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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Z-Man Games ..i..
Autor: Yves Tourigny
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 14 Jahren (auch früher möglich)
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Blueprints
....
Schaffe, schaffe, Würfle baue!
Werdet Architekt und realisiert die unglaublichsten Bauwerke aus Stein, Holz, Glas oder recycelten Baumaterialien. Alles ist möglich, solange ihr euer Gebäude mit sechs Würfeln bauen könnt.
  
     
Jeder Spieler erhält in seiner Spielerfarbe einen Sichtschutz und eine Siegpunktescheibe. Die Auszeichnungen (Gold, Silber und Bronze) und die Preise werden nach den 5 unterschiedlichen Typen sortiert und bereit gelegt. Die Blueprintkarten werden gemischt und jeder Spieler erhält eine Karte, die er oder sie hinter seinen oder ihren Sichtschirm legt. Wer dem Angelsächsischen nicht so zugetan ist, dem sei verraten, dass "Blueprints" Blaupausen sind. Jetzt ist auch klar, warum es um Architektur geht.



Alle Würfel werden in den Beutel gelegt und gut durchgemischt. Der Startspieler zieht zwei Würfel aus dem Beutel, die den ersten begehrten Baustoff und den zweiten begehrten Baustoff anzeigen. Es gibt 4 verschiedene Rohstoffe je 8 mal: Glas (transparent), Holz (orange), Stein (schwarz) und Recyceltes (grün). Der Startspieler zieht abhängig von der Spieleranzahl Würfel aus dem Beutel (7, 8, 9 Würfel bei 4, 3, 2 Spielern) und würfelt diese. Nun kann es losgehen.
 
Der Startspieler beginnt und reihum führt jeder seinen Zug aus, bis jeder 6 mal dran war. Wer am Zug ist nimmt sich einen Würfel aus der Mitte, baut ihn in sein Gebäude auf der Blueprint ein und zieht einen neuen Würfel aus dem Beutel. Nachdem dieser Würfel gewürfelt wurde und in die Mitte gelegt wurde, ist der nächste Spieler dran. Um die Bauregeln zu verstehen, müssen kurz die Blueprintkarten erläutert werden. Diese zeigen ein Raster aus 3 mal 2 Feldern. Einige Felder sind weiß schraffiert, andere Felder zeigen Zahlen (1 bis 3). Daneben ist eine Skizze des zu bauenden Gebäudes.

 
Nimmt ein Spieler einen Würfel und baut diesen in sein Gebäude ein, so darf er diesen nur auf ein nicht schraffiertes Feld setzen oder auf einen Würfel mit gleicher oder niedrigerer Augenzahl. Die Zahlen auf der Blueprint müssen beim Bauen nicht zwangsweise beachtet werden. Stapelt der Spieler aber auf jedem Feld so viele Würfel, wie die Zahl darauf angibt, so erhält er das daneben skizzierte Bauwerk und bei der Wertung 6 Punkte.
 
Sollte der äußerst unangenehme Fall eintreten, dass jemand tatsächlich keinen Würfel regelkonform legen kann, so muss er einen Würfel aus der Mitte entfernen und einen neuen ziehen. Dieser Unglücksvogel wird dann mit nur 5 Würfeln in die Wertung gehen.

 
Nach 6 Runden (also wenn jeder Spieler 6 Würfel haben sollte) werden die Gebäude aufgedeckt und gewertet. Zunächst werden die Punkte gezählt. Jeder Spieler, der das Gebäude gebaut hat, welches auf seiner Blueprint zu sehen ist, bekommt 6 Punkte. Jeder Holzwürfel (orange) ist pro angrenzendem Würfel 2 Punkte wert. Die grünen Recyclewürfel im gesamten Gebäude werden gezählt und sind zusammen so viele Punkte wert, wie die Tabelle im Sichtschirm zeigt. Die Steinwürfel geben Punkte in Abhängigkeit der Ebene, in welcher sie liegen. Je höher der Stein liegt, desto mehr Punkte ist der Stein wert. Glaswürfel geben so viele Punkte wie ihre Augenzahl verrät.

 
Nachdem alle Punkte zusammengezählt wurden, bekommt der Spieler mit den meisten Punkten die Gold-Auszeichnung (3 Siegpunkte), der Zweite die Silber-Auszeichnung (2 Siegpunkte) und der Dritte die Bronze-Auszeichnung (1 Siegpunkt). Gleichstände werden mit der Anzahl an begehrten Materialien im eigenen Gebäude gelöst.

Dann gibt es noch Preise. Jeder Preis wird potentiell einmal verliehen. Erfüllt ein Gebäude die Bedingung des Preises, so erhält dieser Spieler den Preis. Sollten mehrere die Bedingungen erfüllen, so wird auch dieser Gleichstand mit den begehrten Materialien aufgelöst. Jeder Preis ist 2 Siegpunkte wert. Die Bedingungen für die verschiedenen Preise sind: Baue mindestens 5 Würfel aufeinander. Habe mindestens 4 Würfel mit der gleichen Zahl verbaut. Besitze mindestens 5 Würfel aus dem selben Baustoff. Habe jede Zahl (1-6) einmal verbaut. Die Spieler halten ihre Preise und Auszeichnungen geheim.

