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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2007
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autoren: Bernhard Weber, Jens-Peter Schliemann
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Burg Appenzell
 
Mäuse auf Käsejagd
Dieses Spiel hat einen "doppelten Boden" - und Spielmäuse, die nicht aufpassen, fallen unwiderruflich in den Kerker der Burg.
 

     

So funktioniert's:
Um die Komplexität des Spielaufbaus einigermaßen gut zu verstehen, fangen wir mit dem Spielmaterial an: Der Spielkarton ist ausgestattet mit einer Plastikeinlage, die eine Vielzahl an Vertiefungen enthält. Auf diese Vertiefungen werden nun die Spielplättchen, dem Zufallsprinzip folgend, verteilt.


Noch ist die Burg mit Dächern verschlossen...
   
... doch nach und nach lichten sich die Kammern!
   

Spielplättchen sind entweder "Steinplatten", "Käsestücke" oder "Mausefallen" (mit Loch). Auf die Plättchen wird nun die Burgaufteilung (ein Gitterplan) gelegt. Dieser wiederum wird nach einer fest vorgegebenen Einteilung mit Papp-Dächern abgedeckt. An den Ecken des Spielkartons werden vier Türme aufgebaut, über die nun die kleinen Spielfigur-Mäuse in die Burg gelangen können.

Jeder Spieler hat 4 gleichfarbige Mäuse, die er beliebig einsetzen kann. Um eine Maus ins Spiel zu bringen, setzt er sie auf einen Turm. Von dort aus kann sie sich nun bewegen; allerdings nie über Dächer. Also müssen die Dächer nach und nach entfernt werden.

Ein Dach darf immer nur dann vom Spielplan genommen werden, wenn eine Maus der eigenen Spielfarbe waagrecht, senkrecht oder horizontal angrenzend platziert ist. Ein weggenommenes Dach gibt eine bestimmte Anzahl an Feldern frei - entweder Steinplatten oder Käsekammern. Auf diese Felder kann man nun mit den Spielmäusen ziehen. Um den "Memory"-Effekt zu erzielen, werden nach einem Spielzug die nicht von Mäuse belegten Felder wieder mit passenden Dächern verdeckt.


Mit einem Schiebeplättchen verändern wir
die Lage der einzelnen Kammerninhalte.

   
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Wichtig beim Ablauf: Ist ein Spieler an der Reihe, so hat er stets vier Aktionspunkte - er kann also bis zu vier Aktionen ausführen. Dabei zählt "Dach wegnehmen" als eine Aktion; ebenso "Maus ins Spiel bringen" oder auch "Maus um ein Feld weiterziehen". Einmal pro Spielzug darf der Spieler auch ein "Schiebeplättchen" von verschiedenen Stellen an der Seite der Burg einstecken und so die Plättchen (Käse, Steinplatten) um ein Feld in vertikale oder horizontale Richtung verschieben.

Zwischenziel ist es immer, zwei Mäuse der eigenen Spielfarbe gleichzeitig auf zwei Feldern mit gleicher Käsesorte zu platzieren. Geschieht dies, erhält der Spieler die entsprechende Käsesorte als Gewinnplättchen. Schafft es ein Spieler, eine vorher festgelegte Anzahl an Käsesorten zu sammeln, ist er der Sieger. Ein Spieler scheidet jedoch frühzeitig aus, wenn er seine dritte Maus durch eine Mausefalle verliert. Dies kann passieren, wenn ein Mausefalle-Plättchen durch das Schiebeplättchen vom Gegner unter die eigene Maus geschoben wird und die Maus somit in die Spielschachtel fällt und nicht wieder befreit werden kann. [ih]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
wunderschönes Material
raffinierter Mechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
umständliche Vorbereitung
Spieltechnik hakt z.T.
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein klasse kindliches Thema, perfekt grafisch umgesetzt. Der Spielmechanismus ist etwas Besonders, leider nicht ganz so brillant und "herzerweichend" umgesetzt wie das Design. Das Verteilen der vier Aktionen erfolgt bei Kindern meistens eher nach dem Zufallsprinzip als durch Taktik.

Das Spielziel, Käse einzusammeln, ist in der Umsetzung dann zwar für "Strategen" ganz nett gelöst; Nicht-Taktiker hingegen ziehen meist wild hin- und her, öffnen Dächer und hoffen auf eine gute Position eines Plättchens.

Dabei ist das "Mausefallen"-Plättchen noch das originellste. Wird es unter eine Maus geschoben, verschwindet diese in der Spielschachtel. Schadenfreude ist angesagt - dummerweise wird das Spielziel verfehlt, wenn man sich aufs Mäuse-Versenken konzentriert, es sei denn man kann ALLE Gegner-Mäuse eliminieren, was aber eigentlich nicht im Sinne der Spielregel ist. Was bleibt, ist ein Merk- und Schiebespiel, das durch seine Optik glänzt, aber im Spielablauf als "nett", aber auch nicht überragend einzustufen ist.

Als ärgerlich ist die Aufteilung der Spielschachtel einzustufen: Um das Spiel verstauen zu können, müssen sämtliche Mäuse und Käseplättchen in die Vertiefungen gelegt werden, dann die Schiebeplättchen wieder auf den Spielplan verteilt und letztlich mit den Dächern ordnungsgemäß abgedeckt werden.

Beim erneuten Spiel muss dies alles wieder abgebaut werden (!), um Mäuse und Plättchen aus den Vertiefungen "kippen" zu können. Dann wird wieder alles - wie eben beschrieben - zusammengesetzt. Und NACH dem Spiel geht das ganze Drama von vorne los. Unsere Testkinder haben hier leider bereits die Geduld verloren...

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi:   Mäuse auf der Käseburg -   Liebenswertes, detailgetreues Spielmaterial entlockt den Spielern bereits bei der ersten Vorbereitung ein entzücktes "Die Mäuse sind ja süüüüß." Die hohe Materialmenge wirkt auf den ersten Eindruck etwas verwirrend. Durch dessen Verwendung bereits in der Aufbauphase  bleibt der Spielablauf jedoch einfach.

Die spielerische Verbindung eines Gedächtnisspieles mit strategischen Variablen, die an das "Verrückte Labyrinth" erinnern, schaffen ein  Familienspiel, das Kinder und Erwachsen gleichsam mögen. Erste Erfahrungen mit einer taktischen Vorgehensweise ermöglichen Kindern relativ schnell kleinere und größere Erfolgserlebnisse. Einziges Hindernis hierbei sind die Dachteile, deren Entfernung ohne das versehentliche Verschieben anderer Zubehörteile kaum möglich ist. Hier wären kleine Griffe oder andere Formen der Stabilisierung wünschenswert.

Insgesamt bleibt das Spiel aber empfehlenswert für Familien mit Kindern.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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