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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Hemisphere Games / Lumberjacks Studio 
Autor:
Christophe Boelinger
Grafik:
Bertrant Benoit, Shaun Ivie
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca.
30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
 

 

 
Arboria
...
Licht und Schatten im eigenen Garten
Achte auf Sonne, Wolke und Regen und pflanze dir die schönsten Beete mit großen und farblich passenden Blumen. Aber achte auch darauf, dass deine Mitspieler nicht noch schönere Beete haben!
 
 
Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt, jeder Spieler bekommt ein Tableau mit seiner eigenen Blumensorte und die dazugehörigen Blumenplättchen. Die Karten werden gemischt und je nach Anzahl der Mitspieler legt jeder Spieler eine bestimmte Anzahl an Karten verdeckt vor sich ab. Nun kann das Pflanzen starten.



Der Spieler, der zuletzt gegärtnert hat, erhält den Grashüpfer und beginnt. Dazu deckt er seine Karten vor sich auf und darf drei der Karten spielen. Ist er damit fertig, deckt der nächste Spieler seine Karten auf und darf nun drei der offen liegenden Karten spielen, also auch Karten, die noch vor dem ersten Spieler liegen. So geht es im Uhrzeigersinn weiter, bis jeder Spieler einmal an der Reihe war. Nun ist die erste Runde vorbei, der Grashüpfer wird an den nächsten Spieler gereicht und die Sonne wird um so viele Felder vorgerückt, wie noch offene Sonnenkarten ausliegen. Die offenen Karten kommen nun alle auf den Ablagestapel, werden gemischt und neu verteilt und die zweite Runde beginnt.



Das Spiel ist zu Ende, sobald die Sonne einmal komplett um den Spielplan gewandert ist. Dann ist der Tag zu Ende und die Blumenbeete werden ausgewertet.
Ziel des Spiels ist es, die Felder mit den eigenen Blumensorten möglichst hoch wachsen zu lassen und zudem möglichst viele, gleichfarbige Felder davon aneinandergereiht zu pflanzen. Gewertet wird nun für jeden Spieler die jeweils längste Reihe gleichfarbiger Blumen in allen vier Farben.



Die Karten:
- Mit den Pflanzkarten darf man eine Blume der eigenen Sorte in der entsprechend abgebildeten Farbe anpflanzen. Man legt dabei eines seiner Blumenplättchen entweder auf ein freies Feld oder man lässt eine eigene Blume wachsen, indem man das Plättchen auf ein vorhandenes, gleichfarbiges Plättchen legt. Dabei müssen bestimmte Regeln beachtet werden: Eine Blume kann nur wachsen oder angepflanzt werden, wenn sie sich in der Sonne befindet. Der Sonnenmarker am Rande des Spielfeldes wirft Sonnenlicht über genau zwei Reihen des Spielplans. Steht jedoch schon eine Blume weiter oben auf dem Plan, dann wirft diese Blume Schatten auf genau das nächste Feld,  und dort darf nicht gepflanzt werden. Bei der Berechnung des Schattens muss auch darauf geachtet werden, wie hoch die jeweilige Blumen sind. Je höher die Blumen, desto größer ihr Schatten.



Spielt man zwei dieser Pflanzkarten, kann man anstatt eine eigene Blume zu pflanzen, auch eine Blumenplättchen des Gegners entfernen.

- Spielt man eine Sonnenkarte, dann darf der Spieler die Sonne um ein bis drei Felder im Uhrzeigersinn weiter bewegen.

- Mit der Wolkenkarte bringt der Spieler die Wolke ins Spiel. Sie wird so über den Spielplan gestellt, dass sie Schatten auf die darunter befindlichen Felder wirft. Dort dürfen somit keine neuen Blumen mehr gepflanzt werden.

- Spielt ein Spieler die Regenkarte, dann wachsen alle Blumen, die unter der Wolke gepflanzt sind, um ein Plättchen in die Höhe. Zusätzlich darf der Spieler eine neue Blume unter der Wolke pflanzen, wenn er dies möchte.



Außerdem gibt es noch sechs Sonderkarten, die man mit ins Spiel nehmen kann, um mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen. Von diesen Karten erhält jeder Spieler zu Beginn eine verdeckte Karte, die er irgendwann im Laufe des Spiels anstatt einer offen ausliegenden Karte spielen darf. Sobald ein Spieler seine Sonderkarte gespielt hat, wird die Karte mit in den Kartenstapel gemischt und kann zukünftig auch von den Mitspielern gespielt werden. [mh]
 
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  PLUS:
PLUS:
nettes, kurzes Taktikspiel
sehr schöne Gestaltung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eher gemäßigter Langezeit-Spielspaß
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Melanie: Arboria ist ein relativ kurzes, taktisches Spiel für zwei bis vier Spieler. Am meisten Spaß macht es zu dritt oder viert, da dabei mehr Interaktion mit den Mitspielern vorhanden ist. Man kann die Blumen der Mitspieler für seine eigenen Beete nutzen, muss allerdings auch aufpassen, genug freie Felder für die eigenen Blumen zu ergattern. Besonders bei einem Spiel zu viert wird es schnell sehr voll auf dem Spielplan und es finden sich wenig freie Felder zum Pflanzen. Man muss also frühzeitig auf der Hut sein und Felder mit seiner eigenen Blumensorte belegen.

Die Sonderkarten bringen Abwechslung ins Spiel und geben den Spielern mehr Möglichkeiten, seine eigenen Blumenbeete auszubauen und auch die Beete der Mitspieler zu manipulieren. Gut gefällt mir, dass die Sonderkarten nach dem ersten Ausspielen von allen Spielern benutzt werden können. Dadurch ergeben sich mehr Zugmöglichkeiten.

Um so richtig hinter alle Raffinessen der schönsten Blumenbeete zu kommen, muss man Arboria ein paar Mal gespielt haben. Allerdings hat sich bei uns der ganz große Langzeit-Spielspaß nicht so recht eingestellt. Arboria ist aber durchaus ein nettes Taktikspiel, bei dem man - unterstützt von etwas Glück - ein wunderschönes, buntes Blumenbeet anlegen kann, das einem die meisten Punkte beschert.

Das Spiel hat dabei ein sehr schönes Design mit ansprechenden Illustrationen. Die einzige Kleinigkeit, die man daran vielleicht bemängeln könnte, ist, dass die einzelnen Blumensorten der Spieler nicht ganz so leicht zu unterscheiden sind. Schön dagegen ist die 3-D-Optik, die mit der Wolke ins Spiel gebracht wird, obwohl mir die Aufbauanleitung der Wolke in der Anleitung etwas dürftig erschien. Zudem sei noch gesagt, dass das Arboria bislang (Stand: Mai 2018) nur in englischer und französischer Sprache vorliegt, was die Anleitung betrifft. Das Spiel an sich ist dann aber sprachneutral.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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