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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie, Karten
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Mücke Spiele
Autor: Kalle Malmioja
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Dieses Spiel ist zurzeit leider nicht bei Amazon.de erhältlich!
 

 

 
Councils & Contracts
 
Kommunalpolitik

Als Bauunternehmer versuchen die Spieler an gute Bauaufträge zu gelangen! Dabei stehen sie zwischen dem Stadtrat und den politischen Ausschüssen.
 

     

So funktioniert's:
Zur Spielvorbereitung gehört zunächt das Zusammenkleben einiger Kartenstreifen. Jetzt erhält jeder Spieler 4 Figuren, einen Siegpunktmarker und einen Tableaustreifen seiner Farbe. Außerdem legt jeder noch seine fünf transparenten Marker auf seinen Streifen. Die Marker werden auf das Feld 1 jeder Karte gelegt, außer bei der Entwicklungskarte, die auf 0 stehen bleibt. Die Siegpunktmarker bleiben vorerst auf dem "Null"-Feld der entsprechenden Leiste.

Das Spielmaterial findet in einer Miniverpackung Platz. 

In der seitlichen Tischhälfte werden die vier Ausschusskarten platziert, bei fünf Spielern sogar fünf und ein Sonderbeschluss. Auch die Baukarten werden an die Spieleranzahl angepasst. Dann werden die Baukarten nach A und B getrennt gemischt und als verdeckte Stapel so übereinander gelegt, dass A oben liegt. Zusätzlich werden der Reihe nach 8 Baukarten gezogen und als offener Vorrat ausgelegt. Von hier können die Karten erworben werden. Die Tischmitte wird mit der ausgelegten Rathauskarte zur Baufläche.

Der aktive Spieler darf eine Aktion ausführen. Insgesamt vier Möglichkeiten stehen dabei zur Verfügung, die jedoch immer von den vorhandenen Mitarbeitern abhängen. Der Spieler kann entweder in einen Ausschuss gehen, ein Bauvorhaben beantragen, einen Beschluss fassen oder ein Bauvorhaben durchführen.

Geht der Spieler in einen oder mehrere Ausschüsse, setzt er entweder 2 Figuren auf eine Ausschusskarte seiner Wahl oder je eine Figur auf insgesamt drei Ausschusskarten.

Beantragt der Spieler ein Bauvorhaben, nimmt er eine Baukarte aus dem Vorrat und legt sie an die Stadt an. Dort platziert er eine oder zwei Figuren wie angegeben auf der Karte und rechnet die Kosten auf seinem persönlichen Tableau ab. Außerdem erhält er für diese Aktion die auf der platzierten Karte sichtbaren Siegpunkte.

Möchte der Spieler einen Beschluss fassen, muss der Spieler vorher mindestens eine Figur in den Ausschüssen platziert haben. Er löst den Beschluss aus und entfernt die Figur(en) von der Ausschusskarte. Dann erhält er die entsprechende Anzahl von Geld, Gesetzen, Transportern oder Bildung, ggf. auch Entwicklung und setzt diese auf seinem persönlichen Tableau vorwärts. Zur Ermittlung der Anzahl wird die kleine Hilfekarte verwendet. Der auslösende Spieler erhält eine Einheit der Karte zusätzlich. Des Weiteren erhält jeder Spieler u.a. eine Einheit pro dort platzierter Figur.

Eine Bau-Aktion kann nur dann erfolgen, wenn der Spieler eine Baukarte mit einer eigenen Figur im Stadtgebiet liegen hat. Er baut, nimmt die Figur von der Baukarte und führt deren Aktion sofort aus. Mögliche Bau-Aktionen sind das Akquirieren einer weiteren Figur aus dem Vorrat, das Erhalten von Siegpunkten, das Übernehmen anderer Aktionen von anderen ausgelegten Karten, das Erhalten von zusätzlichen Geldeinheiten o.ä. . Ziel ist dabei immer, die Ressourcen zu vermehren und so Siegpunkte zu generieren.

