www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: iDventure /
Vertrieb: Asmodee
Autoren & Illustration: Georgij Shugol, Alexander Krys, Igor Korotky, Arsen Daniel
Spieleranzahl: 1 bis 5
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 90-120 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
Anzeige  
 

 

 

 
Detective Stories: Antarktis Fatale
...

Mord im ewigen Eis

Fernab jeglicher Zivilisation wurde auf einer Polarstation in der Antarktis ein Mord verübt. War der zum Tode verurteilte Martin Moor tatsächlich der Täter? Nur wir können es schaffen, den Mörder zu entlarven!
 
 
Beim zweiten Fall der "Detective Stories", "Antarktis Fatale", tauchen wir ein in die Welt der Detektive. Die Polizei ist sich sicher, den Mörder überführt zu haben und das Gericht hält alle vorliegenden Beweise für stichfest und verurteilt Martin Moore.



Unsere Aufgabe ist es, alle Beweise und viele Unterlagen (das Spielmaterial besteht aus allerlei Papieren, Beweisstücken etc.) erneut zu überprüfen. War Martin Moor tatsächlich der Mörder seines Schwagers? Oder kommt noch jemand anderes in Frage? Schnell wird klar, dass so mancher Hinweis bei der Verurteilung falsch ausgelegt wurde. 



Eine beigefügte Tabelle hilft uns dabei, Motive, Beweise und Alibis zuzuordnen, um nicht den Überblick zu verlieren. Bei manchem Hinweisen ist eine Überprüfung im World Wide Web äußerst hilfreich. 



Ist man sich sicher, den richtigen Täter gefunden zu haben, erfahren wir auf der Internetseite von iDventure durch Eingabe des Namens,  ob wir richtig recherchiert haben.  Dort erfahren wir auch, wie die Beweise auszulegen waren. [nm]
...
 
 Folgt SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
viel Beweismaterial
kann von anderen Gruppen
   erneut gespielt werden
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ein Hinweis leider nicht
   eindeutig zu klären
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Vorab: Bei "Detective Stories" handelt es nicht um ein "Escape Room"-Spiel! Es ist ein Krimispiel ohne Zeitdruck!  Man löst keine kniffligen Rätsel, sondern kämpft sich durch eine Polizeiakte, betrachtet Fotos, untersucht Beweismittel und liest Papiere. 

Bei der Durchsicht der einzelnen Beweise und der Hinweise wird schnell klar, dass man sich bei der Zusammenstellung des Materials  einige Gedanken gemacht hat. Ohne zu spoilern, kann ich sagen, dass Sachen verwendet wurden, wie sie vermutlich auch bei einem echten Kriminalfall zutage kommen. Es ist sehr viel zu lesen und genau anzuschauen. Man sollte auf jeden Fall von der beigefügten Tabelle Gebrauch machen, um die Übersicht nicht zu verlieren.
 
Um den eigentlichen Täter zu finden, geht man am besten nach dem Ausschlussverfahren vor. Das Internet hilft uns bei so mancher Recherche. Traut euch, auch die absurdesten Dinge im WWW auszuprobieren! 

Wir haben es tatsächlich geschafft, mit unserer Runde den richtigen Täter zu entlarven. Allerdings blieb ein leichter negativer Nachgeschmack aufgrund eines Beweises. Hier war die Lösung leider nicht eindeutig. Schade. Ohne etwas genaueres zu verraten, dazu nur so viel: Die Lösung sagte über dieses Beweisstück etwas anderes, als wir es über das Internet herausgefunden haben.

Trotz allem hat es Spaß gemacht, in die Rolle von Detektiven zu schlüpfen und Motive, Beweise und Alibis zu überprüfen. Außerdem ist genügend Material vorhanden, sodass niemand bei der Sichtung leer ausgeht.

Zeitlich ist man bei den "Detective Stories" nicht begrenzt. Das gefällt mir sehr gut. Eine richtige Spielanleitung gibt es nicht. Das Spielziel ist von vornherein eindeutig bestimmt: Findet den wahren Mörder! Nutzt dazu alle erdenklichen Möglichkeiten!  Dieses wird mit der kurzen Einführung und einem Brief an uns deutlich. 

Allerdings hätte die Spieleverpackung auch etwas niedriger ausfallen können, da befindet sich doch sehr viel Luft drin.

Alles im allem hatten wir jedoch in unserer Viererrunde viel Spaß beim Überprüfen der Motive, Beweise und Alibis - und natürlich beim Überführen des Täters. "Detective Stories" hat uns einen tollen Abend beschert und erhält dafür von mir siebeneinhalb Kultpunkte.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...
     

Gabi: Genau (m)ein Fall, sagten viele Spieler meiner Testgruppen. Dabei ist es eigentlich, hmm, ja was eigentlich? Das Spiel ist ein klassisches Einmalspiel. Hat man es gespielt, kennt man die Lösung und kann es nicht noch einmal nutzen. Dafür dann aber 25 Euro? Jetzt die Gegenrechnung: "Krimi total"? - nur unwesentlich preiswerter für einen Abend. Die "EXIT"-Spiele von Kosmos? Preiswerter, klar. Ein Abend mit einer Gruppe in einem echten Escape-Raum? Wesentlich preisintensiver! Und genau hier siedelt das Spiel an. Ich plane eine Spielzeit mit meinen Freunden oder meiner Familie.

"Antarktis Fatale" macht aus uns eine Gruppe Ermittler, drückt uns eine komplette, aber wenig umfangreiche Fall-Akte samt einigen Beweisen in die Hand und bittet uns, den Fall aufzuklären. Ein Mord, viele Expeditionsteilnehmer, einige Beweise, viele Motive - aber nur ein Mörder. Wer ist es gewesen? Wer aus den Verdächtigen scheidet aus, aus Mangel an Indizien und Beweisen? Wer kommt in die engere Auswahl? Gerade die Tatsache, dass man kein Spielmaterial im üblichen Sinne nutzt, sondern mit der Fallakte realitätsbezogen gefühlt richtige Kriminalarbeit leistet, macht das Spiel interessant und auf jeden Fall spannend. Dass die Auflösung am Ende über die Homepage des Verlages läuft, ist okay. Der Computer bleibt nur Beiwerk, vieles ist tatsächlich noch Köpfchensache. Und ja, man ist eine gute Stunde intensiv miteinander beschäftigt.

Die besten Erfahrungen machten immer die Dreier-Gruppen. Hier konnten die Aufgaben gut verteilt werden und die Diskussionen blieben begrenzt. Nach der Stunde wird klar, was Kriminalbeamte leisten, wenn sie aus wenigen Informationen möglichst die ganze Geschichte ermitteln. Ohne zu spoilern, gebe auch ich jedoch einen kleinen Tipp weiter: Folgt allen Hinweisen genau (!). Man kann überrascht werden, wenn man sich gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit begibt - irgendwie fast schon wie im wahren Leben.

Fazit: "Antarktis Fatale" ist ein kriminalistisches Einmalspiel, das für eine echt spannende Spielzeit sorgen kann. Geeignet ist es vor allem für jene, die wie wir hier gern gemeinsam rätseln und Krimis mögen.
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
...
...
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
on
 

 
 

 

         
     
 (C) SPIELKULT.de       Impressum       Datenschutz