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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Charles Chevallier
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Cappuccino
 
Der Kaffee ist fertig!
Bei diesem taktischen Denkspiel werden Kaffeetassen ineinander gestapelt. Wer besitzt zum Schluss den höchsten Tassenstapel?
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt sich eine der vier Farben (weiß, creme, braun, schwarz). Die Becher werden nun gut gemischt in die Tischmitte gestellt. [In einer taktischen Variante werden die Becher von den Spielern alternativ gezielt gesetzt.] Dabei wird darauf geachtet, dass sie auf dem Kopf stehen, das Symbol am Becherboden also sichtbar ist. Die Symbole dienen als Identifikation der stehenden Becher und bilden eine Ergänzung zur Farbe (z.B. creme – Katze). Die Becher müssen so aneinander gestellt werden, dass keine Lücken entstehen, sie als direkt aneinander grenzen.

Nun beginnt der erste Spieler seinen Zug. Er nimmt einen beliebigen Becher (oder später Stapel) seiner Farbe und setzt in auf einen direkt benachbart angrenzenden Becher (oder Stapel). Das oben sichtbare Motiv zeigt den aktuellen Besitzer des Stapels. Beim Erobern benachbarter Becher und Stapel gilt, dass nur ein kleinerer Turm oder ein gleichhoher Turm erobert werden kann. Einmal über den fremden Becher gestülpt, kann kein Zug mehr rückgängig gemacht werden. Die Becher bleiben im jeweiligen Stapel. Steht ein Turm auf diese Weise irgendwann frei, hat also keine direkt benachbarten Becher oder Stapel, kann der Turm nicht mehr versetzt werden. Es entstehen im Laufe des Spieles mehrere solche freistehenden Türme, die jedoch nach Wahl auch vom Spielfeld genommen werden können.

Kann ein Spieler keinen seiner Türme mehr bewegen, spielen die anderen weiter bis keiner mehr einen Zug ausführen kann. Dann folgt die Wertung. Alle Spieler nehmen sich die Stapel, die zuoberst ihr eigenes Motiv tragen und setzen sie übereinander. Wer nun den höchsten Turm besitzt, gewinnt das Spiel. Notfalls darf natürlich auch gezählt werden. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
außergewöhnliches Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise Frustfaktor
mitunter früh sichtbarer Sieger
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Kaffee - der eine mag ihn, der andere nicht. Und das trotz all der verschiedenen Varianten, die es gibt - Mokka, Espresso, Milchkaffee, Café Melange und natürlich Cappuccino, der unserem Spiel seinen Namen gibt. Wieso? Wegen der kleinen Kaffeebecher, die mich allerdings in ihrer Form und Farbe eher an Waffel-Eierlikörbecher erinnern. Das Spiel zu erklären, geht wesentlich schneller als einen Kaffee zu kochen, wenn wir von der Variante "Türkisch" mal absehen. Der aktive Spieler wählt sich einen seiner Becher, hebt ihn an und setzt ihn auf einen Nachbarbecher, bevorzugt von Spielgegnern. Das mag noch okay sein, wenn ein Becher auf einen anderen gesetzt wird. Vielleicht auch noch, wenn ein Zweier okkupiert wird. Wenn ich aber auf diese Weise einen Dreier, Vierer oder Fünfer verliere, tut es weh. Es kann nur einen geben, ist hier wörtlich gemeint. Das Spiel spielt sich im direkten Angriff auf gegnerische Becher. Sobald keiner mehr setzen kann, endet die Runde. Das kann Spaß machen, kann aber auch für Frust sorgen.

So waren auch unsere Tester stark differenzierter Meinung. Obwohl "Cappuccino" viele Aspekte eines wirklich guten Spieles aufweist, überzeugt es mich nur begrenzt. Das kurze Regelwerk und das tolle Material bieten einen angenehmen Einstieg ins Spiel. Das Schachteldesign ist ein echter Hingucker. Das Spielprinzip unterliegt jedoch einer grundlegend abstrakten Denkweise. Ein Fehler kostet schnell den Sieg. Das kann, bei grober Fahrlässigkeit bereits zur Hälfte des Spieles sichtbar sein. Im Moment des Erkennens sinkt die Spielfreude rapide. Während in der Grundvariante noch ein wenig Glück möglich ist, ist die Profivariante rein taktisch. Die vorher beliebig zusammengeschobenen Becher werden nun einzeln nacheinander von den Spielern selbst gesetzt. Der Aufbau gehört nun zum Spiel. Die Spieler können beim Setzen ihrer Becher ihre Strategie vorbereiten. Wer ist nun der Cleverere? Ebenso steigt nun die Spieltiefe. Nur keinen Fehler machen. "Cappuccino" weckt den Grübler in dir! Als grundsätzlich schnell spielbares Denkspiel mit ungewöhnlichem Outfit fällt es unter die besonderen Spiele, deren Spielprinzip aber nicht jeden anspricht.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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