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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Abacusspiele ..i..
Autor: Ralph H. Anderson
Spieleranzahl: 3
Alter: ab 13 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
   

 

 
Chimera
....
Tichu für drei
Zwei Jäger kämpfen in diesem Kartenspiel, das ein gefühltes "Tichu" für drei Spieler darstellt, gegen eine Chimäre. Wer da wohl gewinnt?
  
     

Das Kartenspiel basiert auf den grundlegenden Spielgedanken von Tichu (> Testbericht). Zwei spielen zusammen gegen den verbliebenen Spieler, der die Rolle der Chimäre einnimmt. Die Jäger spielen zwar zusammen, haben aber auch ihre eigenen Siegmöglichkeiten gegeneinander.  Sie versuchen, die begehrten Schatzkarten zu erobern. Alle Karten werden gut gemischt. Beim Mischen wird eine Karte offen in den Stapel eingemischt. Drei Karten werden verdeckt als "Versteck der Chimäre" in der Tischmitte platziert, alle anderen gleichmäßig an die Spieler verteilt. Der Spieler, der die offene Karte erhielt, ist der erste Bieter. Nachdem er sein Gebot abgegeben hat, folgen die anderen Spieler. Der Spieler mit dem höchsten gebot wird zur Chimäre. Er nimmt sich nun zusätzlich die Karten aus dem Versteck. Die beiden Jäger dürfen nun, je nach Höchstgebot, 0 bis 2 Karten untereinander tauschen. Ab jetzt verläuft das Spiel in Uhrzeigerrichtung.

Die Chimäre beginnt mit dem Ausspielen von Karten. Sie kann eine von mehreren Kombinationen nutzen (Einzelkarten, Paare, Drillinge, Folgen usw.). Der nächste Spieler muss nun entweder eine gleiche Kombination höheren Wertes ausspielen oder passen. Passen zwei Spieler nacheinander, erhält der nächste Spieler den Stich und spielt neu aus. Statt einer Kombination kann aber auch eine Falle oder ein Chimärenangriff gespielt werden.  Hat ein Spieler seine letzte Karte ausgespielt, endet die Runde. Es wird gewertet.

Hat die Chimäre zuerst alle Karten ausgespielt, erhält sie den doppelten Wert ihres Gebotes der Bietrunde. Außerdem erhält die Chimäre 25 Bonuspunkte für ausgespielte Fallen und Angriffe und ebenfalls 25 Punkte, wenn einer der beiden Jäger gar keine Karte ausspielen konnte.

Hat ein Jäger seine Karten zuerst ausgespielt, verliert die Chimäre Punkte in Höhe ihres Gebotes. Boni werden nicht verteilt. Beide Jäger erhalten 20 Punkte. Zudem werten alle ihre Schatzkarten (insgesamt 8). Jede Kröte bringt beispielsweise 10 Punkte.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler 400 Punkte erreicht hat. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Es kann natürlich auch bis zu einer höheren Punktzahl gespielt werden. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

optisches schickes Stichspiel
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  MINUS:
MINUS:
Spielerzahl muss (!) 3 betragen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Sowohl das Design als auch das Regelwerk lassen ihre Verwandtschaft zu "Tichu" klar erkennen. Wieder wird im Team gespielt und gestochen. Die Stiche erinnern erneut an übliche Pokerkombinationen mit Paaren, Drillingen oder Folgen. Die Zahlenkarten gehen jetzt von 1-12. Es gibt nur noch eine Bildkarte, dafür aber neue Einzelkarten (Chimäre).  Die ehemaligen Bomben werden jetzt als Fallen bezeichnet. Außerdem gibt es jetzt Schätze. Wer auf der Gegenseite als Chimäre spielt, kann das bis zu einem gewissen Grad selbst entscheiden, anhand einer Bietrunde. Der Höchstbietende spielt allein gegen die beiden anderen. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Das Material mit seinen 54 Karten besticht hauptsächlich durch das Design, das ebenso wie bei Tichu, asiatisch daher kommt. Der einfache Stich-Mechanismus ist klar geregelt und durch die Sonderkarten taktisch aufgewertet. Eine Spielgruppe zu finden, geht schneller als bei Tichu, ja, drei Spieler findet man eben schneller als genau vier, wenngleich die Spielerzahl auch bei "Chimera" eben genau erreicht werden muss.

Das Spiel selbst macht dann genau so viel Spaß, auch mehrere Runden hintereinander. Allerdings ist es wichtig, die Rollen gelegentlich zu wechseln. Jäger gewinnen nicht dauerhaft. In der richtigen Runde, vor allem für Tichu-Spieler in ungenügender Anzahl, erscheint "Chimera" als echte Alternative. Wer allerdings Stichspiele nicht mag, wird, klar, auch hier keinen Treffer landen.

"Chimera" ist die kleine Schwester von "Tichu" (> Testbericht) und braucht sich definitiv nicht zu verstecken. Das kleine Stichspiel im asiatischen Design ist für drei Spieler wirklich gut geeignet.
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
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