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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: HABA  ..i..
Autoren: Thomas Daum, Violetta Leitner
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: 4 bis ca. 8 Jahre
Spieldauer: 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Bennis bunte Blumen
 
Ein kleines, aber großartiges Gärtnerspiel
Ein Blumengarten im Eichhörnchenwald? Kein Problem. Die Kinder säen und gießen, was das Zeug hält. Und sie hoffen auf gutes Wetter, das die Blumen sprießen lässt.
 
     

Der Spielplan gehört in die Tischmitte. Die Blütenplättchen werden verdeckt gemischt und auf der Wiese im Inneren des Spielplanes platziert. Jeder Spieler erhält ein Eichhörnchen und die drei Samen seiner Farbe. Die Samen werden von unten auf das Stäbchen in der Hand des Eichhörnchens gesteckt. Beim Umdrehen und Setzen aufs Startfeld sollten die Samen kurz mit dem Finger fixiert werden, um ein Herunterfallen zu verhindern. Der Startspieler erhält beide Würfel.  

Jeder Würfel hat seine eigene Bedeutung.

Zuerst wird immer der grüne Punktewürfel ausgeführt, der anzeigt, wie viele Felder der Spieler sein eigenes Eichhörnchen im Uhrzeigersinn bewegen, genauer gesagt, SCHIEBEN, kann. Dabei werden besetzte Felder nicht mitgezählt. Der Schmetterling gilt dabei als Zahlen-Joker. Das Zielfeld zeigt nun an, ob der Spieler nun sähen kann. Er kann nur einen eigenen Samen in ein Loch fallen lassen, wenn die Figur neben einem Loch eigener Farbe oder einem braunen Erdloch steht. Dann zieht der Spieler sein Hörnchen so über das Loch, dass ein Samen hineinfällt. Die Figur kehrt auf das Feld zurück.



Nun wird der blaue Würfel betrachtet. Je nach Symbol wird eine weitere Aktion ausgeführt, die allerdings nicht immer eine Wirkung zeigt:
- Die grünen Blätter erlauben es dem Spieler ein Blütenplättchen aus der Mitte kurz aufzudecken. Ist es eine Blüte der eigenen Farbe, darf der Spieler sie offen vor sich ablegen. Alle anderen werden verdeckt zurückgelegt; die anderen Spieler sollten dabei gut aufpassen.
- Mit der Gießkanne kann der Spieler einen seiner Samen gießen. Es wächst eine Pflanze - der Spieler steckt einen kleinen grünen Keim-Stecker in das Loch seines Samens.
- Die Wolke gießt alle bereits in Löcher gepflanzte Samen. Jeder darf nun seine Samen mit einem kleinen Keimstecker versehen.
- Wird die Sonne gewürfelt, scheint sie warm und hell und weckt die Blüten. Jeder Spieler, der schon gekeimte Samen auf dem Spielplan besitzt und passende Blüten vor sich liegen hat, darf nun seine Blüten auf den Keimling stecken.

Hat ein Spieler seine letzte Blume zum Blühen gebracht, muss er mit seiner Figur so schnell wie möglich ins eigene Baumhaus laufen. Dabei zählen die Leiter und das Haus ebenfalls einen Punkt. Überzählige Schritte verfallen. Wer zuerst im Häuschen sitzt, gewinnt! [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolle Kinderspiel-Idee mit
  Lernspiel-Charakter

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Die kleinen Keim-Stecker könnten etwas
  größer sein
Spielplan verliert bei unsachgemäßer Lagerung  
  seine Boden-Auflage
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
      Gabi: "Bennis bunte Blumen" – Ein Spiel, das Blumen wachsen lässt. Ja, ihr habt richtig gelesen: Hier werden bunte Blumen gesät. Schon der Gedanke klingt interessant. Erst recht, wenn ich im Spiel die Blumen wachsen sehen kann. Erst wird der Samen in den Boden gesteckt. Gieße ich mit der Kanne oder regnet es aus den Wolken, kommt der kleine grüne Keimling zum Vorschein. Scheint die Sonne, zeigt sich die Blüte. Dass das Ganze auf einem einfachen Würfel-Lauf-Mechanismus basiert, erscheint schon fast paradox simple. Ich würfle, laufe und mache, wenn möglich, eine Aktion. Das Spiel gilt, trotz seiner Spielgeschichte, nicht als Lernspiel. Trotzdem sollte jeder Kindergarten ein solches Exemplar besitzen. Kann man doch problemlos das Augenmerk auf das Wachsen der Pflanzen lenken und den nächsten Frühlingsspaziergang vorbereiten. Das einfache Regelwerk bleibt dabei so leicht verständlich, dass die Zielgruppe 4-8 Jahre wirklich gut gewählt wurde. In diesem Alter wird Wert gelegt auf das erste Verstehen und Akzeptieren von Regeln. Und auf die Fertigkeiten, kleine Dinge zu ergreifen und bestimmte Aktionen damit (schieben, fallen, stecken) zu begreifen. Außerdem versteckt der einfache Ablauf ein winziges Memo in Form des Blüten-Suchens. Alles drin im Spiel, sicher kein taktischer Renner, aber als Kinderspiel absolut passend.

Die Würfel geben dem Spiel eine angenehme Vorwärtsbewegung. Jeder kann zumindest eine Bewegung ausführen. Die immer wieder folgenden kleinen Erfolgserlebnisse: Ich habe gesät, ich habe gegossen. Der Regen gießt alle Samen. Die Sonne kitzelt die Blüten hervor. Hinzu kommt, dass einige Aktionen alle Spieler einbinden und entstehende Wartezeiten auf diese Weise etwas verkürzt werden. Trotzdem muss akzeptiert werden, dass das Würfelglück mitspielt und letztlich doch den Spielsieg entscheidet.

Unsere kleinen Tester waren, inklusive ihrer Spielleiter, fasziniert vom Spielgeschehen und vom (HABA-typisch) gut verarbeiteten Material. Die Verwendung des Samens muss allerdings ein wenig geübt werden. "Bennis bunte Blumen" ist aber auf jeden Fall wieder einmal ein gutes Beispiel für die Aussage: Das Auge spielt mit!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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