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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Pegasus Spiele ..i..
Autor: Seiji Kanai
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 5 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
 
   

 

 
Brave Rats
Duell der Ratten

....
Brave Letter
Nach dem Megaerfolg "Love Letter" und seinen vielen Ablegern in verschiedenen Universen lässt Seiji Kanai in seinem neu erschienenen Zweipersonenspiel verfeindete Rattenclans um den Thron kämpfen.
  
     
Ziel des Spiels ist es, als Erster vier Runden zu gewinnen. Hierzu legen die Spieler simultan eine ihrer acht Handkarten verdeckt voreinander ab. Eine Runde gewinnt derjenige mit dem höchsten Wert auf der Karte, es sei denn, eine Sonderfertigkeit sagt etwas anderes aus. Der Sieger lässt seine Karten offen liegen, während der Verlierer diese zudeckt. Mit den verbleibenden Handkarten wird das Spiel vorgesetzt. Bei einem Unentschieden zählt der nächste Wettstreit sowohl für die aktuelle als auch die vergangene Runde und gibt dementsprechend doppelt so viele Punkte.

 
Die Ratten jeder Fraktion besitzen die Werte 0 bis 7 und haben jeweils die  selben Eigenschaften:
 
Prinz (7 Punkte): Du gewinnst automatisch die Runde.
 
General (6 Punkte): Im nächsten Zug hat deine Karte einen um zwei erhöhten Wert.
 
Zauberer (5 Punkte): Du neutralisierst jede Sonderfertigkeit.

 
Botschafter (4 Punkte): Wenn du diese Runde gewinnst, erhältst du gleich zwei Siegpunkte.
 
Assassine (3 Punkte): Du tötest jeden Charakter mit einer höheren Kraft, mit Ausnahme des Prinzen.
 
Spion (2 Punkte): Deine Gegner muss die nächste Karte offen auslegen.

 
Prinzessin (1 Punkt): Gegen den Prinzen ausgelegt, gewinnt sie automatisch das ganze Spiel.
 
Musiker (0 Punkte): Diese Runde endet unentschieden.
 
Vier Varianten runden die Spielanleitung ab. [tb]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ausbalancierte Karten
leichte Regeln
schnell gespielt
hoher Spaß- und Ärgerfaktor
originelle Illustrationen
vier Varianten für
   langanhaltenden Spielspaß
große Karten
durchgehend spannend
bereits 5 Minuten reichen
   für einen Durchgang
---
  MINUS:
MINUS:
Box zu groß
auch Glück spielt eine Rolle
nichts für Tüftler und Strategen
unterhält keine Stunde
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Tobias: "When the cat's away - the rats will play". So geschehen in "Brave Rats". Mutige Ratten - originell und witzig illustriert - kämpfen mit Hilfe eines hervorragend ausbalancierten Kartendecks gegeneinander. Taktische und zufälligen Elementen beherrschen den Spielablauf. Freunde kurzweiliger und auch von ein wenig Glück nicht abgeschreckte Unterhaltung sollten sich dieses Spiel also unbedingt ansehen.
 
Love Rats
Ich war richtig - Vorsicht, es folgen einige Wortspiele ;) - rattig auf den jetzt endlich in Deutsch (ursprünglich 2014) veröffentlichten Streich des "Love Letter"-Autors und wurde auch nicht enttäuscht. In "Brave Rats" darf man mal so richtig eine falsche Ratte sein, sich überschäumend über einen coolen Move freuen oder sich schwarzärgern, weil der andere Spieler genau den richtigen Counter zur eigenen Karte gezogen hat. Diese Karten sind übrigens netterweise extragroß, aber leider ist die Schachtel viel zu massig geraten – beides wie bei "Love Letter" (> Testbericht). Das sieht zwar schöner aus, nimmt aber auch mehr Platz weg. Ansonsten gibt es aber an dem Material nichts zu meckern.
 
Ratatouille
Ein schneller Einstieg garniert mit leichten Regeln und viel Abwechslung machen "Brave Rats" zu einem idealen, kurzweiligen Zweipersonenspiel. Es ist erstaunlich, wieviel Spaß, Genugtuung und Ärgerfaktor sich aus den wenigen Karten, wie eben schon bei "Love Letter", herausholen lässt. Die acht verschiedenen Karten ergeben ausgespielt in unterschiedlichsten Kombinationen einen äußerst variablen Spielablauf, der durchgehend bis zur letzten Runde spannend bleibt. Bereits 5 Minuten reichen für einen Durchgang. Dadurch unterhält das Spiel aber auch nach mehrfachen Durchgängen meistens natürlich keine Stunde oder länger.
 
Braveheart
Im ersten Zug legt man meistens eine Art Versuchsratte aus, da man keine Ahnung hat, welche Karte der Kontrahent aus seinem Rattenloch holt. Aber mit jeder weiteren ausgespielten Karte erhöht sich der taktische Anspruch. Sogar strategische Anteile sind zu finden, denn nicht selten habe ich mit drei Siegpunkten geführt, hatte aber alle starken Karten schon ausgespielt und verlor doch noch. Es geht halt auch darum, das Maximum aus seinen Ratten mit geringem Kampfwert herauszuholen. Kenner sind daher in den ersten ein bis zwei Partien meistens überlegen. Nach dem ersten Spiel verließ aber keine (Mitspieler-)Ratte das sinkende Schiff, sondern es wurde direkt lauthals nach einer Revenge gequiekt.
 
Bube, Dame, König, rA(t)S
Welche Ratte hat diese Runde die besten Siegaussichten, welche wird mein Gegner spielen und was, wenn doch nicht, und was denkt er überhaupt, welche ich spielen werde??? Vielleicht ist es auch einfach besser, die nächste Runde zu verlieren, aber gut vorbereitet in die nächste Runde zu gehen? Wenn die Ratte sterben will, beißt sie die Katze bekanntlich in den Schwanz… Oder man opfert beispielsweise den Spion, damit der Gegner im nächsten Zug seine Karte offenlegen muss. Letztendlich ist aber keine Karte übermächtig und jede lässt sich besiegen.
 
Ratzit
"Brave Rats" ist in meinen Augen ein rattenscharfes, kurzweiliges Spiel, das ich jedem empfehle, der auf wenig komplexe, aber doch etwas fordernde, schnelle Kartenspiele steht, egal ob er Ratten mag oder deren langen Schwanz doch eher unheimlich findet. Letzteres trifft dann wohl auf mich zu. So habe ich dieses hervorragende Zweierspiel mittlerweile schon mehrmals verschenkt. Die vier Spielvarianten sichern den langfristigen Spielspaß nachhaltig. Wer lieber auf ein Fantasy-Szenario mit noch mehr Handkarten und Gebieten zum Erobern abfährt, sollte hingegen auf "Strife: Legacy of the Eternals" zugreifen. Aber gerade für Gelegenheitsspieler oder 5-Minuten-Quickies ist "Brave Rats" eine vortreffliche Wahl.
 
Tja, manche Menschen suchen in anderen eben gern die Ratte, obwohl sie selber eine sind. Aber, halt, wir sind ja überaus politisch korrekt. Man sagt heute ja eigentlich nicht mehr Ratte, sondern Nagetier mit Kanalisationshintergrund...
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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