 
Danach werden die Punkte auf 0 gesetzt. Alle Würfel wandern in den Sack. Es werden neue Blueprintkarten ausgeteilt, neue begehrte Baustoffe gezogen und der nächste Durchgang beginnt. Startspieler ist der Spieler, dessen Gebäude die wenigsten Punkte gebracht hat. Nach drei Durchgängen ist das Spiel vorbei. Die Spieler zählen die Siegpunkte auf ihren Preisen und Auszeichnungen. Und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ls]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt
riskante Entscheidungen
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  MINUS:
MINUS:
rein abstrakt

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Lutz: Ein Spiel über Blaupausen … das klingt trocken, ist es aber nicht. Als Chemiker weiß ich, dass Blaupausen mit Preußisch Blau, dem ersten synthetischen Farbstoff der Moderne, gemacht werden. Okay, vermutlich sind jetzt schon alle eingeschlafen. Also vielleicht was aufregenderes: Es sind viele bunte Würfel in dem Spiel! Es sind, genauer gesagt, 8 mal 4 verschiedene Würfelarten im Spiel. Dabei sind auch transparente Würfel, huiiii! Also, das Material ist wirklich gelungen. Der skizzenhafte Charakter der Blaupausenkarten, der auch bei den Preisen verwendet wird, gefällt mir. Die Würfel und der Beutel sind von guter Qualität und fühlen sich beim Spielen angenehm an. Die deutsche Version hat auch einen großen Beutel spendiert bekommen, in den wirklich hineingegriffen werden kann. Die Würfel lassen sich auch gut zu stabilen Gebäuden stapeln. Diese Gebäude sehen dann auch ganz schick aus - also dafür, dass es eben nur 6 Würfel sind, die aufeinander liegen.

Trotz der recht thematischen Gestaltung ist "Blueprints" doch ein abstraktes Spiel. Würfel werden gestapelt und nach Regeln, die nichts thematisch mit dem Material zu tun haben, gewertet. Ob einen das stört, muss jeder selber wissen. Mich stört es bei einem so einfachen und kurzen Spiel nicht. Die 30 Minuten Spielzeit sind bei Spielern, die das Spiel kennen, realistisch. Manche Leute grübeln doch ganz gerne ein bisschen, aber in unter einer Stunde ist so eine Partie "Blueprints" auf jeden Fall durch. Der Ablauf ist ja relativ einfach (Würfel nehmen, verbauen, neuen Würfel in die Mitte legen), und die Wertung braucht bei manchen Spielern ein bis zwei Beispiele, bis diese sitzt, aber dann ist das Ganze auch verstanden. Warum auf der Schachtel "ab 14" steht, ist mir ein Rätsel. Sicherlich kann ein 8 oder spätestens 10- jähriges Kind mitspielen.

Interessant ist bei "Blueprints", wie viele schwierige Entscheidungen immer wieder getroffen werden müssen. Nimmt man den wertvollen Glaswürfel mit der 6, der 6 Punkte gibt, aber es nicht erlaubt, andere Würfel darauf zu bauen außer der 6? Versuche ich 5 Würfel aus Stein zu bekommen, auch wenn diese nicht viele Punkte bringen, aber den Preis, der ja Siegpunkte bringt? Aber vielleicht hat ein anderer Spieler auch diese Absicht? Also vielleicht doch besser begehrte Materialien sammeln?

Das sind so viele Entscheidungen, die bei der Möglichkeit, dass einem Würfel weggeschnappt werden - und schließlich gibt es nur 8 jeder Sorte -, alle wie ein Dilemma erscheinen. Beim Erklären sollte man auch dringend darauf hinweisen, dass es möglich ist, von seiner Blaupause abzuweichen. Wenn man ein Hochhaus mit Steinen baut, so kann dies durchaus eine sehr lukrative Angelegenheit sein. Blöd nur, wenn ein anderer Spieler die selbe Idee hatte. Und wieder ist das begehrte Baumaterial von großer Bedeutung.

Fazit: Schnell erklärt, schnell gespielt und trotzdem viel Spaß und vertrackte Entscheidungen - mir gefällt "Blueprints" sehr gut. Es ist gerade noch klein genug, dass es ein Mitbringspiel sein kann und lässt sich auch auf einem Café-Tisch spielen. Für jeden, dem ein bisschen rechnen nichts ausmacht oder der sogar Spaß daran hat und gerne mal ein Risiko eingeht, lohnt sich dieses kleine Spiel sicherlich. Für mich ist "Blueprints" das bessere "Machi Koro".
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
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> Machi Koro    
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