www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autoren: Anja Wrede, Christoph Cantzler
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren (auch früher möglich)
Spieldauer: ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Brautkraut
 
Blaukraut bleibt Blaukraut,...
... und Brautkleid bleibt Brautkleid? Nein, in diesem schnellen Partyspiel nicht. Aber auch hier gilt: Zunge entknoten! Und lachen, wenn die anderen versagen!  
 

     

So funktioniert's:
Die 66 Spielkarten werden gemischt. Jede von ihnen zeigt zwei von vier möglichen Bildmotiven ("Braut", "blau", "Kraut", "Kleid"). Der Pfeil zwischen den beiden Motiven gibt an, in welcher Richtung das Wort zusammengesetzt werden soll, d.h. aus "Blau" > "Kleid" wird "Blaukleid".


"Kleid-Blau" wird "Braut-Kraut",...
   
... aber "Kraut-Kleid" BLEIBT "Kraut-Kleid"!
   

Jeder Spieler erhält 11 Karten und bildet daraus einen verdeckten Nachziehstapel. Wer als Erster am Zug ist, deckt zunächst eine Karte von seinem Stapel auf, schaut sie sich an und legt die nächste Karte obenauf. Aus dem Gedächtnis muss nun zunächst die untere (abgedeckte) Karte und dann die obere (offene) Karte korrekt benannt werden. Sind die Wortschöpfungen verschieden, müssen beide Wörter mit "wird" verbunden werden, also z.B. "Brautkraut wird Blaukleid". Ist die Verbindung identisch, lautet der korrekte Satz z.B. "Kleidkraut bleibt Kleidkraut". Dann folgt der nächste Spieler, der die oberste Karte seines Stapel auf die offene Karte legt, welche nun wiederum - verdeckt - aus dem Gedächtnis benannt und mit dem neuen Wort der nun offenen Karte ergänzt werden muss.

Macht ein Spieler einen Fehler, so muss er den Stapel aus abgelegten Karten unter seinen Nachziehstapel legen. Das Spiel endet, sobald ein Spieler keine Karten mehr vor sich liegen hat, also seinen Stapel komplett losgeworden ist.


In der Variante kommen diese Bildkärtchen ins Spiel.

Variante: In einer Expertenvariante werden einem bzw. mehreren Spielern  kleine Bildkärtchen zugeteilt. Sie ersetzen dann für den Spieler, der ein solches Plättchen besitzt, das Verbindungswort. Statt "wird" oder "bleibt" heißt es nun "braut", "klaut" oder traut".  [ih]

Vielen Dank an Zoch für ein Rezensionsexemplar!

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schneller Partygag
Lacher sind garantiert
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekannte Grundidee
eindeutiger Startspielervorteil
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Wer Zungenbrecher erfunden hat, muss eine masochistische Ader gehabt haben. Schließlich geht es bei diesen sprachlichen Stolperfallen hauptsächlich um die Schadenfreude, wenn das Gegenüber auf ganzer Linie versagt und sich die Zunge verknotet. Mit diesem Spaß spielt auch Zochs "Brautkraut". Die originelle Verpackung (das Spiel ist als Konservendose getarnt, die wiederum mit witzigen Rezeptideen wie "Brautsalat" verziert ist) beinhaltet den Kartensatz, der dann in gewohnter Hirnverzwirbler-Manier (wie z.B. das Vorzeige-Objekt "Geistesblitz", ebenfalls von Zoch) durchgespielt wird.

Gerade einmal vier Wörter muss man sich theoretisch merken, und dennoch ist es, das werdet ihr schnell merken, verdammt schwer, das Gesehene korrekt auszusprechen ;) Schnell wird da ein Kleid zum Kreid oder eine Braut zur Blaut. Lacher sind garantiert, zumindest, wenn niemand bemüht langsam und deutlich zu sprechen versucht. Auf solche "Spielverderber" kann das Spiel verzichten! ;) Genauso sollte man nicht ernsthaft daran denken, gewinnen zu müssen. Der Startspieler hat nämlich einen eindeutigen Vorteil. Macht er keinen Fehler, gewinnt er auch, denn er ist bei einer gleichmäßigem Kartenverteilung dann automatisch derjenige, der als erster keine Karte mehr besitzt. Die Spielende-Bedingung ist daher etwas missraten. Oder anders gesagt: Hier soll der Spaß im Vordergrund stehen.  

Letztlich bleibt "Brautkraut" ein schneller Partygag, der nach einmaligem Spielen jedoch meist ebenso schnell wieder in der Verpackung verschwindet. Der Langzeitspaß ist - angesichts dessen, dass nur ein einziger Zungenbrecher verwendet wurde - nicht allzu hoch. Als Spontan-Einlage lockert das Spielchen, in dosierten Abständen auf den Tisch gebracht, eine erstarrte Spielrunde aber dennoch gut auf.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^       Impressum       Datenschutz