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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HUCH!  ..i..
Spieleranzahl:
2 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Bullyparade - Der Film (Das Brettspiel)
...
Hetzjagd mit Hei-ti-tei
Das Ziel? Roter Teppich. Der Weg? Führt uns vom Wilden Westen bis ins Weltall. Wer ist dabei? Spucky, Lutz, der Yeti... Und Bully spricht mit uns...
 
 

"Servus", begrüßt uns das Regelwerk freundlich ganz im Stile von Bully Herbig. Das Spielmaterial ist relativ schnell aufgebaut. Die Spielplan zeigt Lauffelder, unterteilt in vier Segmente, den vier an der bullyparade beteiligten Filmen Bully Herbigs zugeordnet. Das aufwendigere Prozedere gilt der App, die vorher aufs Handy geladen werden sollte (aber nicht zwingend muss). Die zwei gut gemischten Kartenstapel "Beweg Dich!" und "Mach halt was!" liegen auf den Spielplanfeldern bereit. Jeder nimmt sich eine Figur aus dem Film. Dann geht's los.

Wer dran ist, folgt den genau vier Aktionen seiner Kurzanleitungskarte:
- Ziehe eine Karte vom "Beweg-Dich"-Stapel und spiele sie aus, d.h. mach was drauf steht. Es gilt bei den Textkarten jeweils das Segment, in dem sich die eigene Spielfigur befindet. Gezogen kann dabei max. bis ans Ende des Segmentes. Sollte man eine "He du Zipfenklatscher, drück uns"-Karte gezogen haben, muss auf das App-Feld gedrückt werden. Eine Stimme der teilnehmenden Figuren sagt dann an, ob und wie gezogen werden muss. Allerdings kann man auch ohne App - und in diesem Fall auch ohne die entsprechenden Karten spielen.

- Ziehe eine oder zwei "Mach-Halt-Was-Karten" vom Stapel. Es gibt vier Farben solcher Karten. Rote Karten sind Stänker-Karten gegen die anderen. Gelbe Karten beinhalten Aktionen, beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Feldern (segmentübergreifend) vorziehen. Blaue Karten sind Joker. Sie können als Bezahlung (Toupets oder Geld) genutzt werden oder aber als die Aktion, die im Textfeld steht. Schwarze Karten gelten als Klone oder Kopfgeldjäger. Sobald ein Kopfgeldjäger oder ein Klon gezogen wird, muss er zunächst offen vor dem Spieler ausgelegt werden.

- Sobald der Spieler entschieden hat, dass er seinen Zug beendet, muss er ausliegende schwarze Karten bezahlen. Er wirft den Würfel für die erste zu bezahlende Karte. Die Augenzahl sagt an, wie viele Toupets oder Geld er zahlen muss. Geld und Toupets dafür findet er auf allen farbigen Karten am oberen Rand. Besitzt er eine zweite, muss er auch diese auswürfeln und begleichen. Kann er dies nicht, muss die Figur des entsprechenden Spielers bis zum ersten Feld des jeweiligen Segmentes zurückgesetzt werden. Dann endet der Zug.

- Nun darf der Spieler noch bis zu zwei "Mach-Halt-Was-Karten" von seiner Hand ausspielen und die entsprechende Aktion ausführen.

Sobald der erste Spieler auf dem roten Teppich steht und den Film bullyparade somit durchquert hat, endet das Spiel. Dieser Spieler gewinnt. [go]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Design und Thema für Bully-Fans
ENDE
  MINUS:
MINUS:
geringe Spieltiefe
wenig Spannung
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Trends sind nicht alles, das Thema allein reicht nicht. Auch nicht, wenn das Thema "bullyparade" heißt. Da mag man Bully-Fan sein wie man will, wenn man dabei auch Spielefan ist, wird es schwierig. Aber von vorn.

Vom Cover schauen uns zunächst alle Hauptcharaktere der bullyparade an. Bei dem einen oder anderen Gesicht fallen einem dann schon mal einige lustige Filmszenen ein, und davon relativ viele, wenn man die ursprünglichen Filme mag. Also Deckel auf, App aufs Handy laden und schon kann es losgehen. Ein Spielplan, zwei Stapel Karten, für jeden eine Pappfigur und ein Würfel. Mehr braucht das Spiel nicht. Die Aktionshilfekarten zeigen gut den einfachen Ablauf. Karten ziehen und ggf. Figur ziehen, Karten ziehen und Aktionen spielen - und ggf. Figur ziehen. Ein einfaches, auf Karten basierendes Laufspiel also. Der einzige Reiz liegt dann aber im Ausspielen der Stänkerkarten gegen die anderen. Die Schadenfreude soll bringen, was dem Spiel selbst verwehrt bleibt - Spaß. Doch ein echtes Gerangel der Figuren entwickelt sich kaum. Vor, zurück, vor, bis halt einer über die Ziellinie geht.

Der zweite Mechanismus ist das Ziehen der Karten. Die untergemischten schlechten Bezahlkarten will keiner. Nehm ich noch eine, oder besser nicht? Das ist alles. Nein, die App bringt dabei keine wirkliche Aufwertung; wer sie nicht nutzen kann, spielt ohne die App-Karten, die letztlich auch nur ansagen, ob die eigene Figur vor oder zurück soll. Die Ansagen erfolgen mit den Originalstimmen. Durchaus witzig, klar, aber eigentlich nur in der ersten Runde. Dann ist die Überraschung durch. Rauswerfen gibt es nicht, und auch so kaum irgendetwas, was den Spielablauf wirklich variiert.

Wer also wirklich gerne spielt, sollte Abstand nehmen vom Gedanken an Einfluss und Mitdenken. Flach wie ein Flachwitz findet jedoch auch dieses Spiel seine Abnehmer... unter den Ganz-Wenigspielern, den reinen Bully-Fans ohne spielerischen Hintergrund und denen, denen reines Stänkern als Spielanspruch genügt...
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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