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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2010
(Original: 1996)
Verlag: Ystari / Asmodee  ..i..
Autor: Craig Browne
Spieleranzahl: 3 bis 8
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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  Compatibility
 
Zeig mir, was du denkst!
Ein Thema, 40 Bildkarten - und die Qual der Wahl. Doch nur, wer die
Fotos wählt, die auch der Partner ausgesucht hat, macht Punkte!

 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält einen kompletten Satz aus 40 Bildkarten. Diese Karten sind für alle Spieler gleich! Einzig die Rückseite der Kartensätze unterscheiden sich farblich.


Auf dem kunterbunten Spielplan heißt es, vom Start zum Ziel zu gelangen.
   
Das Feld, auf dem eine Spielfigur steht, bestimmt die Anzahl der Karten, die in dieser Runde herausgelegt werden.
   

Jeweils 2 Spieler bilden ein Spielpaar. Ihre zusammengesteckte Spielfigur wird auf das Startfeld des Spielplans gestellt. Im weiteren Verlauf bestimmt die Zahl des Feldes, auf dem die Figur steht, dann immer die Anzahl an Karten, die die Spieler in dieser Runde von ihrer Hand ausspielen müssen.

Der erste Spieler sagt eine Zahl zwischen 1 und 6. Die erste Themenkarte wird gezogen und das entsprechend nummerierte Thema wird vorgelesen, z.B. "Freude".

Gleichzeitig durchsuchen die Spieler nun verdeckt ihre 40 Bildkarten nach passenden Fotos. Steht die Spielfigur auf einem Feld "5", so muss jeder Spieler nun 5 Bildkarten in einer Rangfolge - zunächst verdeckt - vor sich ablegen - das passendste Bild zum Thema nach links, das am wenig passendste Bild nach rechts. Wer mag, kann auf einer Fotokarte einen x2-Chip platzieren. Danach werden alle Karten aufgedeckt.


Aus den sechs Begriffen einer Karte wird ein Thema laut vorgelesen.
   
Die Teampartner legen eine Rangfolge aus - zunächst verdeckt. Später werden die Karten einzeln aufgedeckt.
   

Haben die Teampartner das gleiche Bild auf die gleichen Position gesetzt, bekommen sie 3 Siegpunkte. Für ein Bild, das zwar in beiden Reihen ausliegt, jedoch auf verschiedene Positionen gesetzt wurde, gibt es 2 Punkte. Ein gesetzter x2-Chip verdoppelt die Punkte bei einer direkten Übereinstimmung; jeder Spieler kann seinen Verdoppler allerdings nur 1 Mal pro Spiel nutzen.

Für jeden Siegpunkt rückt die Spielfigur des Teams um 1 Feld vor. Das Feld, auf dem sie stehen bleibt, bestimmt dann wieder die Anzahl der Karten für die nächste Themenrunde. Das Team, das als erstes im Ziel ankommt, gewinnt.

Variante "Spielleiter":
Diese Variante eignet sich besonders für Spielgruppen mit ungerader Spielerzahl. Wieder wird ein Thema genannt und die Spieler müssen die entsprechenden Bildkarten auslegen. Diesmal richtet sich jedoch alles nach dem Spielleiter dieser Runde.


Eine direkte Übereinstimmung (links) bringt 3 Punkte.
   
Wer erfolgreich einen x2-Chip gesetzt hat, verdoppelt die Punkte für die Karte.
   

Punkte für Übereinstimmungen erhalten die Spieler immer dann, wenn sie eine Karte ausgelegt haben, die auch der Spielleiter gewählt hat (3 Punkte bei direkter Übereinstimmung, 2 bei indirekter Übereinstimmung; plus eventuellen Bonus für einen eingesetzten x2-Chip). Der Spieler, der auf diese Weise die meisten Punkte gemacht hat, beschert dem Spielleiter dann die gleiche Anzahl an Punkten. 

Nach jedem Durchgang wechselt der Spielleiter - so lang, bis ein Spieler das Zielfeld erreicht.  [ih]

 
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Checkpoint
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Bildkarten-Idee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
z.T. dröge Begriffe
40 Bildkarten auf Dauer zu
   wenig abwechslungsreich
leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein Übereinstimmungsspiel - juchhu, ein Übereinstimmungsspiel... mal wieder! Genaugenommen handelt es sich um eine überarbeitete Neuauflage eines Spiels gleichen Titels aus dem Jahr 1996. Doch spätestens seit dem "Spiel des Jahres 2010" sollte jeder Spieler wissen, ob er mit dieser Art von Partyspielen etwas anfangen kann oder nicht.

Zurück geht das Spielprinzip von "Compatibility", quasi einem "Dixit verkehrt",  schon auf die frühen 90er Jahre. Damals erschein mit "LifeStyle" (wer erinnert sich noch?) ein opulent ausgestattetes Kommunikationsspiel, bei dem die Spieler ebenfalls aus vorgegebenen Fotokarten eine Rangfolge zu einem Thema erstellen mussten.

"Compatibility" - ein Spieltitel, den ich bereits verfluche, weil ich auf meiner Tastatur jedes Mal versehentlich garantiert einen falschen Buchstaben an falscher Stelle eintippe, von der Zungenbrecher-Aussprache einmal ganz zu schweigen - geht einen Schritt weiter. Hier müssen die Fotokarten, die in eine assoziative Rangfolge gebracht werden, erst noch ausgewählt werden.

Jeder Spieler besitzt die gleichen Karten - und doch geschieht die Auswahl der Karten am Anfang zunächst noch ziemlich schleppend. 40 verschiedene Karten können da zu Beginn echt überfordernd wirken. Doch der Schein trügt. Sind die Karten erst einmal alle bekannt, ist die Anzahl an verschiedenen Motiven vergleichsweise gering.

Ähnliche Themenvorgaben (wie z.B. "Mann", "Frau", "Mutter", "Vater" etc.) generieren dann auch immer wieder eine ähnliche Kartenauswahl. Auf Dauer stellt sich dann eine gewisse Routine ein, die zwar punktebringend sein kann, sich aber kontraproduktiv auf den Spielspaß auswirkt. Hinzu kommen einige unglücklich ausgewählte Begriffe wie z.B. "Kleid" oder "Auto", die letztlich zu wenig Interpretationsfreiraum bieten und damit eher langweilig erscheinen.

Schade, denn die Grundidee ist eigentlich recht erfrischend; das Spiel wird zudem optisch ansprechend präsentiert. Trotzdem erhalte ich zum stolzen Preis von über 30 Euro letztlich nur die Themenkarten sowie 8 identische Kartensets mit jeweils 40 Fotos. Spielerisch bietet "Compatibility" dann auch auf Dauer zu wenig Neues, um ein echtes Highlight zu sein. Für eine nette Einschätzrunde zwischendurch taugt das Spiel aber dennoch allemal.

 

 
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