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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken/Logik
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Pietro Vozzolo
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Campos
 
"Die Macht der kleinen Flächen"
Flexibel sollte man sein, um bei diesem Legespiel erfolgreich zu sein. Alle Spieler haben ihre eigenen Aufgaben und so verändert sich ständig alles! 
 

     

So funktioniert's:
Die 32 bunten Legesteine werden in den beigefügten Stoffbeutel gesteckt. Die 24 Aufgabenkarten werden gut gemischt. Jeder Spieler erhält 3 bis 5 Karten, je nach Spieleranzahl. Die restlichen Karten werden als Nachziehstapel für die "Abbauphase" bereit gelegt. Jeder Spieler zieht nun zwei Legesteine aus dem Stoffbeutel und legt sie offen vor sich ab. Ein Stein wird dem Beutel zusätzlich entnommen und in die Tischmitte gelegt. Hierbei handelt es sich um den Startstein.


In Phase 1 legen die Spieler eine immer größer werdende Fläche aus Spielsteinen.
   
In Phase 2 entfernen die Spieler nach und nach wieder Steine aus der zuvor gelegten großen Fläche.
   

Zwei Phasen bestimmen das Spiel.

(1) Die Aufbauphase:
Der aktive Spieler wählt aus zwei möglichen Aktionen. Er kann
- 2 Spielsteine legen und danach wieder zwei Spielsteine nachziehen oder
- nur einen Spielstein legen, eine beliebige seiner Auftragskarten zur Wertung bringen und danach einen neuen Spielstein nachziehen.

Der Ort des Anlegens kann ohne Rücksicht auf die Farben frei gewählt werden. Mindestens eine ganze Kante (von Ecke zu Ecke einer Seite) muss an eine Kante eines anderen Spielsteins angelegt werden. Ein Anlegen "Ecke an Ecke" ist nicht erlaubt!

Nur eine Auftragskarte darf pro Runde gewertet werden. Nach der Erfüllung erhält der Spieler sofort seine Punkte, die er mit seinem Wertungsstein auf der Punktleiste vorwärts zieht. Die Karte wird auf den Ablagestapel gelegt.

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Die Aufgabenkarten zeigen neben der verkleinerten Abbildung (für das Halten der Karten auf der Hand) eine große Abbildung in der Mitte der Karte. Hier finden sich  3 farbige Symbole, z.B. links ein siebenteiliges Muster in Gelb, mittig ein einteiliges Feld in grün, und rechts, innerhalb eines Kreises, ein dreiteiliges Muster in Rot. Das bedeutet in diesem Beispiel: die größte zusammenhängende gelbe Fläche ist größer als die größte zusammenhängende grüne Fläche. Als Prämie erhält der Spieler die Anzahl der Steine der größten zusammenhängenden roten Fläche. Oder kürzer gesagt: gelb größer grün, Lohn rot.

Die Aufbauphase endet mit dem Auslegen der letzten Aufgabenkarte eines Spielers oder in dem Fall, wenn ein Spieler seinen Spielsteinvorrat nicht mehr auf zwei Steine aus dem Stoffbeutel ergänzen kann. Nun beginnt:


Jeder Spieler sollte seine Aufgaben erfüllen...
   
... um möglichst viele Punkte zu erzielen.
   

(2) die Abbauphase:
Zuerst werden alle noch evtl. vor den Spielern liegenden Steine in den Beutel zurückgelegt. Sie werden nicht mehr benötigt.
Alle Spieler erhalten erneut Aufgabenkarten in der vorher beschriebenen Anzahl. Spieler, die aus der Aufbauphase noch Karten besitzen, dürfen diese zusätzlich behalten und abarbeiten.

Jeder aktive Spieler hat nun erneut die Möglichkeit aus zwei Aktionen zu wählen. Diesmal kann er
- 2 Spielsteine seiner Wahl von der gelegten Spielfläche entfernen oder
- nur einen Spielstein entfernen und eine Auftragskarte erfüllen.

Die Spielfläche darf beim Entfernen eines Spielsteins nicht in zwei unabhängige Flächen zerfallen, sie muss also als zusammenhängende Fläche erhalten bleiben! Die Spielsteine werden vom Rand der Fläche entfernt.  Die Auftragskarten werden nach dem Schema der vorhergehenden Aufbauphase gewertet.

Spielende:
Wurde der letzte Spielstein entfernt, gilt das Spiel als beendet. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
[go]

Vielen Dank an Huch & friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Legespielidee in
   zwei Spielphasen
neuartiges Wertungsprinzip
hochwertiges Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
geringer interaktiver Einfluss
   bzgl. der Mitspieler, mehr
   Optimierung als Vorausplanung
evtl. Wartezeiten
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Abstrakte Legespiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Neue Spielideen hinzuzufügen erscheint kaum mehr möglich. Das bekannte Legeprinzip wurde für "Campos", dessen Material bis auf eine etwas rutschige und enge Punkeleiste als durchweg hochwertig zu bezeichnet ist, scheinbar stark vereinfacht: "Alles passt!" - Farben brauchen nicht beachtet zu werden - zumindest nicht zwingend. Doch der Schein trügt.

Das Neue an dieser Spielidee ist die Art der Wertung. Während bei vergleichbaren Spielen oftmals nur die Anzahl der verbauten Steine zählt und dabei eher ein Verbauen von Wegen eine Rolle spielt, sind diese Taktiken bei "Campos" völlig fehl am Platz.

Die Spieler arbeiten gemeinsam an dem großen Ganzen - und doch ist jeder Einzelne auf sich gestellt, denn nur er weiß, welchen Auftrag er erfüllen muss. Berechnendes Stören der Gegner ist damit unmöglich - vielmehr sorgt jeder Spieler nur dafür, mit seinen begrenzten Möglichkeiten so viele Punkte wie möglich zu erarbeiten. Interessant ist jedoch vor allem das 2-teilige Spielprinzip mit Auf- und Rückbau.

Der Spielablauf selbst bleibt flüssig, wenn sich die spielenden Parteien nicht gar so viel Zeit zum Nachdenken lassen. Insgesamt ist die Spieldauer für ein einfaches Legespiel dieser Art jedoch angemessen und gibt den Spielern die Möglichkeit zur schnellen Revanche. "Campos" erhält von mir das Prädikat "hübsch und solide" - Freunde von Legespielen sollten es sich auf jeden Fall einmal ansehen!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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