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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag:
2Geeks
Autor:
Simon Havard
Grafik: Emilien François
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Der Baum -
Geister des Waldes
...

Mein Freund, der Baum
Wir sind die Geister des Waldes und lassen die Bäume wachsen, einen, um es genau zu sagen. Wer seine Elemente als Erster am Baum verbauen konnte, gewinnt.
 
 
Der Flussspielplan bleibt am Rande des Tisches liegen, allerdings gut erreichbar für jeden. Auf ihm sind sieben Felder zu sehen. Auf ein Feld in der oberen Reihe wird der Kartenstapel aus den gut gemischten Elementkarten platziert. Darin befinden sich Äste-, Blüten-, Knospen-, Frucht-Joker- und Geisterflötenkarten. Mit diesen Karten können die entsprechenden Elemente am Baum angefügt werden. Von diesem Kartenstapel werden vier Karten gezogen, die auf die darunter liegenden vier Felder offen platziert werden. Sie bilden den offenen Vorrat. Die letzten beiden Felder gehören den Waldgeistern, den Helfern sozusagen. Jeder Spieler erhält ein Sortiment an Ästen, Blättern, Knospen, Blüten und Früchten und einen Wachstumsmarker. Mit dem Austeilen dreier Karten auf die Hand beginnt das Spiel.



Wer dran ist, kann Handkarten ausspielen. Damit kann er z.B. ein Baumteil an einer vom Spieler gewünschten und spielerisch möglichen Stelle wachsen lassen, also anbauen. Legt der Spieler die passende Karte aus, z.B. ein Blatt, darf er als nächstes schauen, ob sich weitere Blätter unter den offenen Karten auf dem Fluss befinden. Der Spieler darf dann genau so viele Teile dieser Art an den Baum legen, wie seine Handkarte plus die passenden Karten vom Fluss ermöglichen. Ziel ist es, zuerst alle eigenen Teile am Baum anzubringen.

Außerdem gibt es auf den Karten Symbole. Sie passen zu den auf dem Spielplan liegenden Waldgeistern. Wurde eine Karte ausgespielt, kann nun die Aktion des entsprechenden Waldgeistes genutzt werden - wenn er denn offen liegt:
Dryade (Baumnymphe): Lässt ein weiteres Baumteil der ausgespielten Art wachsen.
Najade (blaue Wassernymphe): Erlaubt es, sich eine Karte vom Fluss zu nehmen, die allerdings erst ab der nächsten Runde genutzt werden kann. Die leere Stelle im Fluss wird sofort aufgefüllt.
Pegaeae: Ermöglicht es, drei Karten vom Stapel zu ziehen, sich eine davon zu nehmen und die anderen abzulegen.
Faun: Erlaubt es, einem beliebigen Spieler ein Astplättchen aus dem Vorrat zu schenken. Der freut sich sicher über mehr Material, das er verbauen muss.



Kann oder will ein Spieler keine Karte auf diese Weise ausspielen, kann er stattdessen zwei beliebige Karten vom Fluss auf die Hand nehmen. So füllt man beispielsweise seine Handkarten auf, da dies nicht automatisch geschieht. Außerdem kann man statt der genannten Aktionen auch ein Stück Baumstamm aus dem eigenen Vorrat wachsen lassen. Genauer gesagt wird eines der grauen Stammfelder auf seine farbige Seite gedreht, wenn der Stamm-Marker eingesetzt wird. Je drei neutrale Astelemente auf beiden Seiten gehören zum Wachstum dazu. Der Spieler, der diese tut, darf seine Handkarten auf 6 Karten auffüllen, allerdings erst einmal aus dem Fluss, was sich vor allem dann als vorteilshaft erweist, wenn man wenig Handkarten besitzt und im Fluss lauter gute Karten liegen.



Das Spiel verläuft reihum. Wer als erster Spieler sein letztes Baumteil (auch der Stamm-Marker gilt als Vorrat) aus dem eigenen Vorrat hat wachsen lassen, gewinnt das Spiel sofort. [go]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schön
einfach
meditativ
ENDE
  MINUS:
MINUS:
fisselig
für erfahrene Spieler auf Dauer
   zu wenig Spieltiefe
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Ich mag den Wald. Ich liebe die Ruhe und Beschaulichkeit, in der mich Bäume umgeben. Das Thema dieses Spiels passt also gut und findet auch direkt Anklang. Eine zarte Erinnerung an den Film "Avatar", der mit seinen leuchtend blauen Hauptfiguren die tiefe Verbindung der Geschöpfe zur Natur aufzeigt, lässt zudem eher meditative Gedanken zu. "Der Baum - Geister des Waldes" ist ein Spiel, das mit seiner doch eher geringen Spieltiefe und Ruhe eher indirekt begeistert. Ein Spiel, dass mit seinen eher wenigen Regeln vor allem Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter zum Spielen auffordert.

Das Wachsen des Baumes geschieht optisch in 2D auf dem Spieltisch und beeindruckt auf jeden Fall. Baumteil für Baumteil (Ast, Knospe, Blüte, Frucht) wächst der Baum in Länge und Breite empor. Kein Baum einer Runde ähnelt einem Baum einer anderen Runde. Die kleinen fisseligen Baumteile passen optisch wunderbar, begrenzen die Spielfeldgröße, sind aber für Grobmotoriker und Menschen mit eingeschränkter Fingerfertigkeit denkbar ungeeignet.

Das Spiel ist, wenn ich es so sagen will, ein einfaches Legespiel in liebevollem Natur-Design. Ein Spiel, dass optisch anspricht, spielerisch aber nicht allen Spielern gerecht wird. Muss es ja auch nicht. Als optimale Gruppe stellte sich eine Mindestspieleranzahl von 3 bis 4 Spielern dar, die die Natur mögen und eher um des Spielens willen spielen, weniger um sich im Spiel den Kopf zu zermarten.

Fazit: "Der Baum – Geister des Waldes" ist ein seichtes, lockeres ruhiges Familienspiel, das vor allem durch seine ruhige Schönheit zu gefallen weiß.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
...
 
 

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