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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Jacques Zeimet
Spieleranzahl: 2-6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Bad Bunnies
 
So richtig böse...
... sind die Hasen auf den Spielkarten zwar nicht, dafür aber die Mitspieler, wenn man sie durch gemeine Vorgaben beim Ausspielen der Handkarten ausmanövriert.
 

     

So funktioniert's:
"Bad Bunnies" besteht aus 110 Karten mit den Zahlenwerten von 1 bis 13 (die einzelne Werte sind dabei in unterschiedlicher Anzahl vorhanden). Zu Beginn erhält jeder Spieler sieben Karten. Reihum, beginnend mit dem Startspieler, legt jeder nacheinander eine Karte in die Mitte und verlangt von seinem linken Mitspieler durch eine klare Ansage, entweder eine höhere oder tiefere Karte zu legen. Erfüllt er die Vorgabe, bleibt er im Spiel und gibt nun seinerseits eine Vorgabe an seinen linken Nachbarn. Das setzt sich entsprechend fort. Sollte nach einer Vorgabe niemand mehr eine Karte legen können, so gewinnt der Spieler die Runde, welcher noch nicht passen musste. Er erhält für jede ausgespielte Karte (aller Spieler) in der Mitte einen Punkt.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, anstatt höher oder tiefer zu spielen, eine Karte mit dem selben Wert zu spielen. In diesem Fall wird "gedoppelt" (Ansage "Doppel Hoppel") und jeder Spieler darf nur noch Karten mit identischen Werten spielen. Schnell geschieht es dann natürlich, nicht mehr in der Lage zu sein, eine weitere Karte zu spielen, wären da nicht die Joker. Dies sind die Karten "1" und "7".

Sollte man einmal keine Karte legen können, so kann man die "7" spielen. Diese löst, als einzige Karte, das Doppeln auf. Nach dem Spielen wird wie gewohnt weitergespielt, wobei der Spieler wieder eine höhere oder tiefere Karte verlangt. Die "1" fungiert als kleiner Joker. Sollte man keine Karte legen können, so darf man jederzeit auch die "1" legen, nur nicht auf gedoppelte Karten! Sie sorgt für einen Neustart. Der nächste Spieler darf eine beliebige Karte spielen. Die 1 darf zudem auch gedoppelt werden!



Nach jeder Runde entschließt sich jeder Spieler alle übrigen Handkarten abzuwerfen oder sie zu behalten und dann seine Hand auf sieben Karten aufzufüllen.
Wer als Erster 60 Punkte erzielen konnte (oder mehr), gewinnt. [cj]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Mischung aus Glücks-
   und Ärgerspiel
drollige Illustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zu zweit (und dritt) deutlich schlechter
Joker-Nummerierung verwirrt
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Bad Bunnies" gehört zu der Sorte an kleinen, preisgünstigen Kartenspielen, die sich ideal für ein schnelles Spiel zwischendurch eignen und bei denen man nicht viel nachdenken muss. Das Spielprinzip ist denkbar einfach und der Ablauf schnell erlernt. Schon allein wegen seiner wirklichen drolligen Illustrationen - der Pömpel-Hase mit dem Zahlenwert 4 ist beispielsweise wirklich herzallerliebst - richtet sich das Spiel vornehmlich an Familien mit Kindern, an Wenig- und Gelegenheitsspieler.

Das Glück bestimmt das Spiel, keine Frage. Wer hier taktische Möglichkeiten sucht, wird diese auf ein Minimum beschränkt finden. Klar, man kann die Gegner unter Druck setzen, indem man nach besonders hohen Zahlenwerten noch höhere verlangt oder sogar ein Doppeln zur Pflicht macht. Letztlich entscheiden aber die Handkarten über Sieg und Niederlage. Und die sind rein zufallsbestimmt. Was man zu Beginn einer Runde zieht, lässt sich im Nachhinein nicht ändern. Einzig ein vorzeitiges Passen kann bei schlechter Kartenhand von Vorteil sein, um dem Sieger der Runde nicht unnötig viele Punkte zu schenken.

Das Spielmaterial - die Karten - sind von guter Qualität und das Kartendesign ist witzig und zugleich zweckmäßig. Einzig die Zahlenwerte der Joker sorgen zunächst für unnötige Verwirrung. Da sie jederzeit gespielt werden können, macht die Nummerierung mit 1 und 7 hier keinen Sinn. Ein kleines "J" und ein großes "J" als Symbol für den kleinen und großen Joker wären hier intuitiver gewesen.

Nun ist "Bad Bunnies" vor allen Dingen eines: Ein Spaßspiel. Doch wirklicher Spielspaß kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von mindestens 4 Spielern auf, je mehr mitspielen, umso besser funktioniert das Zocker-Element. Klar, auch dann bleibt "Bad Bunnies" letzlich ein Glücksspiel, aber es sind in voller Besetzung einfach mehr Karten im Spiel, sodass sich der Ablagestapel schneller füllt und jeder darauf erpicht ist, diesen abzusahnen. Zu dritt (4 Punkte Kultfaktor) ist dieses Element schon deutlich eingeschränkter, zu zweit gleitet eine Partie "Bad Bunnies" leider allzu oft in eine belanglose Langeweile ab, da der Gegner entweder die Vorgabe bedient oder passt. Mit schlechter Kartenhand enden die einzelnen Runden dann oftmals schon nach nur einer oder zwei ausgespielten Karten. Schade, hier hätte man der Spielerzahl mit höherer Handkartenzahl oder sonstigen Regelanpassungen entgegenwirken sollen. Zu zweit gibt's von mir nur 3 Punkte beim Langzeitspielreiz.

Fazit: "Bad Bunnies" ist ein locker-flockiges Kartenspiel, das auf den (positiven) Ärgerfaktor und die Schadenfreude setzt. Auch wenn nicht viel nachgedacht werden muss, gibt es zumindest kleine Spielentscheidungen zu treffen. Wer gern Kartenspiele wie "Mau Mau" spielt, wird hier eine schöne Abwechslung erleben, allerdings sollten - wenn möglich - 4 oder mehr Spieler vorhanden sein!*

Hinweis zum Kultfaktor: 6 Punkte ab 4 Spielern, 4 Punkte bei 3 Spielern, nur 3 Punkte bei 2 Spielern.
---

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
  *
Ende
 
 
     

Christopher: Das Artwork des Spiels ist großartig; der Designer der Karten erhält von mir ein großes Lob. Die verschiedenen Hasen verpassen dem Spiel ein gewisses Flair.

Leider ist das Spiel selbst dann doch enttäuschend, der taktische Anteil ist sehr gering, sodass man letzten Endes hauptsächlich durch Glück gewinnt. In meinen verschiedenen Spielrunden stieß der hohe Glücksfaktor auf wenig Gegenliebe. Bis zu 60 Punkten spielen kann gerade zu zweit oder dritt dann schon einige Spielrunden erfordern. A propos Punkte: Das Spiel bietet keine Möglichkeit, seine Punkte zu verzeichnen. Um es also unterwegs zu spielen, sollte man einen Notizblock mitführen!

Fazit: Wenn ich die Möglichkeit habe, "Bad Bunnies" oder "Mau Mau" zu spielen, dann würde ich mich für letzteres entscheiden...
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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