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Spiel-Fakten:

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Genre: Wissen
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Game Factory
Autor: Tristan Williams
Spieleranzahl: 2 bis 12
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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Color Brain
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Farbenspiele

In diesem Quizspiel dreht sich alles rund um Farben. Zu jeder Frage gibt es eine passende Farbkarte - wer ist da der größte Meister im Zuordnen?
 
 
Die Idee hinter diesem Quiz ist einfach: Beantworte die Fragen zu den Farben unserer Welt, und das ohne Fehler, denn sonst erhalten alle anderen Punkte.



Einen Spielplan als solches gibt es nicht. Jeder Spieler (oder jedes der 2-4 Teams) erhält ein Farbset aus 11 Farbkarten (gelb, orange, rot, pink, lila, blau, grün, grau, weiß, braun, schwarz und eine Farbkopiererkarte). Ein Spieler übernimmt am Anfang die Quiz-Box. Insgesamt 150 doppelseitig bedruckte Karten liegen in zwei Stapeln bei. Achtung, nicht die Karten vorher anschauen! Die Box wird gefüllt mit dem ersten Stapel Karten. Jede abgearbeitete Karte wird immer wieder hinten an den Stapel in die Box gesteckt, um ein Sichtbarwerden der Antwort zu verhindern. Der Punkteblock ermöglicht max. 15 Siegpunkte. Das Team, das - oder der Spieler, der - das zuerst erreicht, gewinnt.



Das Spiel beginnt mit dem Vorlesen der ersten Frage. Dabei erfordert die Antwort tatsächlich eine oder mehrere Farben. Sie könnte sich also ebenso auf die Farbe der Zunge eines Chow Chow beziehen wie auch auf die Farben einer Flagge. Die geforderte Anzahl von Farben ist in der kleinen Einbuchtung am oberen Rand auf der gerade aktiven Karte sichtbar. Die Spieler (ja, besonders viel Spaß macht es im Team) können sich nun miteinander über mögliche Antworten unterhalten, ganz klar nur im eigenen Team. Haben sich die Spieler geeinigt, legen sie die entsprechenden Farbkarten verdeckt vor sich. Gemeinsam decken alle Spieler ihre Karte(n) auf. Dann werden zunächst die Farbkopierer abgehandelt. Sie fungieren als eine Art Farbjoker. Nach dem Aufdecken aller Karten darf der Besitzer des Kopierers eine der ausliegenden Farben wählen und diese Farbe aus seinen Karten heraussuchen und mit in seine ausliegenden Karten legen. Der Farbkopierer wird danach aus dem Spiel entfernt.

Dann wird die Runde gewertet. Dazu wird die Karte aus der Box gezogen und die über der Frage sichtbaren Farben mit den ausliegenden Farbkarten der Spieler verglichen.



Nur Teams mit einer vollständig richtigen Antwort erhalten Siegpunkte. Das Team erhält genau so viele Punkte, wie es falsche Antworten in der Gruppe gab (es gilt generell nur die Antwort selbst, nicht die Anzahl der falsch gelegten Karten im Team). Hat kein Spieler eine korrekte Antwort gegeben, erhält kein Spieler Punkte. Die Karte wird nach hinten gesteckt. Haben alle Spieler eine richtige Antwort gegeben, gibt es ebenfalls keine Punkte. Dann wird die Karte übergangsweise in die Tischmitte gelegt. Dort gilt sie als Zusatzpunkt für die nächste Frage, bei der Punkte verteilt werden. Es können auch mehrere Karten in der Tischmitte landen.



Das Spiel endet, wenn der erste Spieler oder das erste Team, den 15. Siegpunkt in den Block eintragen kann. Es kann mehrere Sieger geben. [go]
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
neckische Spielidee
schnell verstanden, schnell gespielt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer zu wenige Fragen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Auch anfänglich skeptische Quizzer verwandeln sich nach einer halben Runde zum begeisterten Farb(be)kenner. Als besonderer Clou entpuppt sich das Spielen im Team, bei dem alle Beteiligten im Flüsterton, auf Farben zeigend, über mögliche Antworten diskutieren. Die Ursache für die spezielle Team-Erfahrung liegt zum einen in den echt verrückten Fragen, von es einige gibt, die kein Mensch spontan wissen kann, ihre Antwort aber tatsächlich schon wenigstem einem Spieler der Runde begegnet ist - und zum anderen in der Schadenfreude!

Schadenfreude im Quiz? Jep, denn die Wertung beruht auf den Fehlern der anderen. Habe ich als einziger Recht, erhalte ich einen Punkt für jede mitspielende Partei, die einen Fehler macht. Oh, da wünscht man es sich insgeheim doch noch mehr als in anderen Quiz-Spielen, sich als wissend hervorzutun. Klar kann es vorkommen, dass sich eine Gruppe in der ersten Runde als besonders taff erweist. Sich darauf aber auszuruhen, ist gefährlich. Denn die nächste Runde kann, dank der völlig unplanbaren Fragestellungen und Antwort-Zusammenstellungen schon ganz anders aussehen. Jeder ist irgendwann mit einem echten "Ahhh jaaa!" gesegnet, garantiert. Die einzelnen Runden sind mit 15 Punkten fast schon (zu) kurz, aber das eben verursacht halt auch ganz schnell den Wunsch nach einer zweiten Runde ... und einer dritten.

Wer "Color Brain" öfter spielt, stellt fest: Schnell wird der Wunsch nach weiteren Karten laut - und einer Variante ab 8 Jahren. Das Material ist dabei mit insgesamt 300 Fragen eigentlich noch gut dabei, der Schachteleinsatz sorgt für Ordnung und die Fragebox funktioniert super, wenn beantwortete Fragen gleich wieder hinten eingesteckt werden. Kurz gesagt: Alles durchdacht, alles gut gemacht. Unsere Tester waren mit jeder Runde mehr begeistert. Allerdings vorwiegend die sowieso schon kommunikativen Charaktere.

Fazit: "Color Brain" ist ein witziges Quizspiel, das mit seinem innovativen Frage-Antwort-Wertungsmechanismus zu echtem Partyspielspaß führen kann.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
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