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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: HABA
Autoren: Gunter Baars, Markus Nikisch
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Burg Kletterfrosch
...

Augen auf bei der Schlosswahl!
Froschkönig Francesco hat es nicht leicht. Musste er früher nur die goldene Kugel für die Königstochter aus dem Brunnen holen, sind mittlerweile allerlei weitere Leute in die Burg eingezogen... Und die verlieren laufend Sachen, die ihnen unser Frosch zurück ans Fenster bringen soll.

 

Zunächst muss das reichliche Material aufgebaut werden. Dazu gehört das 3-D-Schloss, der Kletterfrosch, die 10 Murmeln, die Karten usw. Nun einigen sich die Spieler auf den Schwierigkeitsgrad und die Spiellänge. Beides kann stark vereinfacht oder eben erschwert werden. Je nach Schwierigkeitsgrad werden zusätzliche Löcher in der Burgmauer geöffnet - oder eben nicht. Dann wird ein Burgbewohnerset (zwei identische Karten und ein Burgfester) aus dem Spiel entfernt. Die restlichen Burgfester werden verdeckt gemischt und in den Fensterrahmen platziert. Ein Fenster bleibt frei. Dann werden die Karten gemischt und als verdeckter Stapel im Blumenbeet im Burggarten bereitgelegt. Die Kugeln werden im Schlossteich deponiert. Das Spiel kann beginnen.

Die oberste Karte wird aufgedeckt. Sie zeigt einen Burgbewohner. Hinter welchem Fenster wird er sich wohl verstecken? Der Spieler darf genau ein Fenster aufdecken. Ist es nicht der Gesuchte (alle dürfen schauen), wird das Fenster in den leeren Fensterrahmen eingelegt und der Nächste ist dran. Stimmt das Bild des Fensters überein, bleibt das Kärtchen an dem Ort und der Spieler darf einen Versuch unternehmen, dieser Figur ihren Gegenstand zurückzubringen. Innerhalb einer Sanduhrzeit versucht der Spieler nun, die entsprechende Kugel von unten nach oben in das Loch direkt unter das entsprechende Fenster zu bringen. Dazu wird der Frosch mit der Kugel beladen und mittels der zwei Zugstricke nach oben befördert. Wichtig: Die Kugel darf nicht vorher durch ein Loch in der Mauer fallen! Sobald die Kugel im richtigen Loch liegt, gilt die Aufgabe als gelöst und der Spieler darf sich die Karte als Siegpunkt nehmen. Die Kugel wird wieder entfernt. Und der nächste Spieler ist dran mit dem Aufdecken einer neuen Karte. Sollte die Kugel unterwegs in ein falsches Loch fallen, endet der Zug des Spielers und der nächste ist dran.



Das Spiel endet, wenn die letzte Karte ihren Besitzer gefunden hat. Der Spieler mit den meisten Karten gewinnt. 

Das Spiel kann durch die Verringerung der Kartenzahl zeitlich verkürzt werden. [go]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolles Material mit optisch
    starker Wirkung
erfordert Gedächtnisleistung
    und Geschick
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielzeit mitunter zu lang
auf Dauer zu wenig Abwechslung
   für spielerfahrene Kinder
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: "Wow", mehr bleibt den Kindern kaum zu sagen, wenn sie das aufgebaute Spiel das erste Mal sehen. Es ist aber auch beeindruckend, selbst für Erwachsene.

Im Spiel wurden zwei verschiedene bekannte Mechanismen geschickt verknüpft: Memo und Geschicklichkeit wurden zu einem funktionierenden Gesamtspiel verbunden, bei dem die Kinder und ihre Familien sich einerseits merken müssen, wo sich die Bewohner des Schlosses befinden, und wenn sie die Gesuchte gefunden haben, die passende Murmel übers "Käsebrett" (die Schlossmauer mit Löchern) zu ihrem Bewohner nach oben befördern, indem sie den Frosch mit der Murmel durch das Ziehen an zwei Stricken anheben.

Um das Spiel schwieriger oder leichter zu machen, können die Löcher im Mauerwerk je nach Bedarf gefüllt oder geöffnet werden. Zudem schränkt eine Sanduhr die Zeit soweit ein, dass durchaus ein gewisser Druck entsteht. Um das Spiel je nach Spielalter der Kinder in seiner Gesamtzeit zu verkürzen, können die Suchkarten verringert werden. So müssen nicht mehr so viele Besucher gesucht werden. Außerdem können weniger Fenster gefüllt werden. Mehrere Möglichkeiten also, das Spiel an die Spielgruppe anzupassen.

Das Material sieht nicht nur beeindruckend auch, sondern ist qualitativ auch hochwertig. Interessanterweise funktionierte das Spiel nicht immer gleichermaßen gut. Mangelnde Abwechslung oder ein zu langer Spielablauf wurde gerade von spielerfahrenen Kindern bemängelt. Jüngere Kinder wiederum finden das Spiel toll und freuen sich auf eine weitere Runde - und für die ist das Spiel ja auch vornehmlich gedacht, wenn man sich die Altersangabe "ab 5 Jahren" anschaut.
 
Fazit: "Burg Kletterfrosch" ist ein optisch schickes Kinderspiel, dass sich vor allem durch seine Anpassung an die jeweiligen Spielgruppen eine Empfehlung sichert. Die Kultwertung von 8 Punkten gilt dabei hauptsächlich nur für die Kernzielgruppe: Jüngere (oder noch spielunerfahrene) Kinder - und ihre Familien.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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