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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Würfel
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Ravensburger
Autor:
Prospero Hall
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Big Money
...
Geld regiert die Welt!
Wer kennt das Sprichwort nicht? Also los, schnapp dir den Zaster! Lass dir kein Geld entgehen! Aber Vorsicht! Wehe, wenn das Börsenschwein kommt ...
 
 
Das Material ist schnell aufgebaut. Der Zaster (10er, 5er und 1er-Scheine) wird im Vorrat gut erreichbar neben den Spielplan gelegt. Der kommt ganz klassisch in die Tischmitte und wird mit einem verdeckten Stapel Börsenschweine und einem verdeckten Stapel Aktien gefüllt. Von letzterem werden die ersten vier Karten gezogen und offen in die Auslage gelegt. Jeder Spieler zieht eine von den Startkarten und legt sie offen vor sich. Der Startspieler nimmt sich die Würfel und wirft sie. Damit hat das Spiel begonnen.



Der Spieler betrachtet zunächst den Branchenwürfel. Jede Farbe steht für eine Branche. Jede Aktie (auch die Startaktien) tragen nun genau eine Farbe. Jeder, der nun eine Aktie in der entsprechenden Farbe besitzt, erhält so viel Geld, wie auf der Karte angezeigt ist, z.B. 5, 10 oder 15 Zillionen. Unter den Aktien gibt es zudem Aktienurkunden, die zwar teurer sind, aber mittels Branchenwürfel einer einmaligen Groß-Auszahlung unterliegen. Dazu muss der Branchenbonus beachtet werden. Ab zwei Aktien (Aktienurkunden inkl.) erhält der Spieler zusätzlich Geld anhand der zugehörigen Bonus-Tabelle auf dem Spielplan. Es lohnt sich also, eine Branche (Farbe) speziell zu sammeln.



Das Geld wird beginnend beim aktiven Spieler der Reihe nach ausgezahlt. Das ist vor allem in der letzten Runde wichtig, denn wenn das Geld alle ist, erhalten die nachfolgenden Spieler nichts mehr.

Würfelt der Spieler mit dem Branchenwürfel das schwarze Börsensymbol, muss er vom Börsen-News-Stapel die oberste Karte ziehen und allen vorlesen. Der Kartentext muss von allen betroffenen Spielern ausgeführt werden. Diese Karten beinhalten viele böse Ereignisse, die vom Aktienmarkt ausgehen können.



Nun betrachtet der Spieler die Zahlenwürfel. Was lässt sich aus den Würfeln machen: ein Paar, zwei Paar, Full, House, kleine Straße, große Straße usw. Er darf nach dem ersten Wurf noch genau zweimal würfeln, um das Ergebnis zu verbessern. Dann muss er es nehmen und erhält anhand der Tabelle auf dem Spielplan für dieses Ergebnis das entsprechende Geld ausgezahlt.



Als letztes darf der Spieler genau eine Aktie kaufen. Die auf der Karte befindliche Zahl entspricht dem Kaufpreis. Auch Aktienurkunden können aus dem offenen Vorrat gekauft werden. Auf ihnen sind zwei Zahlen verzeichnet - der kleinere Wert entspricht dem Kaufpreis, der größere dem Auszahlungsbetrag. Aktienurkunden sind Einmal-Auszahlungen, die nach der Auszahlung auf dem Ablagestapel abgelegt werden. Einfache Aktien legen die Spieler vor sich ab. Hier geschieht die Auszahlung immer dann, wenn der Branchenwürfel die passende Farbe zeigt.

Nach dem Kauf endet der Zug des Spielers und der nächste Spieler wirft die Würfel. Das Spiel endet sofort, wenn der letzte Geldschein ausgegeben wurde. Dann zählen alle ihr Geld. Der Spieler mit den meisten Moneten gewinnt. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
schnell erlernt und gespielt
Spaß wird durch Glücksmomente
   und Schadenfreude geliefert
ENDE
  MINUS:
MINUS:
völlig überdimensionierte Spielschachtel
Glücksabhängigkeit ist nichts für Taktiker
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Große Schachtel, verdammt wenig drin. Das ist definitiv der erste Eindruck. Der zweite überrascht etwas - der Preis variiert im Verkauf um bis zu 14 Euro. Hier lohnt sich also definitiv ein zweiter Blick auf den Verkaufspreis. Dabei kommt die große Verpackung mit goldener Schrift schon mal recht ansprechend daher. Geld, Geld, Geld - hier dreht sich alles nur um die Kohle. Ich gewinne mit Geld und versuche davon so viel wie möglich zu generieren.

Letztlich aber ist es wie im Leben, ohne das gewisse Quäntchen Glück kommt man einfach nicht so vorwärts wie die anderen. Da hilft kaum ein kluges Auswählen der Branchen oder kluge Würfelzusammenstellung, denn am Ende ist es doch der Würfel, der über die Geldausschüttung und über den Aktienverlust entscheidet. Spielt man das Spiel, wird einem immer klarer, warum an der Börse schon echte Existenzen zerstört wurden und das, obwohl dort nicht gewürfelt wird ... ;)

Die Spielmechanik ist dabei so einfach gewählt, dass nahezu jeder das Spiel sofort umsetzen kann. Erhalte Geld, kaufe Aktien, erhalte mehr Geld. Das ist das einfache Grundprinzip. Und es gibt tatsächlich auch Freunde des einfachen Spieles, die das Spiel lustig finden und sich über die Schadenfreude und das eigene Glück einen nicht unerheblichen Spielspaß generieren. Nein, kein Spiel für den erhabenen Strategen oder den überlegenen Taktiker. Und kein Spiel für all jene, die mit dem eigenen Pech nicht umgehen können. Aber ein Spiel für alle jene, die die Welt und das Spiel nicht zu ernst nehmen und denen einfach eine Runde Geld scheffeln Spaß macht -auch wenn es, wie so manch einer bedauert, kein echtes Geld ist. Ich kauf mir mal eben meinen Vergnügungspark oder eine Luxuslimousine oder, oder, oder … Dem, der Geld hat, steht die Welt offen. Hier hätte ich mir doch etwas gewünscht, was dem augenscheinlich oberflächlichen Geld-Sammeln vielleicht noch einen menschlichen und tugendhaften Aspekt hinzusetzt - Spenden für Obdachlosenheime, Umwelt-Initiativen etc., die am Ende doch auch einen Bonus bringen - vielleicht nicht fürs Portemonnaie, aber für die eigene Ehre. So sind wir hier im Spiel also dem Konsumrausch völlig verfallen, hoch lebe der Kapitalismus ... aber nun gut, warum nicht im Spiel zum Zillionär werden, wenn es im echten Leben nicht klappt? ;)

Fazit: "Big Money" ist ein überraschend lockeres Geld-Sammelspiel, das trotz des mangelnden Einflusses aufs Geschehen in der richtigen Gruppe durchaus Spaß zu generieren weiß.
...
 
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Ende
 
 

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