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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: moses. Verlag
Autor: Marco Teubner
Illustration: Monika Suska
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 25 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Böse Kuh
...
Eine Kuh zu jeder Gelegenheit
Reihum versuchen die Spieler, mit ihren Handkarten Aufgaben zu erfüllen. Wer das nicht alleine schafft, kann sich von seinen Mitspielern helfen lassen - doch schnell zeigt sich, dass einem eine gute Vorlage eher selten gedankt wird ...
 
 
Die Kuhkarten (mit Werten von 1 bis 10 in 6 Farben) werden gemischt. Jeder Spieler erhält 5 Karten auf die Hand. Die 6 Auftragskarten werden als Kreis ausgelegt (mit einer beliebigen Seite nach oben). Auf jede Auftragskarte wird ein zufälliges der zuvor verdeckt gemischten 20 Punkteplättchen gelegt und aufgedeckt.



Wer am Zug ist, darf nun beliebig viele Handkarten an eine passende Auftragskarte legen. Aufträge können z.B. Farb- oder Zahlendrillinge, bestimmte Kombinationen, gerade oder ungerade Zahlen oder auch eine bestimmte Summe an Kartenwerten sein. Mindestens eine Karte muss (!) gespielt werden; besitzt ein Spieler einmal keine passende Karte, muss er seine Handkarten gegen 5 neue Karten tauschen.



Das Punkteplättchen erhält derjenige, der die Aufgabe beendet. Ist es ein grünes Plättchen, handelt es sich um Pluspunkte, die der Spieler behält. Ist es ein rotes Plättchen, handelt es sich um Minuspunkte, die er einem beliebigen Mitspieler "schenkt". Die Plättchen werden stets verdeckt vor den Spielern gesammelt. Dann wird die Auftragskarte auf die Rückseite gedreht und mit einem neuen Plättchen versehen.



Gespielt wird, bis kein Punkteplättchen mehr nachgelegt werden kann. Nun zählen alle Spieler die Punkte auf ihren gesammelten Plättchen (Plus- und Minuspunkte). Der Spieler mit den meisten Plus- bzw. wenigsten Minuspunkten gewinnt. Bei einem Gleichstand gewinnt derjenige, der insgesamt mehr Plättchen sammeln konnte. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Wenigspieler
netter Ärgerfaktor
herzige Illustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nichts wirklich Neues
sehr glückslastig,
   wenig beeinflussbar
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Witzig sehen sie auf jeden Fall aus, die coolen Kühe auf den Karten. Bei der Illustration wurde also schon einmal alles richtig gemacht. Das Spiel schreit förmlich danach, gespielt zu werden.

Was dann spielerisch passiert, erinnert schnell an Spiele wie "Phase 10". Heißt: Ich sammele Karten, um Aufträge zu erfüllen. Da ich immer eine Karte spielen muss, kann es schnell passieren, dass ich, sofern ich eine Aufgabe nicht sofort lösen kann, Vorlagen für meine Mitspieler liefere. Zu zweit hat man da noch etwas mehr Kontrolle, ab 3 Spielern - und ganz besonders in Vollbesetzung - geht die Kontrolle aber immer mehr flöten, da man so gar nicht abschätzen kann, was die anderen Spieler für Karten auf der Hand halten bzw. welche sie legen. Ein Chaosspiel also, extrem glücksbetont. Ein kleiner Thrill entsteht dennoch, nämlich dann, wenn man selber gern eine Aufgabe für sich beanspruchen möchte, aber noch ein Spieler vor einem dran ist. Der wird doch nicht etwa ...?!

"Böse Kuh" ist ein Spiel mit simplen Regeln und daher ideal geeignet für Kinder. Ansonsten dürfte sich die Hauptzielgruppe bei den Wenig-, vielleicht auch noch bei den Gelegenheitsspielern befinden. Die werden sicher auch Spaß haben an einer schnell gespielten Partie, die oftmals auch die Schadenfreude hinaufbeschwört. Ja, Minuspunkte verschenken kann gemein sein. Insbesondere, wenn es immer wieder die selbe Person betrifft, können da auch mal Frustmomente entstehen, was man gerade bei Kindern ein wenig beobachten sollte. Die freie Wahl des Mitspielers, der die Minuspunkte bekommt, kann ab 3 Spielern durchaus mal zum Streitthema werden. Die Punktevergabe ist dabei ziemlich beliebig - vermeintlich einfache Aufgaben können durch Zufall 5 Minuspunkte zum Verschenken liefern, während eine echt schwierig zu lösende Aufgabe nur einen eher unattraktiven Pluspunkt einbringt. Das fühlt sich nicht immer wirklich gerecht an, aber das will dass Spiel wohl auch gar nicht sein. Es ist ein flottes Sammel-, Ablege-, aber vor allem auch Bluff- und Ärgerspiel.

Die Ausstattung des Spiels in der praktischen Schiebebox weiß zu gefallen, einzig die Karten lassen sich, aufgrund einer fehlenden Prägung, etwas schwer greifen. Dafür haben sie eine angenehme Materialstärke, sodass sie nicht so schnell verknicken werden.

Insgesamt ist "Böse Kuh" ein kleines Spielchen für zwischendurch, das allerdings nicht viel Neues bietet. Dabei bleibt es spielerisch auf einem niedrigen Anspruchsniveau. Für mich persönlich ist das alles zu glücksabhängig und wenig beeinflussbar, um wirklich großen Spaß zu entwickeln. Ich spiele es sicher mit, zumal die Kühe auch drollig anzusehen sind, ja, aber mehr als durchschnittliche 5 bis 6 Kultpunkte, je nach Spielerzahl, würde ich für mich nicht vergeben wollen (am liebsten zu zweit!). Unter den Wenigspielern findet das Spiel aber dennoch schneller Fans, sodass ihr selbst entscheiden solltet, ob ihr Freude an Spielen wie "Phase 10" und Co. habt. Dann ist die "Böse Kuh" sicher eine willkommene Abwechslung!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
...
     

Nicole: Ich mag solchen schnellen kleine Spiele. "Böse Kuh" besitzt einfache Regeln, die jeder sofort versteht. Das können Kinder spielen, das kann auch die Oma spielen. Zudem finde ich den Ärgerfaktor sehr reizvoll. So bleibt es tatsächlich meist bis zum Ende spannend, wer gewinnt, da das nicht zwingend der ist, der mehr Plättchen vor sich ausliegen hat. Von meiner Seite gibt es eine Empfehlung für alle, die weniger Spielerfahrung als wir "Vielspieler" besitzen, und die ein lustiges Kartenspiel für zwischendurch suchen.
 

 
   ZWEITMEINUNG
      (Langzeit-)Spielreiz
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