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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Hurrican /
im Vertrieb von Asmodee  ..i..
Autor: Paolo Mori,
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Augustus
 
Römer-Lotto
Wie beim "Bingo"-Spiel hoffen die Spieler auf eine glückliche Ziehung. So nämlich können sie ihre Legionen entsenden, um taktische Vorteile und Punkte zu erspielen.
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält sechs Zielkarten, von denen er drei behält (er liegt sie in einer Reihe vor sich aus) sowie sieben Legionen (Spielfiguren). Von den restlichen Zielkarten werden - für alle zugänglich - fünf offen in die Tischmitte gelegt. Die 23 Mobilisierungsmarker zeigen diverse Symbole, die sich auch auf den Zielkarten wiederfinden. Sie werden in den Stoffbeutel gegeben. Außerdem werden die Belohnungskärtchen ausgelegt.


Die Mobilisierungsmarker werden aus dem Stoffbeutel gezogen. Sie zeigen verschiedene Symbole, die in unterschiedlicher Verteilung im Spiel enthalten sind.
   
Für jedes Symbol darf der Spieler eine Legion auf ein entsprechendes Feld einer seiner drei ausliegenden (noch nicht aktiven) Zielkarten setzen.
   

Ein Spieler wird zum Ausrufer. Er zieht blind einen Mobilisierungsmarker aus dem Beutel und benennt ihn. Alle Spieler dürfen nun eine Legion auf ein entsprechendes Symbolfeld einer ihrer drei noch nicht aktiven Zielkarten setzen bzw. eine bereits eingesetzte Legion auf ein entsprechendes Feld verschieben. Dann wird auch schon der nächste Marker aus dem Beutel gezogen. Erst, wenn der Joker (gilt als beliebiges Symbol) gezogen wird, werden alle bereits gezogenen Marker wieder zurück in den Beutel gelegt und der nächste Spieler im Uhrzeigersinn wird Ausrufer.


In der unteren Reihe der eigenen Auslage befinden sich die mit den Legionen zu aktivierenden Zielkarten, in der oberen Reihe eines Spielers befinden sich bereits aktivierte Karten.

Sobald ein Spieler alle Felder einer Zielkarte mit Legionen belegt hat, ruft er laut "Ave Cäsar". Er schiebt diese Zielkarte nun in eine zweite Reihe vor sich. Die Belohnung / der Vorteil der Karte kann fortan genutzt werden. Manche Karten fungieren als Symbol-Austausch-Joker, andere bringen Punkte am Spielende, wieder andere attackieren die Mitspieler. Nun sucht sich der Spieler noch eine neue Zielkarte aus der Tischmitte aus, so dass wieder 3 Karten in der unteren Reihe vor ihm liegen.

Sonderfall: Sollten mehrere Spieler gleichzeitig "Ave Cäsar" rufen, so ist die Nummerierung der Zielkarten von Bedeutung. Der Spieler, der die Karte mit der kleinsten Zahl aktiviert hat, beginnt; die anderen folgen.


Eine aktivierte Karte bringt die Vorteile, die...
   
... im länglichen Karten oben rechts gezeigt ist.
   

Belohnungen: Eine Belohnung erhält der Spieler, der als erster drei Zielkarten einer Farbe bzw. eine Zielkarte jeder Farbe plus Senator besitzt. Die Belohnungskarte "Gold" bzw. "Weizen" erhält immer der, der aktuell das meiste Gold bzw. den meisten Weizen in seiner aktivierten Kartenreihe besitzt. Außerdem ist für jede aktivierte Kartenanzahl (von 2 bis 6) eine Belohnungskarte verfügbar, die ein Spieler nehmen kann (!), wenn er die entsprechende Anzahl an Karten aktiviert hat. Allerdings ist dies ein einmaliger Bonus; d.h. sichert sich ein Spieler z.B. den "3er"-Bonus, dann kann er später nicht doch noch den "5er"-Bonus einfordern. Hier kann also auf Risiko oder Sicherheit gespielt werden. Auch kann kein zweiter Spieler einen bestimmten Bonus einfordern, wenn dieser einmal vergeben wurde.


Mit den Belohnungen lassen sich zusätzliche Punkte generieren.

Spielende: Das Spiel endet nach der Runde, in der ein Spieler seine siebte Zielkarte aktivieren konnte. Jeder Spieler erhält nun Punkte für gesammelte Belohnungen, für Sonderfähigkeiten bestimmter ausgespielter eigener Zielkarten sowie für jede ausgespielte Zielkarte an sich (der Wert der Karte ist immer unten rechts angegeben). Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]

 

  by Martin Klein* 
 
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Checkpoint
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Ingo:  Selten hatte ein neues Spiel so schnell seinen Spitznamen weg wie "Augustus". Als "Römer-Bingo" kennt man in Spielerkreisen das Spiel, das anscheinend bei vielen Spielern falsche Erwartungen implizierte. In der großen Schachtel steckt nämlich kein komplexes Strategiespiel, wie es beim Thema "altes Rom" oftmals der Fall ist, sondern ein lockeres Familienspiel, das in der Tat eine Anlehnung an klassische Tombola-/Lotteriespiele aufweist. Jeder Spieler hat seine Tippscheine (in Form der Zielkarten). Wer alle Tippfelder einer Karte belegen konnte (durch Ziehen der Mobilisierungsmarker) ruft "Bingo".. oh, Entschuldigung, "Ave Cäsar". Fortan dient ihm diese Karte als Vorteil während des Spiels.

Nach nur 7 ausgelegten Karten eines Spielers ist auch schon Schluss. Das geht schnell, manchmal ZU schnell, allerdings - gerade in größerer Runde - manchmal nicht ohne Wartezeiten. Sobald nämlich ein Spieler eine Karte aktivieren konnte, sucht er sich eine neue aus der Auslage aus. Und das kann schon mal dauern, insbesondere wenn man mit Grüblern spielt oder gleich mehrere Spieler im gleichen Spielzug davon betroffen sind.

Das Spielprinzip ist also vom Glück geprägt, dennoch ist "Augustus" kein reines Glücksspiel. Beeinflussbar ist die Partie vor allen Dingen durch die Auswahl und geschickte Kombination eigener Zielkarten. Und auch die Belohnungen, die während des Spiels gewonnen werden können, sollten nie außer Acht gelassen werden.

Mit seinem simplen Spielablauf kann "Augustus" eine breite Spielerschaft begeistern - das Spiel ist schnell erklärt und ebenso schnell verstanden - sofern ein Spieler dabei ist, der das Spiel bereits kennt. Etwas suboptimal ist nämlich die Spielanleitung ausgefallen, die zwar bunt bebildert ist, dennoch teilweise unübersichtlich und lückenhaft wirkt, so dass unerfahrenen Spielern der Zugang unnötig erschwert wird. Hier sollte dringend nachgebessert werden.

Mit seiner Nominierung zum "Spiel des Jahres 2013" empfiehlt sich "Augustus" eben für eine solche Verbesserung als auch für künftige Erweiterungen mit neuen Zielkarten. Wer ein flottes Zwischendurch- bzw. kurzweiliges Familienspiel sucht, sollte auf jeden Fall einmal eine Probepartie wagen. Spieler, die hingegen rein strategisch motiviert gewinnen wollen, sollten sich lieber anderweitig umsehen. (> Video)

 

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
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* Hierbei handelt es sich um ein externes, von SPIELKULT.de unabhängiges Video-Angebot von Spielerleben.de. Vielen Dank an Martin Klein für die freundliche Genehmigung, die Videos auf SPIELKULT.de verlinken zu dürfen!

 
 

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