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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: moses ..i..
Autor: Valéry Fourcade
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 30-40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Bad Habit
...

Wer wird denn gleich austicken?

Wer weiß, was sein Tick ist, weiß auch, was er den anderen Spielern glaubhaft vorspielen muss...
 
 

Die 50 Karten mit je 3 unterschiedlichen Aufgaben werden gut gemischt und als verdeckter Stapel in die Mitte gelegt. Die Aufgaben beziehen sich dabei auf unsere sogenannten schlechten Angewohnheiten. In den Haaren rumwuscheln, auf den Fingern kauen, Sätze auf bestimmte Weise beginnen... insgesamt 150 Aufgaben warten auf die Spieler.

Der Spieler an der Reihe zieht nun die oberste Karte und wählt sich still eine der drei Aufgaben aus.  Er lässt die Karte verdeckt. Ab jetzt darf jeder Mitspieler reihum eine Frage stellen, die der aktive Spieler unter Berücksichtigung seiner Aufgabe beantworten muss. Aber aufpassen, dabei darf nicht absichtlich ein zweiter Tick eingebaut werden, um die anderen auf falsche Gedanken zu bringen. Wird der Spieler dabei ertappt, erhalten alle Spieler außer ihm eine Karte zusätzlich. Auch für ein bewusstes Nichterfüllen der Aufgabe, das auffällt, dürfen sich die anderen Spieler eine Karte nehmen. Also unbedingt fair spielen.

Hat der aktive Spieler auf die Frage seines Mitspielers geantwortet, darf dieser einen Tipp zum gezeigten Tick abgeben. Richtig getippt? Der Spieler, der richtig lag, darf sich die Aufgabenkarte des aktiven Spielers als Siegpunkt nehmen. Falsch geraten? Dann darf der nächste Spieler eine Frage stellen und eine Vermutung äußern. Wurde die Aufgabe des Spielers sechsmal nicht erraten, wird sie unter den Stapel zurückgelegt. Der nächste Spieler zieht eine Aufgabe. Es gewinnt der Spieler, der sich als erster drei Karten sichern konnte. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
witziges Partyspiel
kommunikativ

ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekannte Spielidee
nicht für jede Gruppe geeignet

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Hmm, warum man etwas an jemandem anderen störend findet, ist oft unklar. Tatsache ist jedoch, dass man sich im Laufe seines Lebens auch selber so ein paar kleine Eigenheiten aneignet. Sind diese Eigenheiten sehr ausgeprägt, fallen sie auf. Das kann gelegentlich zu interessanten Situationen führen, vor allem, da diese Dinge eigentlich immer unbewusst geschehen. Da runzelt jemand beim Reden immer mit der Stirn oder dreht den Ring am Finger. Da beginnt jemand seine Sätze immer auf ähnliche Weise oder kann partout keine klaren Antworten geben.

Das vorliegende Spiel stößt die Mitspieler nun mit der Nase auf solche "Ticks". Nicht, indem der einzelne bloßgestellt wird, sondern indem das Thema zum Spielinhalt ernannt wurde. Gelegentlich wurde das Thema schon in anderen Spielen verwendet, "Erwischt" oder "Dinner Mission" (Links siehe unten) sind doch recht ähnlich. Dabei bleibt der Mechanismus einfach. Zieh eine Karte, wähle eine Aufgabe und beantworte die Fragen deiner Mitspieler unter Verwendung des geforderten Ticks. Erstaunlicherweise ist es gar nicht so einfach, bewusst darzustellen, was andere unbewusst tun und das auch noch so, dass die anderen es erkennen. Und auch das Erkennen ist nicht einfach. Die einzelnen Aufgaben umfassen Mimiken, Gesten, Worte, Gefühle…kurz, alles, was sowieso zu einem Gespräch dazu gehört. Was also genau meint der Darsteller?

Unsere Tester waren in der ersten Runde zunächst überrascht, dass das Erkennen des Ticks und letztlich deren verbale Klassifizierung so schwer erscheint. Mehrere Karten wanderten als nicht erkannt zurück unter den Stapel.  Jetzt entscheidet sich auch, ob die Gruppe das Spiel mag oder nicht. Wie bei jedem kommunikativen Spiel ist eine starke Gruppenabhängigkeit spürbar. Nach ein paar Runden jedoch spielt man sich ein. Man lernt die Karten kennen und die öfter verwendeten Lieblings-Aufgaben. Dann heißt es, gut aufzupassen und zu hoffen, dass andere nicht vorher die gesuchte Aufgabe erraten. Dabei macht es durchaus Spaß, die anderen beim Gespräch zu beobachten und sich ganz nebenbei etwas besser kennen zu lernen. Genau dieser Aspekt ist letztlich auch meine Empfehlung.

Auch wenn das Spiel vielleicht nicht über außergewöhnliche Mechanismen verfügt und auch das Material nicht über das mittlerweile normale Maß hinaus geht, ist es doch gut geeignet für Gruppen aller Art, die durchaus auch mehr als sechs Spieler umfassen können. Vor allem in Teenagergruppen und Jugendarbeit kann es gut dazu verwendet werden, die jungen Leute auf gute Beobachtung des Gesprächspartners zu bringen oder aber sich - mit einer guten Portion Selbstironie - vielleicht sogar an die eigene Nase zu fassen. Übrigens ist die Schachtel noch lobend zu erwähnen, die durch ihre vergrößerte Streichholzschachtel-Art langfristig für eine sichere Aufbewahrung sorgt.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Erwischt   > Dinner Mission
Ende
 

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