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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Hans im Glück
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Grafik:
Anne Heidsieck
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 35 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Carcassonne Safari
...

Irgendwo in Afrika
...
Mit den Meeples durch die Savanne ziehen, Tiere beobachten, Wasserlöcher ausheben oder sich unter einem Affenbrotbaum ausruhen und Pause machen - all das ist möglich in der neuen eigenständigen Safari-Edition des Kultspiels.
 
 
Zu Beginn des Spiels sucht sich jeder Spieler eine Farbe aus und nimmt dazu die 6 Meeple in dieser Farbe zu sich. Die passende Elefantenfigur wird auf die Wertungstafel gestellt. Die 50 Tierplättchen werden verdeckt gemischt und jeder Spieler erhält dann dann zwei, die er offen vor sich hinlegt.

Das Startplättchen kommt in die Mitte des Tisches, die beiden Rangerfahrzeuge werden jeweils neben eine Seite des Startplättchen gestellt. Alle 72 Landschaftsplättchen werden ebenfalls verdeckt gemischt und bereit gelegt.

Der Startspieler beginnt und nimmt sich ein verdecktes Plättchen. Dieses muss er nun passend an das Startplättchen anlegen, heißt gleiche Seite an gleiche Seite. Hat er das Plättchen angelegt, kann er nun eine Zusatzaktion ausführen; danach wird geschaut, ob eine Wertung ausgelöst wurde, und dann ist der nächste Spieler an der Reihe.



Als Aktionen stehen dem Spieler drei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Der Spieler kann einen Meeple auf das gerade gelegte Plättchen einsetzen (Busch, Tierpfad oder Affenbrotbaum). Dies kann er aber nur tun, wenn sich in dem Gebiet noch kein anderer Meeple befindet. Nebeneinader liegende Gebiete, die nicht miteinander verbunden sind, gelten als zwei verschiedene Gebiete. Ist ein Gebiet abgeschlossen, erhält der Spieler Punkte und den Meeple zurück. Bei einem Affenbrotbaum verhält sich das ganze etwas anders. Setzt sich ein Spieler mit seinem Meeple auf diesen, erhält er direkt zwei neue Tierplättchen. Ist der Affenbrotbaum komplett umbaut mit acht weiteren Plättchen, erhält der Spieler seinen Meeple zurück und zusätzlich zwei weitere Tierplättchen.

Die Tierplättchen benötigt ein Spieler, um ein Wasserloch auszuheben / zu erweitern oder aber die Wertung zu verbessern. Dazu legt er eines seiner Tierplättchen auf ein beliebig freies Plättchen in der Savanne (in die Ecke legen) und stellt seinen Meeple darauf. Möchte der Spieler ein Wasserloch erweitern, legt er einfach ein neues Tierplättchen an ein bereits vorhandenes Wasserloch - egal, ob der Meeple, der auf dem Wasserloch steht, die eigene Farbe hat oder einem anderen Spieler gehört. Das Tierplättchen muss aber ein anderes Tier zeigen, als bereits alle vorhandenen Plättchen am Wasserloch. Natürlich kann der Spieler auch einfach keine weitere Aktion ausführen.



Jetzt wird geprüft, ob eine Wertung ausgelöst wurde. Wurde beim Anlegen eines Plättchens ein Gebiet abgeschlossen (Busch oder Tierpfad), löst dies eine Wertung aus. Der Spieler, der seinen Meeple auf dem entsprechenden Gebiet vorfindet, bekommt die Punkte. Nun wird geschaut, wie viele unterschiedliche Tiere in dem Gebiet vorhanden sind, das entspricht dann einer bestimmten Punktzahl (siehe Übersicht auf der Wertungstafel). Hierzu kann der Spieler auch ein Tierplättchen abgeben, um die Wertung zu erhöhen. Zusätzlich bringen im Busch alle Vögel je einen Punkt. Danach erhält der Spieler seinen Meeple aus dem geschlossenen Gebiet zurück. Wasserlöcher werden extra gewertet und zwar immer direkt beim Anlegen eines neuen Tierplättchens. Es erhält derjenige die Punkte, der das Tierplättchen angelegt hat. Sollte ein Wasserloch abgeschlossen sein, erhält der Spieler, dem das Wasserloch gehört, zusätzlich drei Punkte und sein Meeple kommt wieder zurück in den Vorrat.

