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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Kosmos ..i..
Autor: Rüdiger Dorn
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 12 Jahre
Spieldauer: 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Asante
     
Duell der Händler
Wer durch den geschickten Handel mit Waren zuerst 60 Gold gesammelt hat beendet das Spiel. Aber damit ist das Spiel noch nicht gewonnen!
 


Der Spielaufbau:
Jeder Spieler bekommt einen Marktstand, der Platz für maximal 6 Waren bietet, sowie ein Startkapital von 20 Gold und 5 Karten auf die Hand. Zwischen den Spielern werden 3 Karten Heiliger Ort ausgelegt.
Das übrige Spielmaterial (Gold, 6 unterschiedliche Waren, der Kartennachziehstapel und der Stapel Heilige Orte) werden bereitgelegt.

Und so funktioniert´s:
Der Spieler hat pro Zug 5 Aktionen, die durch Aktionsmarker abgezählt werden. Zuerst kann er Karten nachziehen. Eine Karte vom Nachziehstapel ziehen und anschauen kostet eine Aktion. Behält er sie, geht´s weiter mit dem Ausspielen von Karten. Gefällt ihm die Karte nicht, kann er sie abwerfen und eine weitere Aktionen dafür nutzen, sich eine Karte anzusehen. Der Spieler kann alle 5 Aktionen hierfür nutzen, aber er darf nur die zuletzt angesehene Karte behalten. Auf das Kartenziehen kann er auch verzichten.
Danach spielt er Karten aus. Das Ausspielen einer Karte kostet eine Aktion - Ausnahmen sind auf den Karten vermerkt.
Es gibt 5 verschieden Kartenarten.
Auf den Warenkarten sind ein bis 4 Waren abgebildet und sowohl der (niedrigere) Einkaufs- als auch der (höhere) Verkaufspreis angegeben.



Beim Ausspielen entscheidet sich der Spieler, ob er den Einkaufspreis entrichtet, alle abgebildeten Waren nimmt und auf seinen Marktstand legt oder er alle abgebildeten Waren von seinem Marktstand nimmt und verkauft. Leider hat der Marktstand nur Platz für 6 Waren und man darf auch nicht heimlich Waren entsorgen. Hier ist Planung vonnöten, sonst verstaubt ungenutze Ware auf dem Marktstand und blockiert weitere Einkäufe. Andererseits ist bei Warenkarten mit mehreren Symbolen der Verkaufspreis wesentlich attraktiver, so dass man gern Waren für einen späteren lukrativeren Verkauf sammelt. Neben den „normalen“ Warenkarten gibt es auch einige, bei denen man sich die Ware aussuchen kann Gegenstände haben einen dauerhaften Effekt. Sie kommen nach dem Ausspielen nicht auf den Ablagestapel, sondern bleiben vor dem Spieler liegen und können jede Runde einmal genutzt werden. Die Nutzung kosten ebenfalls mindestens eine Aktion Die Gegenstände werden beim Ausspielen an einen der drei ausliegenden Heiligen Orte angelegt. Der Gegner bekommt diesen Heiligen Ort, außer wenn der Spieler bereits drei Gegenstände vor sich ausliegen hat und einen „überbaut“. In diesem Fall bekommt der Spieler die Karte Heiliger Ort selbst. Danach wird die Reihe der Heiligen Orte wieder auf 3 aufgefüllt. Die Heiligen Orte bieten zusätzliche Aktionen, da ihr Ausspielen keine Aktion kostet!



Sie liefern Vorteile wie eine Handkarte, Gold oder einen Warentausch. Besitzt der Spieler mehrere gleiche Karten Heiliger Ort, darf er die zusätzliche Aktion so oft ausführen, wie er Karten von dieser Sorte besitzt und muss nur eine Karte hiervon auf den Ablagestapel legen. Während eines Zuges darf einmal ein Heiliger Ort ausgespielt werden Wird eine Person oder ein Tier ausgespielt, wird der Kartentext ausgeführt und die ausgespielte Karte kommt auf den Ablagestapel.



