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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Game Brewer
Autor: Pavel Atamanchuk
Grafik:
Marina Kunakasova, Uildrim
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Architectura
...
Durchgedrehte Architektur
In Architectura bauen die Spieler zusammen eine Stadt mit ihren Handkarten. Da jeder der beste Baumeister sein will, sind sich nicht immer alle ganz einig, wo welches Gebäude platziert werden soll. Zum Glück sind unsere Gebäude da relativ flexibel.
 
 
Direkt am Anfang möchte ich darauf hinweisen, dass mir die englische Version des Spiels zum Testen vorlag, es existiert aber auch eine komplett deutsche Version!

Das Schachtelbild von "Architectura" zeigt uns direkt, wie es in diesem Spiel zugeht: Eine junge Frau lässt auf magische Weise ein ganzes Gebäude samt Untergrund durch die Gegend fliegen. So ändern wir also ständig die Ausrichtung unserer Gebäude und pflanzen ganze Gebäude mal eben in die Stadt. Dabei wollen wir unsere Gebäude aufwerten und die der anderen Spieler abwerten oder sogar zerstören. Am Ende des Spiels werden die Punkte der Gebäude jedes Spielers gezählt und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.



Zur Vorbereitung nehmen sich alle Spieler die zwei Schutzchips und sämtliche Karten ihrer Farbe. Jeder Spieler mischt seine Karten und zieht drei auf die Hand. Die Zahlenkarten (1 bis 8) werden in der Mitte in einer Reihe ausgelegt, damit sich die Spieler besser orientieren können. Diese 8 Karten markieren die Spalten jeder Reihe.

Ein Startspieler wird ausgelost und schon geht bauen wir drauflos. Ist ein Spieler an der Reihe, so spielt er eine Karte von seiner Hand. Diese Karte legt er mit dem Namen der Karte nach oben zeigend auf einen verfügbaren Bauplatz. Ein verfügbarer Bauplatz ist das erste Feld der ersten freien Reihe, ein freies Feld rechts von einem besetzten Feld und auf einer zerstörten Karte, d.h. einer verdeckten Karte.



Wird ein Gebäude gelegt, so wird zunächst der Zahlenwert des neuen Gebäudes mit dem Gebäude links daneben verglichen. Hat die neue Karte einen niedrigeren Zahlenwert, so wird der Wert der alten Karten um eine Drehung erhöht. Jede der Karten zeigt an allen vier Kanten einen Punktwert. Es gilt immer der Wert, der nach oben zeigt, also in Richtung der Zahlenkarten. So können durch Drehungen um 90 Grad die Punktwerte der verschiedenen Gebäude erhöht und verringert werden. Liegt auf dem Platz neben der gerade gespielten Karte nur eine zerstörte Karte, oder ist die neue Karte die erste Karte der Reihe, so passiert nichts.

Nach dem Wertevergleich wird der Text der ausgelegten Karte befolgt. Dieser erlaubt es oft Karten zu drehen, zu zerstören, zu bewegen etc., aber auch manchmal ganz individuelle Effekte.



Zerstörte Karten werden einfach umgedreht und sind jetzt Ruinen. Ruinen bringen dem Besitzer der Karte keine Punkte. Auf Ruinen darf gebaut werden. Es gibt Karten, die es erlauben, Ruinen wieder herzustellen. Dann gibt es Karten, die die Werte ihrer Nachbargebäude annehmen oder der Spalte, in welcher sie liegen, etc.

Da das Spielfeld begrenzt ist (8 Karten pro Reihe und maximal so viele Reihen, wie Spieler teilnehmen), können die Spieler irgendwann keine Karten mehr legen. Dann endet das Spiel. Die Spieler addieren alle Punkte, welche oben auf ihren gelegten Karten zu sehen sind und gegebenenfalls noch Punkte von Kartenfähigkeiten, die zum Spielende Punkte bringen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.