Außerdem kann es noch zusätzliche Punkte geben, wenn das angelegte Plättchen auf den Platz des Rangers gelegt wurde. Natürlich muss das Plättchen auch angrenzend an die Gegebenheiten passen. Der Spieler erhält drei zusätzliche Punkte und versetzt den Ranger an einen neuen Platz.



Das Spiel endet, wenn das letzte Landschaftsplättchen gelegt wurde. Nun erfolgt die Schlusswertung. In jedem Gebiet wird nun die Anzahl der Tiere gezählt. Jetzt ist es egal, ob es gleiche oder unterschiedliche Tiere sind. Jedes Tier bringt einen Punkt. Alle übrigen Tierplättchen im Vorrat eines Spielers bringen zusätzlich je einen weiteren Punkt.

Es kann in der Schlusswertung, wie auch in Wertungen während des Spiels vorkommen, dass sich mehrere Spieler in einem Gebiet befinden, durch einen späteren Zusammenschluss der Gebiete. Die Punkte werden nicht geteilt, sondern jeder erhält die gleiche Punktzahl. Ausnahme: Ein Spieler setzt zusätzlich ein Tierplättchen ein, dann bekommt natürlich auch nur dieser Spieler die entsprechend höhere Punktzahl. Gewonnen hat der Spieler, der die meisten Punkte sammeln konnte. [ds]
 
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eigenständiges Spiel
teilweise neue Impulse
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eer
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Doro: "Carcassonne Safari" ist ein neues und doch anderes Spiel aus der bekannten "Carcassonne"-Reihe, diesmal wieder einmal eine "Around the world"-Edition. Dabei bleibt sich Carcassonne treu. Der Ablauf ist generell der selbe, den wir aus dem Spiel des Jahres 2001 und seinen diversen Nachfolgern kennen. Als eigenständiges Spiel lässt sich das Spiel allerdings nicht mit anderen Editionen zusammenführen. Neu dazu gekommen sind zwei Spielelmente, nämlich der Ranger und die Wasserlöcher. Auch die Wertung ist etwas anders, angepasst ans Tier-Thema.

Ich mag das Grundspiel wirklich sehr und mit den mittlerweilen vielen Erweiterungen ist es auch sehr vielfältig. Diese Variante ist auch nett, aber ich muss zugeben, dass mir das Spielprinzip langsam ausgereizt erscheint. Die Safari gehört eindeutig zu den besseren eigenständigen Editionen, aber für mich als Fan des Spiels, fehlen mir, wie auch schon in den anderen Stand-Alone-Editionen, dann eben doch die Erweiterungen. Da stellt man sich dann schon die Frage, ob man noch Platz in seinem Regal für eine x-te Variante des Grundspiels freiräumen möchte.
 
Grundsätzlich ist die Grafik und das Zubehör aber schön gestaltet und auf jeden Fall passend zum Thema. Der Ablauf und die neuen Regeln sind leicht verständlich. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass man mit seinen Tierplättchen die Möglichkeit hat, seine Wertung zu verbessern und somit mehr Punkte zu erhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Meeple einzusetzen und für sich Schwerpunkte zu legen. Und bei keiner kann man sagen, dass das die ultimative Gewinntaktik ist. Somit bleibt das Spiel sehr ausgeglichen und tatsächlich bis zur Schlusswertung spannend. Auch macht es keinen Unterschied, ob man beim zufälligen Kartenziehen nur Buschland oder nur Tierpfade zieht. Das alles ist gut ausbalanciert.

Fazit: Als "Carcassonne"-Fan begrüße ich neue Spielelemente, allerdings genügt mir persönlich das bekannte Grundspiel und die modulartigen Erweiterungen. Wer jedoch alle "Carcassonne"-Titel sammelt bzw. dem Afrika-Tier-Thema zugeneigt ist, der erhält auf jeden Fall ein gutes Spiel. Da es für die Spezial-Editionen keine Erweiterungsmöglichkeiten für erfahrenere Spieler gibt, vergebe ich keine Höchstwertung, aber doch gute 7 Punkte für die neuen Ideen.
...
 
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Ende
 

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