Beide haben also nur einen einmaligen Effekt, Personen betreffen nur den Ausspielenden, Tiere beziehen auch den Gegner mit ein und schaden ihm zuweilen. Der Gegner kann allerdings Personen und Tiere unwirksam machen, indem er einen Animalisten spielt. Personen, Tiere und Gegenstände erleichtern den Warenhandel, so können Waren genommen oder getauscht werden, man bekommt zusätzliche Handkarten, Gold oder darf Gegenstände des Gegners nutzen.
Hat der Spieler am Ende seines Zuges noch 2 oder mehr Aktionen übrig, d.h. verzichtet er auf die Ausführung der Aktionen, bekommt er ein Gold.

Und so endet das Spiel: Das Spiel endet, wenn einer der Spieler an Ende seines Zuges 60 oder mehr Gold besitzt. Dann ist sein Gegner noch einmal mit einem Zug an der Reihe. Der Spieler mit dem meisten Gold gewinnt. [bb]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
eindeutige Kartentexte erleichtern den Einstieg
schönes taktisches Kartenspiel für 2
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ähnlich wie Jambo (Kosmos)
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Birgit: Beim Spielen von Asante dachte ich: Nanu, das kennst du doch? Kein Wunder! Asante kann nicht nur zusammen mit dem älteren Zweier-Kosmosspiel Jambo gespielt werden, es ist bezogen auf die Regeln fast identisch mit Jambo und fügt sich auch vom Styling nahtlos in Jambo inklusive seiner Erweiterungen ein.

Asante versucht mit Hilfe des neuen Elements Heilige Orte zwei Nachteile von Jambo auszumerzen. Hatte ein Spieler zum Spielbeginn viele Gegenstände auf der Hand, konnte er sich bei Jambo schicke Effekte zusammen mixen und sich so einen nicht mehr einzuholenden Vorteil sichern. Spiele ich bei Asante einen Gegenstand aus, bekommt mein Gegner einen Heiligen Ort zum Ausgleich. Da gilt es, den Wert meines Gegenstandes aufzurechnen gegen den kostenlosen Vorteil, den ich meinem Gegner durch den Heiligen Ort schenke. Zudem lohnte es sich bei Jambo grade zum Spielende nicht mehr, weitere Gegenstände zu spielen, falls ich schon 3 ausliegen habe. Jetzt lohnt es sich, Gegenstände zu überbauen und sich selbst einen Heiligen Ort zu sichern. Gegenstände bleiben also das ganze Spiel über wertvoll.

Ansonsten bietet Asante wenig Neues im Vergleich zu Jambo, ja, man hätte Asante auch „Jambo – Die dritte Erweiterung“ nennen können. Wer Jambo schon hat, könnte enttäuscht werden, wenn er ein völlig neues Spiel erwartet. Leider weist die Spieleschachtel zwar darauf hin, dass man beide Spiele zusammen spielen kann, aber dass beide Spiele sehr ähnlich sind, erfährt man hier nicht.

Daher fiel es schwer, Punkte wie „Originalität“ zu bewerten, denn soll ich jetzt Asante bewerten als würde ich Jambo nicht kennen? Originell ist es eben nicht.

Andererseits kann ich das Spiel einfach nur als „klasse“ bezeichnen. Kurze Wartezeiten, auch wenn ich nicht am Zug bin, passieren Dinge, die mich betreffen. Ein anspruchsvolles, taktisches Spiel für 2, aber mit niedriger Einstiegshürde. Die Anleitung ist kurz, übersichtlich, die Kartentexte eindeutig, die grafische Gestaltung stimmig. Asante verfügt eindeutig über den Suchtfaktor „Gleich-noch-einmal-Spielen“. Einige Elemente aus Jambo fehlen mir, wie zusätzliche Marktstände. Habe ich bei Asante falsche Waren eingekauft und bekomme keine passende Warenkarte für den Verkauf, blockiert mir das weitere Einkäufe. Miese Planung rächt sich hier viel mehr. Asante ist kürzer als Jambo, möglicherweise, weil es weniger Gegenstände beinhaltet.

Als „dritte Erweiterung zu Jambo“ möchte ich Asante wegen der neuen Personen, Tiere und Gegenstände keinesfalls missen. Und wer noch kein Jambo besitzt (schließlich findet es sich nicht mehr im aktuellen Kosmos-Programm) findet in Asante eines der schönsten Spiele für Zwei.

 
 
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