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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2017 (Original: 2015)
Verlag: Fowers Games
Autor: Tim Fowers
Grafik: Virginia Critchfield, Ryan Goldsberry, Heiko Günther
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45-90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 

 
Burgle Bros.
...

Schnapp die Kohle!

Was tun, wenn man dringend Geld benötigt? Arbeiten gehen? Ach quatsch, wir berauben einfach eine Bank ...
 
 
Der Aufbau geschieht in Abhängigkeit des Szenarios. Dabei werden zwei bis drei quadratische Räume mit variablen Wänden anhand der Anleitung kreiert. Diese Räume stellen ein mehrgeschossiges Bankgebäude da, in das die Spieler einbrechen, die dortigen Tresore öffnen und mit ihrer Beute letztlich übers Dach verschwinden sollen. Jeder Spieler besitzt dafür drei Tarnmarker, deren kompletter Verlust bei einem Spieler das Spiel vorzeitig beendet.



Erst werden also die Kärtchen gemischt und entsprechend der Anleitung (je nach gewähltem Szenario) in die jeweiligen Räume platziert. Eine Zusammenstellung an Räumen (4x4 oder 5x5) ergeben jeweils eine Etage. Die Holzstäbchen gelten als Trennwände zwischen den Räumen, sie werden ebenfalls anhand der Anleitung eingebaut. Die ebenfalls quadratischen Karten werden nach ihrer Rückseite sortiert. Die drei verdeckten Stapel Beute (blau), Gegenstände (grün), Ereignisse (lila) bleiben neben dem Spielplan liegen. Die roten Karten werden anhand ihrer Zahl auf der Vorderseite sortiert und verdeckt gemischt und an die jeweiligen Etagen gelegt. Sie gelten als Rundgangs-Stapel für den jeweiligen Etagenwächter. Jeder Spieler nimmt sich eine Charakterkarte, eine Figur, drei Tarnmarker und die Kurzanleitung. Die Spielerfiguren starten außerhalb des Bankgebäudes.



In jeder Etage steht ein Wächter. Er bewegt sich von Karte zu Karte, die jeweils vom Rundgangsstapel gezogen wird. Grundlegend besitzt er je nach Etage eine Grundgeschwindigkeit von zwei, drei oder vier Schritten, was sich im Spielverlauf ändert.

Dann wählen sich die Spieler ein gemeinsames Startfeld und das Spiel kann beginnen.



Es wird reihum gespielt. Wer an der Reihe ist, besitzt genau vier Aktionspunkte, die er beliebig nutzen kann:
- Bewegung (Ein Feld kostet einen Punkt, es sei denn, auf dem Feld stehen andere Kosten, z.B. "Laser" kostet zwei, "Verriegelt" kostet drei.)
- Erkunden (Dabei kann ein Spieler ein verdecktes waagerecht oder senkrecht benachbartes Feld ohne Wand aufdecken.
- Computer hacken (Der Spieler muss sich im Computerraum befinden und kann dort einen Gehackt-Marker platzieren. Wird später ein dem Computerraum entsprechender Alarm ausgelöst, verhindert ein solcher Marker die Folgen des Alarms. Dafür wird einer dieser Marker abgelegt.)
- Code vorbereiten (Für zwei Aktionspunkte darf ein Spieler einen Würfel auf den Tresor im Tresorraum legen. Dafür muss sich die Spielfigur nicht im Raum befinden.)
-  Tresor knacken (Die Figur muss im Tresorraum stehen. Als Vorbereitung müssen Reihe und Spalte, die sich in der Etage im Tresorraum treffen, bereits erkundet, also aufgedeckt sein. Dann darf der Spieler alle auf dem Tresor liegenden Würfel werfen. Alle Würfelzahlen, die mit Räumen aus Zeile und Spalte übereinstimmen, werden mit einem Geknackt-Marker gekennzeichnet. Es reicht dabei, jede Zahl nur einmal zu werfen. Sobald alle Räume in Zeile und Spalte geknackt wurden, gilt der Tresor als geöffnet. Der Spieler darf nun einen Gegenstand und eine Beute ziehen. Ab jetzt wird der Wachmann auf der Etage um ein Feld schneller.



