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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HABA
Autor: Alexandre Emerit
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Boom, Bang, Gold
...

Im Goldrausch
In diesem Familienspiel werdet ihr zu Goldgräbern. Ihr werft Dynamit in die Mine, und holt hoffentlich den funkelnden Schatz zu euch. Doch es lauern einige Gefahren - und Gold ist nicht gleich Gold!
 
 
Am Anfang war das Wort, oder besser das Goldsucher-Ehrenwort, bei dem alle versprechen, fair zu spielen und sich an die Regeln zu halten. Die Schachtelunterseite fungiert als Claim-Grube. Drin liegen alle Chips, so gedreht, dass man nur ihre steinige Seite sieht. Jeder nimmt sich eine Dynamitstange, einen kleinen Spielplan und eine Truhe mit einem Charakter. Auf Kommando wird gleichzeitig das Holz-Dynamit in die Grube geworfen. Jedes Plättchen, das nun aufgedeckt in der Kiste liegt, darf eingesammelt werden - mit nur einer Hand, immer einzeln nacheinander.



Jeder Charakter eines Spielers besitzt ein Symbol in der Innenseite seiner Truhe. Insgesamt vier Wesen gibt es: Schlange, Geist, Fledermaus und Maus. Wenn ein Spieler sein Symbol sieht, ruft er laut: "Achtung, ein(e)…!" - Dann müssen alle anderen Spieler ihre Hände an den Kopf nehmen und um Hilfe rufen. Nur der rufende Spieler darf weiter Gold und Aktionsplättchen aufsammeln. Sobald die anderen Spieler fertig sind, sammeln sie weiter schnell mit auf, bis alle offenen Plättchen eingesammelt wurden. Die Plättchen mit den Wesen werden nicht eingesammelt.



Alle in dieser Runde eingesammelten Plättchen werden erst einmal auf den kleinen Spielplan gelegt. Dort werden sie ausgewertet. Zunächst die Aktionsplättchen:
- Zuerst die Hacke, bei der der Spieler direkt 5 Plättchen aus der Kiste aufdecken darf und alles noch zu sich auf den Spielplan legen darf.
- Dann das Dynamit, bei dem der Spieler die Stange noch einmal in die Kiste werfen und alles dabei Aufgedeckte einsammeln darf.
- Dann der Sheriffstern, der dem Spieler des Sheriffs übergeben wird. Der Sheriff zwingt alle anderen Spieler, ihr dunkelfarbenes (illegales Gold) wieder zurück in die Mine zu legen.
 
 
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Zuletzt der Revolver, der für eine ordentliche Rangelei sorgt. Der Spieler im Besitz des Revolvers darf nun einen Spieler wählen, der zwei seiner Nuggets beliebig in seinen Händen verteilt. Dies geschieht verdeckt. Der Waffenbesitzer darf nun auf eine der beiden Hände zeigen. Befindet sich das Gold in der gewählten Hand, darf er es auf seinen kleinen Spielplan legen.

Ist alles abgehandelt, werden alle Nuggets in die eigene Truhe gelegt. Alle Aktionsplättchen kommen wieder in die Grube. Die Rundenuhr wird um ein Feld weitergedreht. Eine neue Runde beginnt.



Insgesamt 12 Runden werden gespielt. Am Ende gewinnt, wer das meiste Gold besitzt - und dabei auch noch fair gespielt hat. [go]
 
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stark abhängig von der Spielgruppe
eer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Ich habe lange kein Spiel mehr erlebt, in dem die Kinder so an sich arbeiten müssen. Warum? Da ist eine ganze Grube voll Gold - und dann gibt es einen Haufen Regeln einzuhalten... Nur mit einer Hand…nur Aufgedecktes nehmen… immer nur ein Plättchen nehmen (am schwersten einzuhalten)… akzeptieren, wenn der andere die Finger schneller am Gold hatte… bei Kontakt mit einem Wesen die anderen Spieler warnen… kurz und gut, die eigentlichen fairen Umgangsformen werden hier geübt. Und das nicht fein mit einem harmlosen "Bitte nicht", sondern mit dem feierlicher Schatzsucher-Ehrenwort. Das dass von vornerein gleich mal als Spielbeginn ins Regelwerk aufgenommen wurde, zeigt die Probleme des Spieles. Man ist schnell versucht, zu beschei..., ähmmm, zu schummeln. Die Erwachsenen sind natürlich ganz brav ;)

Und jetzt eine zweite Eigenheit des Spieles. Das Spiel ist, trotz des Designs und der Aufmachung KEIN Kinderspiel. Denen kann man das Spiel nicht ohne Aufsicht überlassen, schnell entsteht Streit um das eigene Recht. Aber es ist auch kein Erwachsenenspiel. Die nämlich lehnen das Spiel in einer reinen Erwachsenengruppe schnell ab - Kinderkram! Und nun? Die optimale Gruppenzusammensetzung ist eine gemischte Gruppe der Generationen. Man achtet einander, hält Regeln ein und hat tatsächlich ähnliche Voraussetzungen, um das Spiel zu gewinnen.

Das Material ist dabei durchdacht und von ausreichender Qualität. Die bedruckten Pappchips sind noch nicht zu klein, die Dynamitstangen praktisch, und die Tatsache, mit einem Wurf Krach zu machen und Chips in die Luft zu wirbeln, finden gerade die teilnehmenden Kinder klasse. Das Regelwerk wird klar beschrieben und ist, bis hin zum Ehrenwort, logisch und gut strukturiert. Der Ablauf dabei ist einfach: gleichzeitig werfen alle ihr Dynamit in die Grube. Die dabei aufgedeckten Chips mit Motiv dürfen eingesammelt werden. Tiere und der Geist sind eher störend. Diese Wesen zwingen die Spieler, die Hände an den Kopf zu nehmen und um Hilfe zu rufen. Gold gibt es in zweierlei Qualität - legal und illegal, und es gibt Aktionen. Letztere sind am beliebtesten. Bringen sie doch zum Teil ein wenig Extragold mit. Als Variante können die Wesen noch unterschiedliche Bewegungen aktivieren. Was aber den Spielablauf nicht wirklich verändert.

Die neuartige Idee mit dem Werfen der Dynamitstangen (wie es sich eben für einen echten Goldgräber gehört...) ist positiv zu bewerten. Sie ist witzig und kann in der richtigen Gruppe für echten Spaß sorgen, solange alle fair spielen und ähnliche Fähigkeiten besitzen. 
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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