www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Denken, Taktik         
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: blue orange
Autor: Bruno Faidutti
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 5 bis 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Attila
....
Blockieren statt erobern
Einst waren sie Freunde, nun sind sie Feinde. Vergangen sind die alten Zeiten. Nun zählt nur die Schlacht. Wer wird als Sieger mit seinen Truppen davonziehen? Flavius Aetius oder der Hunnenprinz Attila?
  
     

Dein Ziel ist ganz einfach. Blockiere den anderen, sodass er nicht mehr setzen kann. Bevor du nun anfangen kannst,  geschickt deine Spielsteine zu setzen, musst du erst einmal das Spielfeld aufbauen. Die vier Spielbretter werden beliebig neben-/ aneinander gelegt. Der jüngste Spieler beginnt nun seinen ersten Spielstein auf das Spielfeld zu setzen. Dies wird abwechselnd weitergeführt, bis alle sechs Steine platziert wurden. Dabei dürfen die Kämpfer nicht so aufgestellt werden, dass ein Spielstein bereits im Aufbau komplett blockiert wird.

Der Kampf beginnt. Pro Zug kann der aktive Spieler eine von zwei Aktionen nutzen.

1. Entweder er zieht einen eigenen Spielstein in L-Form (Rösselsprung) 3 Felder weit, also 1 Feld in die waagerechte und 2 in die senkrechte  Richtung  oder 2 Felder in die waagerechte und eines in die senkrechte Richtung. Dabei darf über andere Kämpfer, verbrannte Erde oder über das Spielbrett hinaus gezogen werden, solange der Spielstein auf einem freien Feld landet.

2. oder der Spieler legt ein "Verbrannte-Erde"-Plättchen auf ein freies Feld.

Hat der Spieler gesetzt, ist sofort der andere Spieler dran. So wird abwechselnd gespielt, bis der erste Spieler keine seine Figuren mehr setzen kann. Der blockierte Spieler verliert das Spiel sofort. Der andere, ganz klar, gewinnt. [so]

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

kurzes Taktikspiel
---
  MINUS:
MINUS:
geringer Spannungsbogen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: Nein, spannend ist "Attila" nicht wirklich, zumindest nicht für jeden. Zunächst wird der Spielplan beliebig aus den vier Einzelteilen aneinander gelegt. Das bringt die einzigen Variablen ins Spiel. Der Rest folgt dem simplen Regelwerk. Entweder ich setze eine Figur ein oder versetze sie nach Rösselsprung-Art oder lege ein Blockierfeld auf den Spielplan. Ziel ist es, den Gegner zugunfähig zu machen, wobei die Beweglichkeit der Figuren gemeint ist. Kann ich keine meiner Figuren mehr ziehen, verliere ich sofort. Die wenigen, durch den Spielplan generierten Felder, reichen im günstigsten Fall für ein 10-minütiges Spiel. Es sei denn, die beiden Spieler grübeln recht lang. Für Grübler allerdings bietet das Spiel nur sehr wenig Anspruch.

Schade, denn unter dem Namen des angriffsstarken Hunnenkönig hat man sich doch etwas mehr vorgestellt. Das wirklich schöne Design von Material tröstet leider nicht über den mangelnden Spannungsbogen hinweg, der sich tatsächlich vorwiegend auf taktisches Figurensetzen bezieht. Die Schachtelgröße verrät das Mitbringspiel. Als solches ist das minimierte Spielgefühl zumindest für eine kurze Runde akzeptabel. Allerdings ist die Frage nach der eigentlichen Spielgruppe schwierig. Als reines Zwei-Personen-Spiel macht es eigentlich nur für eine ganz schnelle Runde ohne wirklichen Denkanspruch Spaß, was aber dem taktischen Grundgedanken widerspricht.  Am ehesten funktionierte das Spiel bei den 8-jährigen, die aber doch auch recht schnell auf andere Spiele umschwenkten.

Fazit: "Attila" ist ein eher zahm wirkendes Taktikspiel, das seinem angriffsstarken Namen dann doch eher wenig gerecht wird.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 
 

 

         
     
 (C) SPIELKULT.de       Impressum       Datenschutz