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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: moses Verlag ..i..
Autor: Johannes Krenner
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Black Stories
Das Verhör
...

Kriminalistik für Fortgeschrittene

Die "Black Stories" sind seit vielen Jahren beliebt. Sie bilden die Grundlage für diese neue Mischung aus Erzähl- und Deduktionsspiel.
 
 

Erst einmal das Material sortieren und verteilen: Die drei verdeckt gemischten Kartenstapel Verdächtige, Fälle und Verhör bleiben ebenso wie die Rot-Folie in der Tischmitte liegen. Von den Verdächtigen zieht jeder Spieler eine Karte. Diese bleibt für alle sichtbar vor den Spielern liegen. Vom Ermittlerblock nimmt sich jeder ein Ermittlungsblatt. Die benötigten Stifte liegen nicht bei. Dann entscheiden sich alle Spieler gemeinsam für einen Fall, den sie spielen wollen.

Auf der Fallkarte ist nun ein Symbol (Totenkopf, Explosion, Spirale, Herz) zu finden, dass die Zuordnung der 30 zum Fall gehörenden Verhörkarten erleichtert. Die so gefundenen Verhörkarten werden gemischt und gleichmäßig unter den Spielern verteilt. Nun muss nur noch die Verwaltungsarbeit erledigt werden, d.h. der Name des Verdächtigen und die Nummern der Verhörkarten werden auf den Ermittlungsblättern notiert. Dann kann es losgehen.

Jedem Verdächtigen ist auf der Karte ein Buchstabe (A, B, C, D) zugeordnet.  Dieser Buchstabe ist auch auf den Verhörkarten zu finden und dort mit einer Information hinterlegt.  Der Startspieler schlüpft in die Rolle des Verhörleiters. Er liest den aktuellen Fall vor. Dann tragen alle Spieler reihum ihre Informationen zum Fall anhand des Buchstabens ihres Verdächtigen in Berichtsform laut vor. Die Informationen aller Karten müssen in der Story vorkommen, jedoch nicht wortwörtlich.

Wichtig ist: Die 1 bis 2 Minuten lange Story muss so gut sein, dass sich die anderen die Infos merken können. Die Geschichte wird aus der Sicht des Ermittlers erzählt: "Ich war bei... und habe dort folgendes gesehen... Der Verdächtige hat…"  Während der Informationsrunde darf kein Spieler etwas in seine Ermittlungsakte schreiben! Haben alle ihre Berichte vorgetragen, werden alle Verhörkarten eingesammelt und gut durchgemischt. Dann werden sieben Verhörkarten zufällig gezogen und mit ihrer roten Rückseite in der Tischmitte ausgelegt. Achtung, die einmal gelegte Reihenfolge muss nun immer bestehen bleiben.

Nun wird die Rotfolie benötigt. Sie zeigt den Spielern das, was die Spurensicherung und die Obduktion (und andere kriminalistische Hilfsmittel) ergeben haben. Der Verhörleiter legt also die Rotfolie der Reihe nach von (links nach rechts) auf die Rückseiten der ausliegenden Verhörkarten und liest den nun sichtbaren Beweis vor.

Der Reihe nach ordnen die Spieler nun den Beweis verdeckt einem Verdächtigen zu. Was haben die anderen erzählt? Was weiß ich noch? Kann ich den Beweis einer Geschichte und somit einem Verdächtigen zuordnen? Wurden alle Beweise offen dargelegt und jeder hat seine Vermutungen verdeckt notiert, kommt es zum Tipp auf den möglichen Täter. Das ist meist der Charakter, der am häufigsten während der Beweisaufnahme in der eigenen verdeckten Liste genannt wurde; es können auch zwei oder mehr Täter mit Gleichstand sein.

Jetzt wird der Fall abgeschlossen. Dazu werden alle Verhörkarten aufgedeckt (Reihenfolge beibehalten!). Auf den Verhörkarten findet ihr nun wieder die Nummern, die am Anfang auf den Ermittlungsakten notiert wurden. Der Verhörleiter sagt der Reihe nach die auf den auslegenden Karten sichtbaren Nummern an. Jeder Spieler, der eine genannte Nummer in seiner Ermittlungsakte findet, kreist diese ein. Mit diesen Informationen kann nun gewertet werden.

