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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Bankiiiz Editions / Blackrock Games
Autor: Alain Rivolet
Grafik: Vincent Joubert
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Banquet Royal
...

'Nen Burger für den König!
Die königliche Familie hat ihre ganz speziellen Wünsche, was ein gelungenes Dinner angeht. Als Köche der Royals müsst ihr versuchen, die Essensbestellungen zu erfüllen.
 
 
Jeder Spieler erhält seine Kochmützen. Die königlichen Bestellungen (Chips) werden gemischt und jeweils mit einer Haube abgedeckt. Merkt euch vorher gut, was sich unter welche Haube befindet! Die Hauben werden an die vorgesehenen Stellen auf dem Spielplan platziert.



Jeder Spieler zieht nun noch jeweils eine Auftragskarte von allen drei Stapeln (Schwierigkeitsgrad 1 bis 3). So hat jeder Spieler also nun drei Aufträge auf der Hand. Um sie zu erfüllen, müssen sich die jeweiligen Gerichte in exakt der angebenen Reihenfolge auf der Tafel wiederfinden.



Wer am Zug ist, nimmt ein Gericht aus dem allgemeinen Vorrat und platziert es auf einem freien Teller der Tafel. Dabei muss das erste Gericht auf jeden Fall an das Blumenbouquet in der Tischmitte angrenzen. Jedes weitere Gericht muss ebenfalls ans Blumengesteck angrenzen oder aber an ein bereits platziertes Gericht. Sollte ein Spieler eine Verbindung zu einer Haube herstellen, kann er auch das Gericht unter der Haube aus dem Gedächtnis bennenen. Ist es korrekt, erhält der Spieler den Chip und kann ihn am Spielende in einen Siegpunkt eintauschen. Anstatt eines Gerichtes kann der Spieler auch jederzeit eine seiner Kochmützen platzieren. Einmal platziert, können Gerichte / Mützen aber nicht mehr auf andere Plätze verschoben werden.



Immer wenn ein Spieler ein neues Gericht platziert hat und damit einen Auftrag erfüllt, spielt er die Auftragskarte offen aus. Das neu platzierte Gericht muss am Auftrag beteiligt sein, die weiteren Objekte wurden bereits vorher platziert, egal, von welchem Spieler. Die angebenenen Punkte (Kronen) werden am Spielende gewertet. Wenn der Spieler mag, darf er, bevor er seine Kartenhand wieder auf drei Karten auffüllt, noch einen unerfüllten Auftrag abwerfen. Das kann dann Sinn machen, wenn es aussichtslos erscheint, diesen Auftrag noch erfüllen zu können.



Gespielt wird reihum, bis alle Teller der Tafel mit Gerichten belegt sind. Jeder Spieler zählt nun die Punkte auf seinen erfüllten Aufträgen und evtl. gesammelten Chips.



Mögliche Varianten:
- Jede Kochmütze zählt am Spielende so viele Punkte, wie es der höchsten Anzahl an identischen Gerichten entspricht, die an die Kochmütze angrenzen.
- Die königlichen Bestellungen unter den Hauben werden von den Spielern vor Spielbeginn auf beliebige Felder verteilt.
- Die royalen Bestellungen bringen nicht jeweils 1 Punkt, sondern jeder unterschiedlicher Chip erhöht die Punktezahl (1 / 3 / 5 / 8 Punkte).
- Wer eine königliche Bestellung falsch benennt, muss dafür einen bereits erfüllten Auftrag wieder abgeben.[ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
schnell erlernt
anpassbarer Schwierigkeitsgrad
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mitunter glücksabhängig
kein großer Spannungsbogen
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Allzu hohe Ansprüche ans Essen scheint unsere Königsfamilie nicht zu haben, wenn sie sich mit Salat, Burger, Pudding und Obst zufrieden gibt - aber okay, jedem das seine. Hübsch aussehen wird die königliche Tafel auf jeden Fall, was an den 3-D-Pappaufstellern der Gerichte und Kochmützen liegt. Das macht das Spiel jetzt nicht unbedingt übersichtlicher, aber ähnlich wie bei "Photosynthese" (> Testbericht), wo ein 3-D-Wald entstand, fordert die Optik schon einmal zum Spielen auf.

Das eigentliche Spiel ist dann eigentlich ziemlich simpel. Gericht oder Mütze platzieren, evtl. Auftrag werten, eine Mischung aus Taktik und Glück, wie wir sie schon häufiger in ähnlichen Spielen gesehen haben. Um etwas zusätzlichen Pfiff ins Spiel zu bringen, hat man sich das kleine Memo-Element mit den durch Hauben verdeckten Gerichten ausgedacht.

Während im Standardspiel alles ziemlich ruhig abläuft, ja, manchmal sogar etwas vor sich hinplätschert, wird das Spiel mit den Varianten etwas taktischer. Wenn die durch Hauben verdeckten Gerichte kreuz und quer auf der Tafel verteilt sind, werden sie während der Partie wichtiger, als wenn sie - wie in der Einsteigervariante - nur am Rand stehen. Auch die optionalen Punktewertungen für eingesammelte königliche Aufträge oder platzierte Kochmützen bringen dann mehr Taktik ins Spiel. Die Interaktion der Spieler beschränkt sich dabei auf das gegenseitige Behindern. Niemand kennt die Aufträge der anderen Spieler, jedoch lassen sich manche geplanten Spielzüge erahnen und dann vorausschauend verhindern. Wird allerdings nur auf Blockade gespielt, kommen die eigenen Aufträge meistens auch zu kurz. Die richtige Mischung macht es.

Insgesamt ist "Banquet Royal" jetzt kein königlicher Festschmaus an neuen Ideen, dennoch ist es ein nettes, dreidimensionales Legespiel mit einem kleinen Plus fürs Material. In der Grundvariante nett (bis zu 6 Kultpunkte), mit den Varianten für etwas erfahrerne Spiele interessanter (bis zu 7 Kultpunkte), je mehr Spieler mitspielen, umso weniger planbarer wird eine Partie. Die Altersangabe "ab 7 Jahren" zeigt bereits, dass vornehmlich Familien angesprochen werden sollen. Vielspielern fehlt es an zusätzlichen taktischen Finessen, aber als Absacker oder Einstiegsspiel ist "Banquet Royal" auch für diese Gruppe durchaus schmackhaft.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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