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Spiel-Fakten:

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Genre: Taktik
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: WiWa Spiele
Autor: Robert Witter, Frank Warnecke
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 1-2 h

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
BARRAGOON
 
"The ein Strategiespiel"

Die beiden Spieler versuchen die jeweils gegnerischen Figuren zu schlagen oder bewegungsunfähig zu machen. Zu Hilfe nehmen sie die Barragoons.
 

     

So funktioniert's:
Zunächst wird die Grundstellung aufgebaut, bei der sich je sieben gegnerische Steine gegenüber stehen und durch eine Barriere von acht Barragoons lose voneinander getrennt werden. Die Grundstellung ist auf dem Spielplan ersichtlich. Der „weiße“ Spieler beginnt. die Spieler spielen abwechselnd.

Die Zugregeln sind dabei einfach. Die oben auf den Figuren sichtbaren Punkte zeigen die Strecke, die diese Figur maximal ziehen darf (2, 3, 4 Punkte = Felder). Der Spieler kann sich nun entscheiden, seine Zugstrecke um ein Feld zu verkürzen (verkürzter Zug). Eine gegnerische Figur oder ein Barragoon kann jedoch nur mit einem NICHT verkürzten Zug geschlagen werden. Zum Schlagen muss das Zielfeld genau auf einem von einem gegnerischen Stein (oder einem Barragoon) besetzten Feld liegen. Die Barragoons bilden nun Barrieren mit sich ändernden Eigenschaften. Je nach oben liegendem Symbol können die kleinen Würfel nur in entsprechender Richtung (wie ein Zwingpfeil) überquert werden. Das Kreuz darf nicht überschritten werden (Schlagen ist erlaubt). Das „Alle Kurven“-Symbol darf vom 2er nicht geschlagen werden.

Die Bewegung ist in alle Richtungen waagerecht und senkrecht erlaubt. Bei allen Bewegungen darf ein Spielstein maximal einmal abbiegen, also in einem 90° Winkel die Richtung ändern. Das Schlagen erfolgt generell mit einem unverkürztem Zug. Schlägt ein Spielstein einen Barragoon, darf der Spieler diesen nehmen und beliebig versetzen. Dabei darf er auch sein Wunsch-Symbol nach oben drehen. Vorzugsweise wird der Barragoon dem Gegner in den Weg gesetzt oder so platziert, dass er den gegnerischen Stein blockiert. Wird ein gegnerischer Spielstein geschlagen, kommt dieser aus dem Spiel. Dafür erhalten beide Spieler je einen Barragoon aus dem Vorrat, den sie nacheinander auf dem Spielplan platzieren. Es beginnt der geschlagene Spieler. 

Das Spiel endet, wenn ein Spieler seinen letzten Spielstein verloren hat oder keinen seiner Spielsteine mehr bewegen kann. Es gewinnt der Spielgegner.
Viel Spaß [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolle Strategiespielidee mit leichtem Einstieg und ordentlich Tiefgang
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Rückwärtsziehen nicht erwähnt
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:   BARRAGOON – ein schnell erlerntes Taktik-Spiel mit Tiefgang
Was macht ein Autoren-Paar, wenn es weiß, dass sein Spiel super ist? Ganz einfach: Es gründet einen Klein-Verlag. So geschah es anno 2013. WiWa Spiele wurde gegründet wegen BAARAGOON. Die Gründe dazu liegen fast schon auf der Hand. Jedes Spiel unterliegt in einem großen Verlag strikten Kriterien, die oftmals mehr mit Marketing, als dem Spiel selbst zu tun haben. Das Spiel wird verändert und so mancher Autor sieht mit Schmerz, wie seine Idee vielleicht sogar zu seinen Ungunsten verbogen wird. Ist sich ein Autor seines Spieles sicher, kann er eine Eigenvermarktung riskieren. Das ist risikoreich und kostet zunächst viel Geld, welches vielleicht nie wieder eingespielt wird. Aber nun zum Spiel selbst. Der Spielaufbau erinnert an eine Mischung von Dame und Schach mit lustigen schwarzen Würfeln als Barriere. Das formschöne und durchdacht gekennzeichnete Material bietet bereits optisch einen eigenen Spielreiz. Die Markierungen auf dem Spielplan und den Steinen weisen gleich auf die wichtigsten Regeln hin. Wer kann wie weit laufen und wohin darf man gehen? Die ausführliche Anleitung lässt nur eine Frage offen, die sich aber im Spielverlauf klärt: Ja, rückwärts gehen ist erlaubt?. Das wirklich Besondere an dem Spiel sind dabei die BARRAGOONS, die dem Spiel auch seinen Namen geben. Diese kleinen schwarzen Würfel enthalten ein Zwingpfeil-Sammelsurium, aus dem sich der Spieler einen beliebigen aussuchen darf, bevor er ihn frei auf dem Spielplan platziert. Dabei gilt: möglichst dem Gegner in die Quere kommen. Blockaden errichten, Wege sperren, Fallen aufbauen…alles ist möglich. Viel will durchdacht sein. Interessant erscheint die Kombination des geringen Regelwerkes mit einer Rundenlänge von bis zu 2h. Allerdings ist diese Zeit immer abhängig von den Grübel-Phasen der Spieler. Eine Partie für schnell Entschiedene kann gerade bei Anfängern auch schon mal nach 30 min plötzlich enden. Eine ebensolche Innovation ist die Vermehrung der Barragoons auf dem Spielfeld. Jeder geschlagene Spielstein bringt zwei dieser kleinen Würfel ins Spiel, die den Platz zunehmend für beide Parteien einschränken. Da heißt es gut vorauszuplanen und die Übersicht behalten. Das allerdings ist dank der überschaubaren Regeln auch für Einsteiger gut möglich. Fehler strafen sich schnell. Glück gibt es nicht, also nur reine, abstrakte Taktik. Das muss man mögen. In unseren Spielrunden kam das Spiel überwiegend gut bis sehr gut an. Kompliment an den Verlag, nach diesem Erstlingswerk darf man gespannt auf Neues hoffen.
Fazit: Dringende Kaufempfehlung für Fans der abstrakten Strategie. Tolles Spiel.

 

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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