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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Post scriptum / Heidelberger Spieleverlag ..i..
Autor:
Luca Bellini
Spieleranzahl: 2 bis 9
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: 15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
   

 

 
Brick Party
....
Stein auf Stein, so soll es sein!
Die "LEGO"-ähnlichen Bausteine müssen nach Bauplänen formiert werden. Doch es gibt einen Haken: Nur der Erklärer sieht den Auftrag...

  
     

Der jüngste Spieler erhält die Sanduhr. Er ist der Bauleiter und beginnt das Spiel. Jedes Spiel verläuft in verschiedenen Phasen. Zu Beginn wird die Regelkarte aufgedeckt. Diese beeinflusst den Spielverlauf. So kann z.B. als Aufgabe kommen, dass der Erbauer nur mit einer Hand bauen oder der Erklärer nur mit "Ja" oder "Nein" antworten darf. Nun werden Teams gebildet. Bei einer ungeraden Spieleranzahl fungiert der Bauleiter als Beobachter und Kontrolleur. Bei einer geraden Anzahl werden, beginnend beim Bauleiter, Teams zu je 2 Personen gebildet. Haben alle einen Teampartner gewählt, kommt es zu einer Rollen-Zuweisung. Im Team findet eine Einigung statt, wer in dieser Runde das Gebilde baut und wer die Karte erklärt. Dafür wird genau eine Sanduhr lang Zeit gegeben.

Jetzt kann das Bauen beginnen. Die Erklärer beginnen das Gebilde auf der Karte so gut wie möglich zu beschreiben bzw. dessen Bestandteile und Lage, damit die Erbauer es so schnell wie möglich nachbauen können. Dabei wird auf die Regelkarte geachtet, welche Aktion eingehalten werden muss. Ein Erklärer darf dabei jedoch nicht die Wertigkeit der Karte ansagen.

Ist die erste Gruppe fertig, so wird die Sanduhr umgedreht. Nun haben alle Gruppen noch diese Zeitspanne, um ihr Gebilde zu beenden. Ist die Sanduhr abgelaufen, wird überprüft. Wer hat das Gebilde nach Regelvorgaben richtig gebaut? Das schnellste Team erhält die Punkte der erbauten Karte und die Punkte der Regelkarte. Die übrigen fertigen Teams erhalten nur die Punkte ihres Gebildes. Hierfür erhält jedes Teammitglied eine Karte mit der entsprechenden Wertigkeit. Die Sanduhr wird weitergegeben. 

Waren alle Spieler einmal Bauleiter, endet das Spiel. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt. [so]

 
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PLUS:

interessante Bauspielidee
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  MINUS:
MINUS:
die Bausteine sind schwer zu handlen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: "Setz den Vierer-Baustein auf den Zweier drauf. Nein, doch nicht so!! Es dürfen nur noch zwei Noppen zu sehen sein!! Neiiiiin, so ist es auch falsch!" - Dies ist ein typisches Beispiel für das rasante Teamspiel "Brick Party".

Ziel ist es, so schnell wie möglich den Mitspielern zu erklären, wie das Gebilde auf der Karte aussieht, damit es richtig nachgebaut wird. Das klingt einfach. Anscheinend dachten sich das die Autoren auch, denn die fügten dem Spiel noch Regelkarten hinzu, die jede Runde beeinflussen, wodurch jede Runde von einer anderen Gemeinheit geprägt ist. Baut mal ohne Daumen, das bringt eine echt zum Verzweifeln - und das auch noch mit LEGO-ähnlichen Bausteinen!

Einfach ist das Spiel nicht. Jeder hat andere Schwächen und manchmal treten sie gar deutlich zu Tage, allerdings auch die Fähigkeiten. Die einen können die Bilder auf den Karten nicht in die Bausteinform zurückführen, den anderen fällt das Erklären und Beschreiben in den richtigen Worten schwer. So oder so schult das Spiel sehr viele Fähigkeiten.

Mit diesem Argument trifft auch das Einstiegsalter "ab 5 Jahre" zu. Für die Kleinen gibt es die Regel, dass sie das Gebilde von der Karte aus selbst nachbauen sollen. Mit ein wenig Übung und viel Zeit gelingt das dann auch, aber als echtes Spiel halte ich es für sehr schwer in diesem Alter. Ich finde es als Lernspiel praktisch und empfehlenswert. Nicht nur das abstrakte Denken, sondern auch die sprachlichen Fähigkeiten werden geschult.

Und wie ist es dann aber als Aktions-(Party-)spiel? Hier ist es wie mit jedem Spiel - es ist gruppenabhängig. An sich bietet es einen hoher Spaßfaktor, der in einer Gruppe für ausreichend Schadenfreude sorgen kann. Knoten in der Zunge und Verwechslungen beim Bauen verursachen durchaus Situationskomik und die damit verbundenen positiven Spielgefühle. Probleme sehe ich aber in den Bausteinen. Sie lassen sich doch recht schwer zusammenstecken und gehen auch schwer wieder auseinander. Erhöhter Erschwernisfaktor oder Ärgernis? Beide Empfindungen waren in den Testgruppen zu finden.

Fazit: Ich finde "Brick Party" sowohl als Lernspiel als auch als Party-Aktionsspiel sehr empfehlenswert.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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