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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Hans im Glück ..i..
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Carcassonne
Über Stock und Stein
 
... aber nicht holprig!
Und noch ein "Carcassonne", diesmal wieder in dem bekannt anmutendem und ländlichen Outfit, dafür mit einigen neuen Regeln.
 

     
Die 73 Legeplättchen beinhalten Wege, Tiere und Ackerfelder, z.T. mit einem Erntesymbol. Die Plättchen bleiben im verdeckten Stapel. Nur das Startplättchen wird in der Tischmitte platziert. Die 33 Ernteplättchen (Apfel, Erdbeere, Kürbis, Sonnenblume, Getreide, Vogelscheuche) werden bereitgelegt. Jeder nimmt sich seine fünf Meeple und zwei Ställe. Das Spiel kann beginnen.



Der aktive Spieler zieht eines der Plättchen vom Nachziehstapel und legt es an die Auslage in der Tischmitte an. Die jeweiligen Flächen müssen, wie gewohnt fortgeführt werden, Wiese an Wiese, Weg an Weg, Acker an Acker. Als nächstes darf der Spieler einen seiner Meeple (oder den Stall) auf das neu platzierten Kärtchen stellen. So markiert er eigene Teilbereiche, die später in die Wertung eingehen. Generell kann ein Spieler immer nur eine Aktion durchführen.



Der Spieler kann seinen Meeple auf einen Weg stellen, wenn dieser auf dem angelegten Kärtchen sichtbar ist. Für jeden abgeschlossenen Weg, also Startkreuzung – Teilstücke und Endkreuzung, erhält der Spieler 1 Siegpunkt (SP) für jedes beteiligte Plättchen. Ein Weg gilt als abgeschlossen, wenn Anfang und Ende angelegt wurden. Dann wird sofort gewertet und der Meeple geht wieder in den Besitz des Spielers über. Auch fremde Wege werden sofort gewertet. Die Siegpunkte werden sofort auf der Siegpunktleiste gezogen.
Der Spieler kann seinen Meeple nun wandern lassen. Steht ein Meeple bereits auf einem Weg, und der Spieler hat an diesen Weg ein Plättchen angelegt, darf der Spieler diese Figur den eigenen Weg entlang laufen lassen. Dabei darf er fremde Meeple überspringen, aber nicht auf dem gleichen Feld stehen bleiben. Er darf dies nur tun, solange der Weg noch nicht abgeschlossen ist. Dann erhält er 1 SP für jedes überquerte Feld.


Der Spieler kann sein Feld bestellen, indem er seinen Meeple auf ein eben angelegtes Ackerplättchen stellt. Dies geht nur, wenn noch kein anderer das Feld bereits mit einem Meeple markiert hat. Für abgeschlossene Äcker gibt es 2 SP für jedes beteiligte Feld. Ein eigener Acker kann auch erweitert werden, ohne dass ein eigener Meeple platziert wird. Der Spieler erhält außerdem für jedes am Acker sichtbare Erntesymbol den entsprechenden Marker in seinen Vorrat. Am Ende ergibt die Sammlung der Marker nochmals SP.
Außerdem kann der Spieler einen Stall bauen. Dieser wird anstatt eines Meeples auf einer Wiese errichtet. Bei der Wertung werden die acht ringsum anliegenden Kärtchen inkl. Mitte begutachtet. Alle auf diesen neun Feldern sichtbaren Tiere werden gezählt und als Siegpunkte berechnet. Der Stall verbleibt, auch nach dem Anlegen des letzten Kärtchens ringsum, bis zum Spielende auf der Spielfläche. Generell darf ein Stall nur im Abstand von einem Feld zu einem benachbarten Stall aufgestellt werden, sprich, nicht direkt auf die acht ringsum laufenden Felder eines anderen Stalles. Der Stall wird erst am Spielende gewertet.
 
 
Manchmal passiert es, dass durch die Verbindung zweier gleicher Teilbereiche zwei und mehr Meeple unterschiedlicher Farbe in einem Gebiet zusammengefügt werden.
Bei einer Wertung werden nun unterschiedliche Punkte verteilt.
- Weg: Jeder beteiligte Spieler erhält die gleiche Anzahl SP, also einen SP pro beteiligtes Kärtchen.
- Acker: Der Spieler, der mehr Meeple im zusammengefügten Gebiet besitzt, übernimmt alle SP. Bei Gleichstand wird geteilt. Die beteiligten Ernteplättchen werden reihum verteilt. Dabei kann es passieren, dass ein Spieler mehr als ein anderer erhält.
 
Das Spiel endet, wenn das letzte Plättchen gezogen und angelegt wurde und dieser letzte Spieler seine letzte Aktion (inkl. Einzelwertung) ausgeführt hat.

Es folgt die Schlusswertung, der noch auf dem Spielplan befindlichen Figuren:
- Jede auf einem nicht abgeschlossenen Weg stehende Figur erhält 1 SP pro Wegplättchen.
- Jede auf einem nicht abgeschlossenen Acker stehende Figur erhält 1 SP pro Ackerplättchen.
- Jede auf einem nicht abgeschlossenen Tierareal stehende Figur erhält 1 SP pro umliegendes Plättchen.
- Jedes Set aus 5 verschiedenen Früchten (Ernte-Chips) ergibt 5 SP.  Die Vogelscheuche dient als Joker. Einzelne Chips gelten als 1 SP.
 
Wer nach der Schlusswertung die meisten Punkte besitzt, gewinnt das Spiel. [go]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
geringfügige Verstärkung der
   bekannten taktischen Finessen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
es gibt Carcassonne bereits
   im Überfluss...
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
   

Gabi: Schon wieder ein neues "Carcassonne"? Jetzt schon "ab 7 Jahren"? Nein, es ist trotzdem kein Kinderspiel, auch wenn die Grafik doch stark auf Familien mit jüngeren Kindern abzielt. Interessanterweise spielt sich das Spiel trotz scheinbar einfacher Mechanismen taktisch und interessant. Der Einsatz der Tiere bewirkt eine leichte Verstärkung der Überlegungen. Jetzt sind die "Klöster" auf einmal unterschiedlich viel wert - je nachdem, wie viele Tiere ich rund um meinen Stall platzieren kann. Auch das Wandern der Meeple ist eine positive Veränderung. Oft legte man Wege an, die letztlich nur eine Verlängerung darstellten. Jetzt kann der Meeple am verlängerten Weg entlang wandern und so wirklich Punkte machen.

Ansonsten aber bleibt das Grundregelwerk erhalten. Der überschaubare Ablauf ist für Kinder schnell erlernbar. Auch Kinder sind in der Lage, die einfachen taktischen Überlegungen zu überschauen. Ein Vorzug, den Carcassonne schon seit seiner Erstauflage besitzt. Familientauglich, aber eben nicht wirklich neu, so zeigt sich die "Stock und Stein"-Edition. Auch wenn unsere Testgruppen sich wie immer von Carcassonne gern begeistern ließen, blieb das Spielgefühl eher bekannt. Das reduziert die Neuheiten-Wertung etwas. Aber letztlich bleibt ein gutes Spiel eben gut. Jedoch ist die neue Variante dann doch eher bevorzugt für Spieler interessant, die das ursprüngliche Carcassonne noch nicht kennen.

Fazit: "Carcassonne - Über Stock und Stein" ist eine gute Version für Carcassonne-Einsteiger. Doch den echten Fans empfehle ich dann eher die Carcassonne Big Box.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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