Während im oben beschriebenen Grundspiel alle Spieler die gleichen Karten haben, kann der eigene Kartenstapel im Fortgeschrittenen-Spiel verändert und so verschieden von denen der anderen Spiel sein. Dazu werden die Fortgeschrittenen-Karten (Foto oben) verwendet. Diese ersetzen immer eine bestimmte Karte im Grundspielkartensatz. Die Spieler können vor dem Spiel die entsprechenden Karten aus ihrem Kartensatz heraussuchen und durch die entsprechende Karte aus dem Satz für das Fortgeschrittenen-Spiel ersetzen. Wie viele Karten ein Spieler in seinem Kartenstapel gegen Forgeschrittene-Karten austauscht, bleibt jedem selbst überlassen. Abgesehen davon, dass jetzt ein paar anspruchsvollere Fähigkeiten auf den Karten zu finden  und die Kartenstapel der Spieler asymmetrisch sind., ändert sich nichts an den Regeln des Grundspiels. [ls]
 
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Lutz: In "Architectura" ist der Stadtausbau etwas recht fließendes. Gebäude ändern ihre Orientierung oder werden auch mal flott platt gemacht. Als Erklärung zeigt das Schachtelbild die Stadtbewohner, welche mit Magie Häuser versetzen, aber im Spiel merkt man davon wenig. Es handelt sich um ein Legespiel, welches eher in der Summe nicht sehr thematisch ist. Die Gestaltung ist aber ganz angenehm, wenn auch nicht überragend.

Das Spiel selber ist schnell erklärt. Jede Runde legt der Spieler eine Karte, welche vielleicht den linken Nachbarn der Karte beeinflusst. Anschließend wird die Sonderfähigkeit der Karte ausgeführt und eine neue Karte gezogen. Die Herausforderung ist es, Gebäude so zu legen, dass der Gegner darunter am meisten zu leiden hat. Allerdings können eigene Gebäude auch schnell dem Gegner zum Opfer fallen. Gebäude mit kleinen Zahlen können schnell vom Gegner abgerissen werden, denn schließlich ist eine "2" schon doppelt so groß wie eine "1". Ein Gebäude mit einem Wert von "1" zu bewahren ist also nicht leicht. Allerdings gibt es für diese eh nicht so viele Punkte. Höherwertige Gebäude wiederum werden gerne Ziel von destruktiven Fähigkeiten anderer Karten.

Die Fähigkeiten der Gebäude aus dem Grundspiel sind relativ simpel bis auf eine oder zwei Ausnahmen und bieten wenig Platz für tolle Kombinationen. Gerade mit 2 oder 3 Spielern empfanden meine Runde "Architectura" als recht fad. Es war keiner dabei, der es jetzt schlecht fand, aber es gab auch keine Begeisterung für das Spiel.

Unterhaltsam wurde "Architectura" dann mit 4 Spielern im Fortgeschrittenen-Spiel. Das Spiel wird durch die komplexeren Karten deutlich aufgewertet, nicht nur, weil interessantere Fähigkeiten ins Spiel kommen, sondern auch, weil die Kartenstapel der Spieler verschiedene Karten beinhalten können. Ein paar Karten existieren nur in bestimmten Farben und die Spieler können sich aussuchen, welche und wie viele Karten ersetzt werden dürfen. Dies zieht zwar die Vorbereitung etwas in die Länge, aber dies fällt auch nur auf, weil der Aufbau sonst Ruckzuck vonstatten geht.

Das Spiel selber ist recht interaktiv, da nicht nur die eigenen Gebäude durch die anderen Spieler abgewertet werden, sondern für manche Karten auch die Positionen in der Stadt wichtig sind. Da beäugt man die Felder, welche durch andere Spieler verfügbar gemacht wurden lieber nochmal ganz genau oder versucht ganz geschickt zu planen, dass die Karte, welche Punkte entsprechend ihrer Spalte gibt, in Spalte 8 landet.
 
Mit 4 Spielern im Fortgeschrittenen-Modus kann es schon mal passieren, dass das Spiel inklusive Vorbereitung eine Stunde dauert, aber sonst bleibt es eher bei 30 Minuten. Am Ende steht dann noch ein bisschen Kopfrechnen an und dann steht der Gewinner fest. Ich fand es immer etwas schwierig, strategische Züge zu machen, wenn es ohne viel Rechenaufwand nicht möglich ist, abzuschätzen, wer gerade vorne liegt.

Fazit: "Architectura" ist mit 2 oder 3 Spielern in der Grundvariante nicht aufregend, aber mit 4 Spielern in der fortgeschrittenen Version okay. Die Spieler können sich gegenseitig ordentlich an den Karren fahren (das muss man mögen) und versuchen, das Beste für sich rauszuholen.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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