon genau aufpassen, welchen Stein man auf welches Feld platziert. Da alle Steine immer für beide Duellgegner (bzw. Teams) gelten, hilft man - teilweise unweigerlich - auch immer der Konkurrenz. Da sind dann die Aktionssteine von immenser Bedeutung, gerade zum Ende des Spieles hin. Aufpassen sollte man auch stets auf die Spielrichtung! Schnell passiert ist es im Eifer des Gefechts, dass man aus Versehen nicht für sich, sondern für den Gegner spielt...

Vorzeitig gewinnt derjenige, der es schafft, sechs gleichfarbige Spielsteine in eine seiner Reihen zu bringen. Vorzeitiges Blockieren ist also gefragt. Im Spiel zu zweit klappt dies sehr gut, da man stets das Risiko abwägen kann, ob bestimmte Steine noch im Spiel (also beim Gegner oder im Beutel) sind. Sobald man ab 3 Personen dann jedoch mit einem Spielpartner antritt, wird das Spiel zunehmend schwammiger, da man nicht weiß, ob nun ein Konkurrent oder der eigene Teamkollege einen bestimmten Stein aus dem Beutel gezogen hat, der für die weitere Strategie sinnvoll wäre.

Zu zweit macht "Crosswise" Laune; wer abstrakte Legespiele mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Das Spiel ist flotter und spart die lästige Rechnerei während des Spiels, die bei "Qwirkle" notwendig ist, ein. Andererseits ist der eigene Einfluss bei "Crosswise" geringer, da der Gegner stets aktiv gerade Aufgebautes wieder "zerstören" kann. Mit so etwas muss man umgehen können.

Hinweis zur Wertung: Abweichende Wertung in gelb gilt für eine Spielerzahl ab 3 Personen. Im Spiel zu zweit hingegen ist "Crosswise" taktischer, insgesamt "gut", 7 Punkte!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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