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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: HCM Kinzel
Autor: Martin Nedergaard Andersen
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 15 bis 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Collecto
...

Farbenfrohes Murmelschieben 

Die Spieler sammeln Murmeln, indem sie die Murmelreihen geschickt verschieben und so gleichfarbige Kugeln nebeneinander platzieren.
 
 
Das Material ist leicht beschrieben: ein Spielplan mit einem Muldenraster von 7x7 Feldern und 48 Murmeln in sechs Farben. Sie werden komplett ins Raster eingefüllt, mit der Bedingung, dass keine gleichfarbigen nebeneinander liegen und in der Mitte des Rasters ein Feld frei bleibt. Der Spielplan wird so in der Tischmitte platziert, dass jeder Spieler eine der seitlichen Mulden vor sich sieht. Dann kann das Spiel beginnen.



Wer dran ist, verschiebt eine beliebige Murmelreihe. Die Reihe muss komplett geschoben werden und bis zum Ende des Spielplans, ohne eine Murmel über den Rand zu schieben. Löcher werden dabei zugeschoben. Ziel (und Pflicht) ist es, bei diesem Verschieben zwei Murmeln gleicher Farbe nebeneinander zu platzieren. Diese beiden Murmeln können vom Spieler dann entfernt und in die eigene Mulde gelegt werden. Sollten mehrere Murmeln gleicher Farbe in dieser Reihe zusammengeschoben werden, dürfen auch diese Murmeln entfernt werden. Sollten sich Murmeln anderer Farben bei demselben Zug verpaaren, dürfen diese ebenfalls entfernt werden. Dann folgt der nächste Spieler, der ebenfalls nur genau eine Reihe bewegen darf, um so viele Murmeln wie möglich für sich zu "retten".



Sobald der erste Spieler feststellt, dass man mit nur einmal Schieben keine Murmeln mehr erobern kann, ist das nahe Ende der Runde erreicht. Geben ihm die anderen Spieler Recht, darf er mit zwei Zügen das Ziel noch Erreichen. Allerdings muss wenigstens eine Kugel der zuerst geschobenen Reihe mitbewegt werden. Außerdem müssen am Ende zwei gleichfarbige Kugeln nebeneinander liegen. Sobald auch ein Extrazug keine weitere Verpaarung ermöglicht, endet das Spiel. Nun werden die Punkte verteilt. Für je drei Kugeln einer Farbe erhalten die Spieler je einen Siegpunkt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [go]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
optisch ansprechendes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Murmeln ziemlich klein
zu viert wenige Möglichkeiten
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Schick sieht es aus, das neue abstrakte Taktikspiel von HCM Kinzel. Es erinnert an gängige Computerspiele, bei denen es darum geht, Kugeln gleicher Farbe nebeneinander zu platzieren. Die Idee ist also schon mal gelungen. Brettspielumsetzungen sind oft nicht so einfach zu generieren. Ich bin also gespannt. Der kleine Kunststoffspielplan ist schnell hergerichtet. Die 48 Murmel einzulegen dauert nicht lang. Das Spiel selbst auch nicht.

Das Material funktioniert, aber die Murmeln sind vom Handling her relativ klein, was schnell ein unabsichtliches Verschieben der Kugeln beim Herausnehmen ihrer Nachbarn verursacht. Das kann gerade bei großen Händen doch sehr stören. Der Mechanismus ist einfach: Verschiebe eine beliebige Reihe des Spielplanes, um Verpaarungen gleichfarbiger Murmeln zu erreichen. Das klappt anfangs nahezu immer. Es ist eher eine Kunst, mehr als nur eine mögliche Dopplung zu sehen und dann auch zu erzielen. Das aber ist siegbestimmend.

Reihum schiebt jeder immer eine Reihe, bis es nicht mehr geht, und nimmt sich, was er kriegt. Zu zweit ist das Spiel ausreichend lang vom Spielgefühl her. Es gibt überschaubare Pausen. Alles passt. Auch zu dritt ist das Spiel noch gut spielbar, auch wenn sich die möglichen Spielzüge je Spieler nun deutlich verringern. Die wahrgenommene Spiellänge wird deutlich reduziert. Zu viert beläuft sich eine Spielrunde auf maximal 6 eigene Spielzüge, meist weniger. Das ist eindeutig zu wenig, um das Gefühl echten Eingreifens zu generieren. Schade, denn die Idee dahinter ist tatsächlich nicht schlecht. Man möchte es gern spielen, weil das Material schön ist, das Regelwerk schnell erlernbar - aber für vier Spieler ist es einfach zu wenig Spiel.

Unsere Tester blieben einhellig in ihrer Meinung: "Collecto" ist ein nettes und schickes Spiel für zwei Spieler, okay auch noch für drei Spieler, aber zu viert eher nicht. Da wirkt es irgendwie noch nicht ganz fertig, sagen sie. Ich bin gespannt. Vielleicht kommt ja noch ein großes "Collecto"? Im Moment kann ich es ruhigen Gewissens nur als Duellspiel empfehlen!

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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