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Genre: Denken (Legespiel)
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Schmidt Spiele ..i..
Autor: Heinz Meister
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Completto
...

Zahlenlotto mit Tauschoption

Die Spieler müssen aus jeweils 22 Steinen eine aufsteigende Zahlenreihe bilden. Da wird munter hin- und hergetauscht, bis ein Spieler fertig ist...
 
 
Die 100 Zahlensteine (von 1 bis 100) werden verdeckt gemischt. Jeder Spieler legt eine verdeckte Reihe aus 17 Steinen vor sich ab. Dann zieht jeder Spieler noch 5 Steine aus der Mitte, die er aufdeckt, und dann offen in seiner Reihe einsortiert. Am Ende muss die Reihe eine durchgängig aufsteigende Zahlenreihe aus 22 Steinen zeigen, wobei Zahlenlücken erlaubt sind.



Wer am Zug ist, deckt einen verdeckten Stein aus der Tischmitte auf und legt ihn an einen freien Platz in seiner Reihe (freier Platz = verdeckt ausliegender Platzhalter). Den verdeckten Stein legt er im Tausch ebenso verdeckt in die Mitte. Alternativ kann der Spieler einen verdeckten Stein in seiner Reihe an eine neue Position schieben. Dann ist der Nächste dran.



Kann ein Spieler einen gezogenen Stein nicht anlegen, muss er ihn offen in die Mitte legen. Dies kann den Gegnern natürlich helfen. Jeder darf, wenn er am Zug ist, statt einem verdeckten Stein dann auch, wenn noch vorhanden, einen offenen Stein nehmen, sollte dieser gut in die eigene Reihe passen.



Bei Steinen, die man "auf dem Kopf" lesen kann, hat man die Wahl, welche Zahl sie darstellen sollen (16 > 91, 19 > 61 etc.).



Wer als Erster eine komplette Zahlenreihe aus 22 aufsteigenden Zahlen vor sich ausliegen hat, gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erlent, schnell gespielt
kaum Wartezeiten

ENDE
  MINUS:
MINUS:
bis zum Schluss wenig Spannung
nahezu rein glücksabhängig
zu zweit mit böser Falle

leerm
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Herrje, mal wieder ein Spiel von Heinz Meister. Ich möchte hier kein Meister-Bashing betreiben, nein, das wäre nicht meine Intention. Trotzdem bekomme ich so langsam das Gefühl, man will mich ärgern, indem ich jedes seiner Spiele rezensieren darf - und nie mein Nerv getroffen wird. Also Nerv schon, aber eher im weniger positiven Sinne... Erst kürzlich habe ich euch das Würfelspiel "Top 12" (> Testbericht), ebenfalls bei Schmidt Spiele erschienen, vorgestellt. Und falls ihr wisst, was Déjà-vus sind, dann erlebt ihr jetzt eines.

Bei "Top 12" mussten Zahlen von 1 bis 100 geschickt in einer Reihe verteilt werden, um in die Lücken weitere Zahlen füllen zu können, sodass man am Ende eine aufsteigende Reihe vorweisen kann. Bei "Completto" müssen Zahlen von 1 bis 100 geschickt in einer Reihe verteilt werden, um in die Lücken weitere Zahlen füllen zu können, sodass man am Ende eine aufsteigende Reihe vorweisen kann. Bei "Top 12" beginnt jeder Spieler eine Reihe mit fünf offenen Zahlen, bei "Completto" beginnt jeder Spieler eine Reihe mit fünf offenen Zahlen. Nun ja...

"Completto" besticht dann vor allen Dingen durch seine haptisch schönen Holzsteine, deren Maserungen jedoch teilweise - bei häufigerem Spiel - bereits Rückschlüsse auf die darunter befindliche Zahl liefern... Ansonsten erinnert das Ganze an das gute alte Lotto-Spiel. Das Prinzip ist simpel: Tausche einen zufällig gezogenen Holzstein mit einem noch verdeckt ausliegenden Stein der eigenen Reihe. Da die Lücken zu Beginn meist ausreichend groß sind, passt da fast immer was. Erst in der zweiten Hälfte des Spieles kommt es öfters vor, dass man mal nichts anlegen kann. Was offen in die Mitte wandert, kann man leider nicht beeinflussen. Entweder, es hilft einem Gegner - oder nicht. Im Spiel zu zweit kann es sein, dass man dann - passt der Stein nicht in des Gegners Reihe - in aller Ruhe Platz schaffen kann, um ihn im übernächsten Zug einzubauen. Das kann der Gegner nicht verhindern. Irgendwie blöd.

Aber auch sonst habe ich bei "Completto" das Gefühl, fast nur vom Spiel gespielt zu werden. Die einzige Entscheidung in meinem Spielzug, die ich treffen muss, ist die Wahl der besten Position für eine bestimmte Zahl. Da habe ich aber oft nur begrenzt sinnvollen Freiraum. Der einzige, wirklich noch kleine Kniff ist die Regel, dass ich dafür geeignete Steine auch auf dem Kopf einsetzen kann (66 > 99 etc.).

Das Spielchen spielt sich flott runter, Wenig- und Gelegenheitsspieler waren dabei auch weniger kritisch. Gerade Spieler, die sonst gar nicht spielen oder ältere Spieler jenseits der 70 Jahre waren durchaus angetan. Wahrscheinlich prangt deshalb auch vorsichtshalber das "Classic"-Label auf der Schachtel. Trotzdem muss ich sagen, dass mich "Completto" nahezu komplett kalt gelassen hat. Ja, es funktioniert, ja, man vertreibt sich damit ein wenig Zeit, aber meisterlich? Nein, es tut mir vom ganzen Herzen leid, für mich ist es das - wie auch schon "Top 12" - nicht. Dafür fehlt mir einfach ein Kniff, mit dem ich mehr taktieren kann und nicht fast ausschließlich dem "friss oder stirb"-Prinzip folgen muss.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Verena: Ich mag diese schnellen, unkomplizierten Spiele, bei denen man nicht erst lange Regeln erklären bzw. lernen muss. "Completto" kann man auch mit Kindern und auch mit Senioren spielen, die sonst nur wenig mit Spielen am Hut haben. Ein einfaches Spiel, bei dem man immer die besten Ablageplätze für seine gezogenen Zahlensteine sucht.
 

 
   KURZMEINUNG  
...
 
 
Wen's interessiert...    
> Top 12    
Ende
 
 

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