Zunächst erhält jeder Spieler für jede richtige Zuordnung einer roten Information zur richtigen Person 2 Pluspunkte. Stammt die rote Information aber vom eigenen Verdächtigen und nur dessen "Ermittler" hat die Information korrekt zugeordnet, gibt es 2 Minuspunkte, denn er hat in der Beweisführung so berichtet, dass diese Information bei keinem hängen geblieben ist. Für jeden richtig vermuteten Täter erhalten die Spieler ebenfalls 2 Punkte. Für jeden falschen Täter wird ein Punkt abgezogen.

Wer aber ist denn nun der Täter? Es ist der Verdächtige, auf den unter den sieben in der Mitte liegenden Verhörkarten die meisten Hinweise zeigen. Das kann man an der Anzahl der eingekreisten Nummern auf der Ermittlungsakte erkennen. Es gewinnt der Spieler, der nach der Wertung die meisten Punkte erreicht hat. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
viel Spiel in einer kleinen Box
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer wünscht man sich mehr Fälle
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: "Black Stories" mit neuem Regelwerk? Nein, mit dem ursprünglichen Kartenspiel hat es außer dem Namen und der bekannten Optik nichts gemein. Auch wenn das Thema Kriminalistik sich natürlich passend an die anderen  Spiele reiht. Die Verpackung ist schick, praktisch und umfasst die Karten sicher ohne Verrutschen. Einziges kleines Minus: Die fehlenden Stifte zum sofortigen Losspielen hätten in der Verpackung garantiert noch Platz gefunden. Den Spielmechanismus aber beeinträchtigt das nicht; Stifte hat wohl jeder im Haus.

Zunächst kommt das Lesen des Regelwerks. Klare Regeln, die sich schnell erschließen, ermöglichen einen schnellen Einstieg. Jeder zieht sich einen Verdächtigen. Dann wird ein Fall gewählt und alle zugehörigen Verhörkarten ausgesucht, anhand dieser dann die Indizien gefunden werden müssen. Alle Mitspieler erhalten Informationen, die nur sie als Lesetext erhalten und den anderen in einer Geschichte“erzählen. Diese dürfen sich zunächst keine Notizen machen, nur GUT zuhören und sich so viel wie möglich merken. Dass das gar nicht so einfach ist, zeigt sich, wenn dann einige zum Fall gehörende Indizien aufgedeckt werden und zugeordnet werden müssen. Den Rest macht die Wertung. Wer ein Indiz dem richtigen Verdächtigen zugeordnet hat, erhält Punkte. War man der Einzige, der's erkannt hat, aber auch derjenige, der die Information ursprünglich besaß, hat man wohl schlecht erzählt oder die anderen haben sich's nicht gemerkt oder sie haben die Information nicht gehört. Egal, der Spieler muss sich wegen seiner mangelnden Informationsweitergabe zwei Minuspunkte einschreiben. Kurz gesagt, alles liegt am guten Geschichten erzählen und am guten Zuhören, was ein wenig an "Eselsbrücke" (> Testbericht) erinnert.

Insgesamt durchdacht wirkt der Ablauf, wobei vor allem die Verknüpfung der einzelnen Fälle auf den Verhörkarten überrascht. Das Spiel spielt sich flott und lebt vor allem durch das interessante Berichten der Indizien. So kommt kriminalistisches Flair ins Spiel. Nach vielen Runden, die dank der variablen Indizien der vier Fälle durchaus einige Spielrunden benötigen, kommt allerdings der Wunsch nach neuen Fällen auf. Wir sind uns einig: "Black Stories - das Verhör" ist ein schönes Erzähl-Gedächtnis-Deduktionsspiel, das nicht nur Fans der bekannten "Black Stories" gefallen wird.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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