Spielende: Das Spiel endet, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht wurde und die offene Auslage nur noch aus vier Baukarten besteht. In dem Moment wird die Runde noch beendet und, beginnend beim Startspieler ist jeder nach genau zweimal an der Reihe. Die Spieler können jeweils eine beliebige Aktion ausführen, egal ob noch freie Figuren vorhanden sind. Nach dem Ende der letzten beiden Runden wird gewertet. Für jeden Höchstwert der Spielergruppe auf dem eigenen Spielertableau erhält der Spieler vier Siegpunkte. Bei einem Gleichstand erhalten beide Spieler nur zwei Punkte. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
zügiges Worker Placement-Spiel
   mit überschaubaren
   taktischen Möglichkeiten

ENDE
  MINUS:
MINUS:
minimalistisches Material
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Eine microkleine Verpackung mit maximalem Inhalt, das ist das erste, was mir zu "Councils & Contratcs" einfällt. Wie das möglich ist? Ein normalerweise großer Spielplan entfällt durch das Zusammenlegen und -kleben von Karten. Zweckmäßig ist das auf jeden Fall. Es funktioniert auch, macht aber fürs erste einen eher nüchternen Eindruck. Auch beim Einräumen des Materials stellen meine Mitspieler schnell fest: Das ist, was die Verpackung angeht, Tetris für Fortgeschrittene. Mit dem Material für den fünften Spieler ist die schöne kleine Metallschachtel bereits überfordert, trotz bester Puzzleleistung. Es ist das einzige Spiel, bei dem ich froh bin, dass keine Ersatzteile beiliegen. Der Satz eines Testers: "Da hat der Herr Verpackungstechniker wohl auf den Kubikmillimeter gerechnet?" - Zugegeben, einen Wettbewerb mit Microschachtel zu veranstalten, fällt dann wohl schon unter die speziellen Herausforderungen. Insofern ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut vor dem Verlag. Allerdings leidet auch die Materialfunktionalität etwas unter dem Minimalismus. Die farblosen Marker und die Siegpunktmarker könnten größer sein.

Doch nun zum Spiel ansich. Der Autor schickt uns in die Welt der Stadträte und Planer. Nur wenn ich in den Ausschüssen agiere, kann ich mir die Ressourcen für die Bauvorhaben erschnorren. Ein gelungener Seitenhieb auf so manche kommunale und höhere Politik. Hab ich mein Geld zusammen, kann ich meinen Bau bezahlen und damit später die auf der Karte befindlichen Bonus-Aktionen ausführen. Mit denen kann ich neue Ressourcen oder andere Vergünstigungen organisieren. Das Ziel ist einfach: Mehr haben als der Andere! Ein minimalistisches Worker-Placement-Spiel mit überschaubarer Spieltiefe. Fragt sich, wen das Spiel ansprechen will. Die echten Strategen werden sich lieber mit einer großen Schachtel abschleppen. Die Familien werden sich am eher politisch-kühlen Design stören. Aber genau dort in der Mitte trifft sich der spielerische Gedanke. Schnell erlernbar, mit knappem Aufbau und begrenzten Möglichkeiten eignet es sich eher für Familien mit größeren Kindern, als Einstieg in taktischere Spiele. Dagegen spricht allerdings die Anleitung, die teilweise Fragen nach Symbolen offen lässt (P1 & P2), aber auch widersprüchlich zu verstehende Formulierungen beinhaltet. Z.B. kann die Tatsache, dass Spielerzüge mit Figuren und ohne Figuren möglich sind, auch die Frage aufwerfen, ob, solange man noch Figuren besitzt, keine Züge ohne Figur gemacht werden dürfen. Das allerdings stellt sich im Verlauf als falscher Gedanke heraus. Man kann alle vier Möglichkeiten nutzen, solange man die entsprechenden Grundlagen besitzt. Auch die Verwendung der Ausschuss-Entwicklungskarte bleibt ungeklärt.

Das Spiel selbst ist, einmal verstanden, jedoch in sich schlüssig und rund und spielt sich sehr flott dahin. Das ist der einen Aktion geschuldet, die ein Spieler nur zur Verfügung hat. Eine kleine Übersichtskarte zu den möglichen Aktionen wäre hilfreich. Die optimale Spielerzahl liegt bei 3-4 Spielern. In der richtigen Spielgruppe bleibt der Spielspaß langfristig erhalten. Angenehme kurze Spielrunden ohne Zufallsmomente und knappe Entscheidungen prägen das Spielgeschehen.

Fazit: "Councils & Contracts" ist ein überraschend großes Spiel in sehr kleiner Gestalt. Für die Reise oder als Mitbringspiel erhält es bei einem Preis von 14 Euro durchaus eine Empfehlung von mir, allerdings mit dem Wissen von spielerisch nicht ins Gewicht fallenden Materialdefiziten.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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