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Spiel-Fakten:

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Genre: Kartenspiel
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Schmidt Spiele ..i..
Autor: Brent Beck
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Big Deal
 
... oder doch ein Zonk?

Im Finale der Gameshow "Geh aufs Ganze" hieß es immer: Big Deal oder Zonk. Das Kartenspiel hat damit zwar nur den Titel gemein, doch geht es auch um viel Geld!

     

So funktioniert's:
Bei diesem Spiel geht es darum, 1 Million Dollar als Anlage in Karten zu tätigen. Jede Karte des Spiels besitzt ein Gut und einen Wert, z.B. eine Yacht im Wert von 15.000 Dollar. Insgesamt gibt es 10 Güter mit Werten von 5.000 bis 20.000 Dollar, dazu zwei Arten von Jokern: Gold für 50.000 und Silber für 25.000 Dollar. Ziel ist es, über mehrere Runden Sets zu sammeln, die dann am Ende die Summe von 1 Million Dollar ergeben.

..
Alle Karten werden gemischt und an die Spieler verteilt. Bei 2 bis 3 Spielern erhält jeder Spieler 5 Karten, ansonsten erhält jeder Spieler 4 Karten. Die restlichen Karten bilden einen Nachziehstapel. Die oberste Karte wird umgedreht.
 
In jedem Zug hat der Spieler eine dieser Möglichkeiten:
- Ein Set aus der Hand bilden: Der Spieler legt zwei identische Karten aus seiner Hand als Set aus. Silber und Gold dürfen nicht als alleiniges Set ausgelegt werden. Mehrere Sets werden im Laufe des Spiels etwas versetzt übereinander gelegt, es muss erkennbar sein, welche Sets zusammengehören.
 
- Ein Set mit Hilfe des Ablagestapels bilden: Eine passende Karte von der Hand und die oberste Karte des Ablagestapels bilden ein Set, welches dann auch wieder halb versetzt abgelegt wird. Auch mit Silber oder Gold von der Hand ist dieses Set möglich.
...

 
- Einem Mitspieler das oberste Set klauen: Der Dieb muss dazu mindestens ein eigenes Set haben und der Beklaute darf nicht nur noch ein Set haben. Nur das oberste Set kann geklaut werden. Der Dieb muss mindestens eine Karte des geklauten Gutes oder Joker auf der Hand haben und ausspielen. Nun kann der Angegriffene sich mit Joker oder einer weiteren Karte der Art verteidigen. Dies geht solange weiter, bis jemand keinen Joker oder keine Karte der entsprechenden Art mehr hat. Wer die letzte Karte gespielt hat, gewinnt das komplette Set inkl. aller verteidigenden und angreifenden Karten und legt es zu oberst auf die anderen seiner Sets.
 
- Eine Karte abwerfen: Der Spieler kann bzw. muss, wenn keine andere Aktion möglich oder gewollt ist, eine Handkarte offen auf den Ablagestapel legen.
 
Am Ende des Zuges werden die Handkarten wieder auf die Startanzahl Karten aufgefüllt. Falls der Nachzugstapel leer ist, kann keine Karte nachgezogen werden.
...

 
Eine Runde endet, wenn alle Karten des Nachziehstapels gezogen worden sind und ein Spieler keine Karten mehr auf der Hand hat. Nun erfolgt das Zusammenzählen der Sets. Die Summe wird notiert. Anschließend werden alle Karten gemischt und wieder die Startanzahl an Karten verteilt und eine neue Runde beginnt. Der Startspieler wechselt im Uhrzeigersinn.
 
Das Spiel endet, sobald ein Spieler bei der Auswertung am Ende einer Runde über 1 Mio. Dollar in Summe angesammelt hat. Sind dies mehrere Spieler in einer Runde,  hat der Spieler mit der höchsten Gesamtsumme gewonnen. [cs]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell gelernt
   ENDE
  MINUS:
MINUS:
ein reines Sammelspiel
   ohne wirklichen Spielwitz

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Christian: Big Deal ist ein (sehr) einfaches Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler, die Regeln sind übersichtlich. Das Konzept erinnert vereinfacht an Spiele wie Rommé. Es gilt, die meisten Gewinnpunkte durch geschicktes Sammeln von Kartenwerten und dem Abwerben von Kartenwerten der Mitspieler zu sammeln, wobei sehr viele Glückselemente vorhanden sind. Bei strategischen Spielern entsteht der offensichtliche Eindruck, dass man von dem Spiel gespielt wird. Es wendet sich daher eher an Wenigspieler.

Das suggerierte Thema "Casino/Millionen Dollar gewinnen" spiegelt sich leider nicht im Spielkonzept wieder, denn es ist kein klassisches Zockerspiel, sondern aufs traditionelle Sammeln von Karten und Ärgern der Mitspieler ausgelegt.

Das Spiel taugt - trotz kleiner Schachtel - nur bedingt zum Reisespiel. Auch wenn man die Karten entsprechend eng legt, benötigt man doch etwas Platz. Das dauernde Zählen der Summe der Gegenstände ist für das Konzept sehr aufwendig, so gestaltet sich das Spielen mit Kindern schwieriger.

Ich bin daher dann doch enttäuscht von "Big Deal". Für mich bietet das Spiel keinen wirklichen Spielwitz. Letztlich bin ich - wie beim einfachen Quartett - stark vom Glück abhängig, taktische Momente sind auf ein Minimum reduziert, das bloße Sammeln von Kartenpaaren langweilt recht schnell. Für mich hat das Spiel einen Kultfaktor von 3 Punkten, für Spieler, die gern das Glück herausfordern und denen ein simples Sammelspiel Spaß macht, kann ich dann noch 5 Punkte vergeben, wenn man ein Quartettspiel als Maßstab ansehen mag...

    
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 

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