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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Pegasus Spiele
Autor:
Reiner Knizia
Spieleranzahl:
1 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
15-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Axio Rota
...
Gleich und Gleich gesellt sich gern im Kreis
Vielen dürfte vielleicht schon der inoffzielle "Einfach genial"-Ableger AXIO bekannt sein - ein Legespiel von Reiner Knizia, welches bereits 2017 erschienen ist. Aber was erwartet uns nun beim neueren kleinen AXIO ROTA?
 
 
Ein kleiner Karton liegt vor uns. Darin befinden sich 60 Legeplättchen, 20 bunte Wertungssteine (in den Farben, rot, grün, blau, orange und lila) sowie 4 Wertungstafeln, auf denen sich die gleichen Symbole in den fünf unterschiedlichen Farben befinden, die auch auf den Legeplättchen zu sehen sind. Ein Legeplättchen hat in jeder Ecke ein Viertel eines schwarzen Kreises. Legt man also 4 Plättchen in einem Quadrat zusammen, so entsteht ein schwarzer Kreis. Auf den schwarzen Flächen befinden sich in den meisten Fällen Symbole / Farben, die sich auch auf der Wertungstafel wiederfinden. Schnell wird klar, dass jeder Farbe immer genau das gleiche Symbol zugeordnet ist. Und los geht es …



Jeder Spieler erhält eine Wertungstafel und von jeder der 5 Farben je einen Wertungsstein. Diese werden auf der Wertungstafel auf das jeweils passende Symbol gelegt. Dann werden die Legeplättchen verdeckt gut gemischt. Aus vier Plättchen wird in der Tischmitte ein Quadrat geformt. Zu Beginn des Spiels ist darauf zu achten, dass schwarze Ecken ohne Symbole, wie sie gelegentlich vorkommen, in dieser Startaufstellung nicht außen liegen. Eventuell müssen diese Plättchen entsprechend gedreht werden. Dann erhält jeder Spieler verdeckt 12 Legeplättchen, die er als seinen persönlichen Vorrat vor sich ablegt. Die restlichen Legeplättchen werden als allgemeiner Vorrat für alle gut erreichbar bereitgelegt.



Die Spieler sind nun der Reihe nach am Zug. Was ist zu tun, wenn man an der Reihe ist? Man legt ein Plättchen möglichst gewinnbringend an die bereits ausliegenden Plättchen an, wertet seine erhaltenen Punkte und zieht ein neues Plättchen von seinem persönlichen Vorrat.

Aber wie wird nun gewertet und was heißt hier gewinnbringend? Punkte gibt es für die passend angelegte Farbe. Diese variieren je nach Anzahl der schon liegenden Symbole. Legt man also beispielsweise sein Plättchen so an, dass ein roter Stern an einem bereits liegenden roten Stern angrenzt, so erhält man einen Punkt bei Rot. Liegen aber schon zwei rote Sterne und man legt seinen als dritten dazu, dann erhält man 2 Punkte bei Rot. Beim Legen ist immer darauf zu achten, dass die Plättchen so gelegt werden, dass sich aus den schwarzen Flächen Kreise bilden. Hat man die Möglichkeit, sein Plättchen an mehrere Flächen von bereits gelegten Plättchen anzulegen, können auch Punkte für mehrere Farben erzielt werden.

Und was hat es mit den schwarzen Flächen ohne farbige Symbole auf sich? Sie können bei der Wertung variabel eingesetzt werden. Liegt also beispielsweise schon ein schwarzer Halbkreis, also 2 Viertel Kreise nebeneinander, mit je einem grünen und einem blauen Symbol, und man legt ein neues Plättchen so, dass eine schwarze Fläche ohne Symbol an den bereits gelegten angefangenen Kreis grenzt, kann man entscheiden, ob man grün oder blau wertet. Die Fläche ohne Symbol kann also als Joker variabel genutzt werden. Erreicht man bei der Wertung mit einer Farbe 12 Punkte, erhält man aus dem allgemeinen Vorrat ein zusätzliches Plättchen, was zusätzliche Punkte bringt.