Achtung: Sobald ein Spieler zwei seiner Aktionspunkte verfallen lässt, muss er eine Ereigniskarten ziehen. Das kann gut sein - muss es aber nicht.

Nach jedem Spieler wird der Wächter bewegt. Dabei läuft der Wächter, in dessen Etage sich der Spieler gerade befindet. Landet der Wächter bei seiner Bewegung (dabei gilt auch ein Durchlaufen) auf einem Feld einer Spielerfigur, verliert der jeweilige Besitzer einen Tarnmarker.

Die Spieler bewegen ihre Figuren nun quer durch die Etagen, auf der Suche nach dem Versteck der Tresors. Dabei können aufgedeckte Treppen usw. bewusst genutzt werden.



Ziel ist es, den Tresor jeder Etage zu öffnen und mit der gesamten Beute und ALLEN Spielfiguren auf das Dach zu flüchten. Dort steht ein Hubschrauber zur Flucht bereit.  Schaffen die Spieler es nicht komplett auf das Dach, verlieren sie die Spielrunde und die Wächter gewinnen. [go]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
spannend bis zum Schluss
hoher Kommunikationsfaktor
ENDE
  MINUS:
MINUS:
am Anfang schwer zu meistern
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Die erste Runde von "Burgle Bros." verlieren fast alle neuen Spielteams. Man muss das Spiel erst beschnuppern, seine Feinheiten entdecken. Dabei ist der erste Anblick recht schlicht. Die kleine Verpackung ist prall gefüllt, die Anleitung wird wohl oder übel geknickt, das Material aber stabil und passend.

Die Legekärtchen imitieren nun, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, eine bis zu drei Etagen umfassende Bank, die ausgeraubt werden soll. Die zunächst verdeckten Felder beinhalten die Räume jeder Etage mit den entsprechenden Sicherungsmechanismen wie Laser, Bewegungssensoren usw. aber auch Treppen und den Tresor. Sprich, die Spieler laufen durchs Haus und müssen die Räume "entdecken", den Tresor jeder Etage öffnen und dann mit dem Diebesgut über die Treppen aufs Dach steigen. Doch nur, wenn alle (!) Spieler den auf dem Dach geparkten Hubschrauber erreichen, gewinnen sie.

Wird nur ein Spieler unterwegs erwischt, verlieren alle Spieler. Und so wird gemeinsam beraten, wie man was und wo und wie am besten erreichen kann, wessen Spezialfähigkeit wann am Besten einzusetzen sei und wie man den umherwandernden Wächtern am ehesten aus dem Weg geht. Es entsteht unweigerlich ein kommunikatives Katz- und Maus-Spiel, das seine Spannung in jeder Runde neu entfaltet.

Ein bisschen Glück beim Aufdecken der Felder gehört dazu. Um den Druck in der ersten Runde ein wenig zu erleichtern, kann man unsere Einstiegshausregel nutzen: Der Wachmann bewegt sich erst, nachdem alle Spieler einmal an der Reihe waren. Danach aber sollte unbedingt nach Regel gespielt werden. Dann rückt der Wachmann nach jedem Spieler weiter. Ein krasser Unterschied, versprochen.

Allein schon durch die drei wählbaren Szenarien mit variablem Spielplan-Aufbau erhöht sich der Wiederspielreiz enorm. In der richtigen Gruppe werden oft Folgerunden gespielt. Der Verlag bietet zudem ein hölzernes Gerüst (Nachkauf möglich) an, bei dem die Etagen tatsächlich übereinander liegen, was das "Gebäude-Feeling" unterstützt. Allerdings bleibt die Spannung auch nebeneinanderliegend problemlos erhalten.

Fazit: "Burgle Bros." ist eines der positiven Überraschungen des Jahrgangs 2017/2018. Es hat sich bei uns schnell als gern wieder gespieltes, spannendes Spiel mit hohem Kommunikationsfaktor gezeigt.
 
P.S.: Banken ausrauben ist nur im Spiel erlaubt, jegliche Nachahmung in der Realität ist nicht zu empfehlen ...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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