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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Skellig Games
Autor: Uwe Bursik
Grafik: Zoë Gillies
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
 
Concerto
...

Klassik trifft Memo

Als Dirigenten eines Orchesters führen wir Musikstücke auf - da gilt es erst einmal, die passenden Instrumente zu organisieren - und sich dann auch noch die Schlagfolge genau einzuprägen! Gar nicht einfach!
 
 
Zum Spiel gehören Musikstückkarten in drei Schwierigkeitsstufen. Sie gilt es am Ende zu erfüllen, um Siegpunkte zu erhalten. Sie werden sortiert gemischt und nach Schwierigkeitsgrad in verdeckten Stapeln bereitgelegt.



Dann gehören dazu Musikinstrumentenkarten, mit neun verschiedenen Instrumenten in verschiedenen Häufigkeiten. Sie werden komplett gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Jeder Spieler zieht davon 5 Karten auf die Hand, von denen zwei offen vor jedem Spieler ausgelegt werden. Diese Karten darf der Spieler frei wählen. Auf sie werden aus dem Holzsteinpool jeweils ein Holzstein gestellt. Der Stein wird angeschaut, sich gemerkt und dann, mit der Rückseite zum Spieler selbst, auf der Musikinstrumentenkarte platziert. Zwei weitere Musikinstrumentenkarten werden zusätzlich gezogen und offen als Vorrat neben den Stapel gelegt. Die 48 Holzsteine zeigen insgesamt 6 verschiedene Schlagfiguren, die ein Dirigent (Spieler) im Spiel beherrschen sollte. Sie werden verdeckt ausgelegt und dann liegend gemischt.



Von den ebenfalls noch im Spiel vorhandenen Sonderkarten zieht jeder Spieler verdeckt eine Karte. Sie ermöglichen einige Interaktionen mit den Mitspielern (Diebstahl, Vertauschen usw.). Der Spielplan wir in der Tischmitte platziert. Die teilnehmenden Figuren werden auf das Startfeld gestellt. Der Dirigentenstab bleibt neben dem Spielplan liegen.

Ein aktiver Spieler darf genau eine Aktion machen. Er darf:
- eine Instrumentenkarte aus dem offenen Vorrat nehmen und offen vor sich legen. Dabei wird immer rechts an bereits liegende Karten angelegt. Danach wird ein Holzstein genommen, angeschaut und mit der Rückseite zum Spieler auf die Instrumentenkarte gestellt. Viel Spaß beim Merken!

- eine Sonderkarte ausspielen und deren Effekt sofort ausspielen. Hierzu gehört u.a. das Vertauschen gegnerischer Holzsteine (=Schlagfiguren).



- Karten von der eigenen Hand austauschen, d.h. Instrumentenkarten werden abgelegt und nachgezogen, ebenso wie Sonderkarten.

- ein offenes liegendes Musikstück, egal welchen Schwierigkeitsgrades, nehmen und unter den jeweiligen Stapel schieben. Dann eine neue Karte aufdecken.



- ein Musikstück dirigieren. Dazu muss der Spieler alle Musikinstrumente der Karte besitzen. Dabei nimmt sich der Spieler den Taktstock. Er wählt eines der offenen Musikstücke aus und dirigiert die Musikinstrumente in der Reihenfolge, wie sie auf der Musikstückkarte vorgegeben ist, und zwar in der korrekten Ausrichtung, wie auf den Holzsteinen angegeben ist. Bei nur einem Fehler gilt der Versuch als fehlgeschlagen. Das Musikstück wird aus dem Spiel genommen. Der Spieler muss nun eine eigene Instrumentenkarte samt Holzstein ablegen. Das Spiel geht weiter. Bei erfolgreichem, also korrektem, Dirigieren, erhält der Spieler die Musikstückkarte und darf seine Figur genau so viele Felder auf dem Spielplan (Siegpunktleiste) vorwärts ziehen, wie auf der Karte angegeben ist. Dann muss er ein Instrument samt Schlagfigur ablegen.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler das Siegfeld erreicht hat. Er gewinnt.



Als Erweiterung kann das Spiel noch mit den 20 Maestro-Karten gespielt werden. Hier wird zu der jeweiligen Musikstückkarte noch eine Maestrokarte aufgedeckt, die vorgelesen und wieder verdeckt wird. Sie muss zusätzlich gemerkt und erfüllt werden, für Extra-Siegpunkte. Diese Karten fordern zusätzliche Instrumente oder Aktionen: z.B. "Dirigiere am Ende auch noch zusätzlich alle Instrumente, die vor dir liegen, die du aber im Musikstück nicht verwendet hast!". [go]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
unverbrauchtes Thema
hoher Memo-Anspruch
ENDE
  MINUS:
MINUS:
spielgruppenabhängig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Verknotete Dirigenten-Arme als Cover-Bild? Zugegeben, die spontane Begeisterung bleibt bei unseren Spielern erst einmal aus. Was soll man sich darunter vorstellen? Vergleichbares fällt mir nicht ein, was ich aber wiederum spannend finde. Musik, gerade auch klassisch, interessiert mich. Das innen liegende Material wirkt auf den ersten Anblick genauso nüchtern wie das Cover. Ein Nischenspiel, ganz klar. Wen spricht es an? Klassik-Fans, die gerne spielen...?

Die erste Überraschung zeigt sich dann im Regelwerk. "Concerto" ist ein Memo-Spiel - und zwar ein "böses". In der Mitte liegen verdeckt die Schlagfiguren. Man zieht nach und nach Instrumente und ordnet diesen jeweils eine Schlagfigur zu. Man sieht sie einmal und stellt sie dann so auf die Karte, dass alle anderen sie sehen, und man selbst nicht. Spätestens jetzt sollte allen, die das lesen, klar werden, das acht Instrumente auch acht verdeckte Schlagfiguren bedeuten. Um ein Musikstück aufzuführen und für die erfolgreich abgearbeitete Karte auch Siegpunkte zu erhalten, muss der Spieler also die für die Karte benötigten Instrumente besitzen und deren Schlagfiguren in richtiger Ausrichtung und in der richtigen Reihenfolge ausführen. Das erfordert vor allem im Spielverlauf echte Gedächtnisleistung, da doch immer wieder Instrumente abgeräumt und neue hinzugefügt werden.

Ja, das Spiel ist ein klassisches Memo-Spiel, aber in einer derart verzwickten Ausführung, welches allein das bereits zum Spielen reizt. Haken bei der Sache ist allerdings die passende Spielgruppe, die sich bestenfalls aus begeisterten Memo-Spielern und Gedächtnis-Künstlern zusammensetzen sollte. Die können, wenn ihnen das Grundspiel nicht reicht, sogar noch mit den Maestro-Karten eins draufsetzen.

Wartezeiten im eigentlichen Sinne gibt es keine im Spiel. Man ist entweder zwanghaft darauf bedacht, die Fehler der anderen zu suchen oder ebenso zwanghaft dabei, sich alle eigenen Schlagfiguren einzuprägen. Wem dies gelingt, der gewinnt - ganz klar. Einzige vorzuschlagende Verbesserung: Eine optische Aufwertung des im Moment noch recht schnöden Taktstöckchens.

Fazit: "Concerto" ist für mich eines der anspruchsvollsten Memo-Spiele der letzten Jahre, das aber durch seinen hohen Schwierigkeitsgrad und sein ungewöhnliches Thema nur in der richtigen Gruppe wirklich  gut funktioniert. Für echte Memo-Fans (wie mich) ist das Spiel aber ein MUSS  - für diese Zielgruppe sehr gut, 8 Punkte!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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