Sind am Ende alle Plättchen aus dem persönlichen Vorrat gelegt, kommt die Abschlusswertung. Man könnte nun denken, dass einfach alle Punkte zusammengezählt werden, aber so einfach ist es leider nicht. Man betrachtet die Wertungstabellen von hinten. Derjenige, der am weitesten hinten einen Wertungsstein besitzt, belegt den letzten Platz. Sind hier mehrere Spieler an der gleichen Position, wird die nächsthöhere Wertungsstufe betrachtet. Je nachdem, wie viele Wertungssteine an dieser Stelle die einzelnen Spieler liegen haben, entscheidet sich, wer den letzten und den vorletzten Platz erhält. Aus dieser Wertungsregel ergibt sich, dass man bereits beim Legen der Plättchen während des Spiels immer sehr genau darauf achten muss, dass man sich nicht auf eine Farbe konzentriert und nur diese voranbringt, sondern dass man möglichst alle Wertungssteine auf seinem Wertungsfeld ungefähr zusammenhält.



Hat man beispielsweise nur einen Wertungsstein auf Position 4 und die anderen alle deutlich weiter vorne als die anderen Mitspieler, hat man dennoch evtl. verloren, wenn alle anderen Spieler alle ihre Wertungssteine über die 4 hinausgebracht haben. Diese Form der Wertung ist zunächst sehr ungewohnt, und man muss hier bereits während des Spiels aus seinen klassischen Fokussierungsmechanismen rauskommen. [ah]

 
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      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Annabel: Obwohl der Legemechanismus dieses Spiels nicht neu ist - denn man kennt es von vielen Spielen, passende Legeplättchen an bereits gelegte Plättchen zu platzieren - hat uns das Spiel auf Anhieb Spaß gemacht. Das Anlegen von Plättchen an eine gemeinsame Spielfläche, aus der dann kontinuierlich etwas Neues entsteht, führt trotz bekanntem Mechanismus immer wieder zu Abwechslung. Grundsätzlich finden wir die Spielidee gut und für die Zielgruppe "Familie" absolut geeignet. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Regeln übersichtlich und gut verständlich sind. Auf diese Weise findet man einen schnellen Einstieg in das Spiel. Die Regeln sind fair und übersichtlich.

Auch die Ausstattung des kleinen Spiels ist sehr gut. Einzig die Oberfläche der persönlichen Wertungstafeln könnte nach unserer Meinung eine andere Beschaffenheit haben, denn es ist schon das eine oder andere Mal passiert, dass die glatten Wertungssteine aus Kunststoff auf der glatten Oberfläche der Wertungstafeln deutlich verrutscht sind, wenn man im eifrigen Spiel daran gestoßen ist. Ansonsten ist in der Spielschachtel alles enthalten, was benötigt wird. Die Spielmaterialien lassen sich gut greifen, sodass es keine weitere Beanstandung gibt.

Der Spielablauf wurde von unserer Familie für gut befunden. Zwar möchte ich in puncto Abwechslung und Spannung ein "durchschnittlich" vergeben, was allerdings keinen negativen Beigeschmack haben soll und dem Charakter des Spiels keinen Abbruch tut. Die Spiellänge ist perfekt und entspricht der Angabe auf der Schachtel. Das Spiel ist kurzweilig und lädt dazu ein, direkt eine weitere Partie anzuschließen. Durch geschicktes Legen seiner Plättchen kann man das Spiel der Mitspieler teilweise beeinflussen, allerdings hat man den eigenen Sieg nicht unbedingt immer komplett in der eigenen Hand, wenn man einfach nicht die passenden Plättchen zu den bereits gelegten erwischt und mit einer Farbe einfach nicht voran kommt.
...
 
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