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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Abacusspiele  ..i..
Autor: Dan Cassar
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Arboretum
...

Pflanze deinen Baumgarten!

In diesem Kartenspiel erstellt jeder Spieler seine eigene Gartenanlage und erfreut die Besucher mit den verschiedensten Baumarten!
 
 
Ziel dieses Spieles ist es, die schönsten Wege zu erstellen. Wege, die mit der gleichen Baumart beginnen und enden. Außerdem sollte man aber auch am Spielende die größte Summe der selben Wege auf der Hand zu haben, um den Weg in die Wertung einzubringen.
 
Zu Spielbeginn wird, je nach Spieleranzahl, eine bestimmte Anzahl von Baumsorten aus dem Spiel genommen. Jeder Spieler erhält 7 Handkarten. Außer dem Startspieler erhält jeder Spieler noch zusätzlich eine Karte, die er offen als Ablage vor sich auslegt. Die restlichen Karten werden als verdeckter Nachziehstapel in die Tischmitte gelegt. Der Wertungsblock wird erst am Ende des Spieles benötigt.
 
 
Das Spiel kann beginnen. Jeder Zug der Spieler läuft in drei Phasen ab:
 
(1) Zwei Karten auf die Hand nehmen: Die Spieler können selbst entscheiden, von welchen Stapeln sie Karten nehmen - ob von den Ablagestapeln oder vom Nachziehstapel.

(2) Eine Karte in die eigene Auslage spielen: Aus den Handkarten kann nun eine Karte in die eigene Auslage gespielt werden. Dabei müssen die Karten immer senkrecht oder waagrecht an eine bereits liegende Karte gelegt werden. Auch muss eine aufsteigende Reihenfolge gegeben sein. Es dürfen niemals zwei gleiche Zahlen nebeneinander liegen. Aber es könnten zwei "Einsen" an zwei verschiedenen Seiten einer "Zwei" angelegt werden. Durch das Anlegen können verschiedene Wege entstehen, die im Optimalfall mit Karten einer gleichen Baumart beginnen und enden. Die Wege dürfen auch über Eck verlaufen, jedoch niemals diagonal.

(3) Eine Karte von der Hand abwerfen: Eine Karte wird von den Handkarten auf den eigenen Ablagestapel gelegt, sodass der Spieler wieder 7 Handkarten hat.
 
 
Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, endet das Spiel. Der Spieler, welcher die Karte gezogen hat, beendet noch seinen Zug und dann beginnt die Wertung.
 
Jede Baumart wird der Reihe nach gewertet. Der Schreiber sagt die Farbe an und die Spieler zeigen die Handkarten dieser Farbe. Diese werden nun zusammengezählt. Der Spieler mit der höchsten Summe darf seinen Weg der Farbe werten. Besitzt er keinen, geht er leer aus. Gibt es Gleichstand, dürfen mehrere Spieler ihren Weg dieser Farbe werten. Hat kein Spieler eine Karte der Farbe auf der Hand, darf jeder Spieler einen Weg in der Farbe werten. Ausnahme: Sind die Karten 8 und 1 einer Farbe beide in der Wertung, reduziert sich der Wert der 8 auf 0.
 
Ein Weg besteht immer aus der Anfangs- und Endkarte einer Baumart sowie den sich gegebenenfalls dazwischen liegenden Karten. Der kürzeste Weg besteht aus zwei Karten, der längste aus acht. Er muss stets aufsteigend sein. Auch kann es passieren, dass Karten doppelt gewertet werden.

 
Pro Karte des Weges gibt es einen Punkt.  Besteht ein Weg aus mindestens 4 Karten der selben Art (ohne eine andere Art dazwischen), gibt es für jede der Karten einen Extrapunkt.
 
Der Schreiber geht alle Baumarten durch und zählt dann die Punkte zusammen. Der Spieler mit den meisten Punkten hat das schönste Arboretum. [so]
 
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  PLUS:
PLUS:
schönes Spieldesign
runder Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielanleitung lässt Fragen offen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: Die meisten Menschen kennen wohl den Begriff "Botanischer Garten", welcher eine Vielzahl von exotischen Pflanzen präsentiert. Ein "Arboretum" gilt als "Baumgarten", der zu diesen Gärten gezählt werden kann, nur sind hier eben im Speziellen verschiedene Baumarten vertreten.

Das Ziel der Spieler ist es, einen eigenen Baumgarten zu erstellen. Verschiedene Wege können durch das Legen von Karten entstehen. Dabei ist von Bedeutung, dass ein Weg immer eine aufsteigende Zahlreihe haben muss. Auch ist die Verbindung eines Weges nur dann gegeben, wenn die Startkarte und die Endkarte des Weges den gleichen Baum darstellen. Gewertet werden jedoch nicht die längsten Wege der Spieler, sondern nur der des Spielers, der die höchste Summe der Baumart noch auf der Hand hält. Somit ist das Spiel sehr taktisch. Nicht nur cleveres Bauen ist gefragt, sondern auch das Überlegen, welche Karte auf der Hand behalten wird, um für sich den größten Vorteil zu erlangen, aber auch, um den anderen zu schaden. Meist sieht das Ende ganz anders aus, als es zu Beginn schien. Oft erlangen viele Spieler keine bis nur wenige Punkte, da sie keinen Weg zählen konnten.

Das Design erinnert ein wenig an ein Balladenbuch, welches durch die Illustration die Ballade unterstützen möchte. Nicht zu verschnörkelt, nicht zu abstrakt. Problematisch war einzig und allein die Spielanleitung. Wie genau die Karten gelegt werden dürfen, wurde erst durch eigenes Spielen und durch das genaue Studieren eines Bildes in der Anleitung klar. Hier wären zwei, drei klärende Sätze sinnvoll gewesen.

Ansonsten ist "Arboretum" es ein rundes Spiel, das trotz seines kleinen Formats eine starke taktische Tiefe mit sich bringt.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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