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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Skellig Games
Autor:
Uwe Bursik
Artwork:
Christian Opperer
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
30-50 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Ambrosia
...
Bienen sind nicht immer lieb ...
Zumindest in diesem Spiel. Taktisch klug fliegen sie von Blüte zu Blüte, und dominieren dabei auch gern die Konkurrenten.
 
 
Mitspielen können zwei bis vier Spieler. Der Spielplanring wird an die Spielerzahl angepasst und mit der braunen Seite nach oben zusammengelegt. Die andere Seite beinhaltet Sonderfelder und Sonderregeln. Jeder Spieler nimmt sich die 15 Bienen-Scheiben einer Farbe. Das Gelee Royal (lila Kristalle) bleibt im allgemeinen Vorrat. Der Honigtropfen jedes Spielers wird auf das Feld 0 der Honigleiste (Siegpunktleiste) gesetzt. Die beiden Übersichten gehören neben den Spielplan. Hier können sich die Spieler über Gelee Royal und die Bienenfähigkeiten informieren. Die Wertungsleiste gehört in die Mitte, sie beinhaltet u.a. den Rundenzähler. Die Richtungshummel wird so an den Spielplan gelegt, dass die offizielle Spielrichtung (anfangs Uhrzeigerrichtung) festgelegt wird.



Die beigefügten Ereigniskarten werden in der Einstiegsrunde nicht benötigt und können später den Spielverlauf nochmals beeinflussen.

Jeder Spieler stapelt nun seine sechs Startbienen übereinander und platziert eine Spezial-Biene oben auf den Stapel. Jeder Bienenstapel besitzt seinen eigenen Startplatz.

Jetzt kann das Spiel beginnen. Der aktive Spieler darf nun eine beliebige Anzahl eigener Bienen als Stapel vom eigenen Stapel versetzen.
- Je Bienenanzahl rutscht er gleich viele Felder weit vor (drei Bienen - genau drei Felder).
- Die letzte Biene darf nicht mehr einzeln versetzt werden.
- Eigene einzelne Bienen vom Stapel (von oben) dürfen versetzt werden
- Einzelne gegnerische Bienen dürfen normalerweise abgedeckt werden.
- Mehrere gegnerische Bienen als Stapel können normalerweise nicht abgedeckt werden.
- Auf eigene Bienen (unterschiedliche Stapelhöhe) darf man sich wieder platzieren.
- Es herrscht Bewegungszwang, wenn möglich.
- Wenn keine Bewegung mehr möglich ist, wird eine Wertung für diesen Spieler ausgelöst.
- Die Bewegungsprüfung erfolgt immer nach dem eigenen Zug.



Kann ein Spieler keine Bewegung mehr ausführen, weil entweder die eigenen Bienen vom Gegner abgedeckt wurden oder alle nur noch einzeln liegen, oder eine Bewegung wegen Blockaden nicht möglich ist, erfolgt eine Wertung für die sichtbaren Bienen des Spielers. Dabei werden die Honigtropfen der Spielplanfelder gezählt, auf denen sich eigene offene Bienen befinden. Der Honigtropfen wird auf der Honigleiste entsprechend weitergezogen.

Danach wird eine eigene normale Biene gegen eine weitere Spezialbiene getauscht. Die normale Biene kommt in die Spielplanmitte auf die Wertungsübersicht. Als letzter gewerteter Spieler eine Runde erhält man ein Gelee Royal. Das gleiche gilt für die Honigleiste. Auch hier erhält nur der letzte Spieler, der über ein solches Feld zieht, einen lila Kristall.

Alle offenen Bienen des gewerteten Spielers werden nun wieder zu einem Stapel zusammengefügt. Dabei wird ein beliebiges Startfeld genutzt, auf der eine eigene Biene offen lag.



Dann folgt der nächste Spieler wieder mit seiner Bienenbewegung.
Die Bewegung wird durch Spezial-Bienen verändert. Es gibt neun Spezialisten. Einige will ich hier beschreiben:
- Sammlerin: Sie steigert die Feldwertung um +1.
- Rebellin: Sie fliegt auch in die andere Richtung.
- Turbobiene: Sie fliegt um genau ein Feld weiter als normal.
- Wächterin: Sie darf nicht abgedeckt werden.
- Berserkerin: Sie darf auch einen gegnerischen Zweierstapel abdecken. ….

Gelee Royal kann für drei Optionen genutzt werden:
- Ein Gelee Royal ist gleich einem Honigpunkt.
- Eine eigene, von einem fremden Stein abgedeckte Biene darf befreit und auf die nächste freie eigene Biene in Flugrichtung gesetzt werden.
- Oder man nutzt einen Kristall, um einen kompletten Extrazug zu machen.

Sobald ein Spieler die erforderliche Anzahl von Wertungen (zwei Spieler – sieben, drei Spieler – sechs, vier Spieler – fünf) erreicht hat, endet das Spiel sofort, ohne die Runde zu beenden. Es erfolgt die Schlusswertung. Der aktive Spieler nutzt seine normale Rundenwertung. Alle anderen Spieler erhalten noch einmal die Punkte ihrer Bienenpositionen. Nach dem Einlösen des restlichen Gelee Royals gilt derjenige als Sieger, der auf der Honigleiste am weitesten vorn steht. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, der dies mit weniger Wertungen erreicht hat.



Um das Spiel im Nachhinein noch spannender zu machen, kann mit dem Sonderfeld-Spielplan (andere Seite) und mit Ereigniskarten gespielt werden.

Folgende Sonderfelder (10 insgesamt) u.a. sind möglich:
- Dickicht: Spezialbienen verlieren ihre Sonderfähigkeit.
- Guerilla: Man darf sofort einen eigenen abgedeckten Stein befreien.
- Windstoß: Die Bienen auf dem Feld dürfen eine weitere Bewegung anhand der Regeln vollziehen.
- Grashüpfer: Er funktioniert nur nach einer Wertung. Hier darf ein kompletter weiterer Zug ausgeführt werden.
- Honigbrunnen: Für das Stehenbleiben auf diesem Feld gibt es sofort einen Siegpunkt.
u.s.w.

Immer wenn nun eine Wertung ausgelöst wurde, wird eine neue Ereigniskarte (17 insgesamt) gezogen und sofort vorgelesen. Sie gilt für alle Spieler bis zur nächsten Wertung, z.B.
- Überraschende Wendung: Die Flugrichtung ändert sich für alle Bienen.
- Friedliche Lösung: Es dürfen keine gegnerischen Steine neu abgedeckt werden.
- Feindliche Übernahme: Für ein Gelee Royal darf man einen gegnerischen Stapel 1x ziehen.
- Befreiende Wirkung: Jeder darf sofort eine eigene Biene befreien.
- Fruchtbare Tage: Bei der nächsten Wertung zählen Felder mit zwei Punkten als vier Punkte.
u.s.w. [go]
 
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Gabi: Die Biene auf dem Cover sieht ein wenig grimmig aus. So grimmig, dass man beim Öffnen der Verpackung vielleicht zunächst enttäuscht ist. Der Spielplan zeigt sich als einfacher Laufring, der in Abhängigkeit der Spielerzahl vergrößert oder verkleinert werden kann. Dabei gibt es die braune Seite, deren Felder lediglich Zahlenwerte enthalten und die grüne Seite, deren Felder zu den Siegpunkten noch zusätzliche Aktionen zeigen. Jedem Spieler steht ein Set Bienen zur Verfügung, das aus normalen Bienen (ohne Eigenschaften) und Spezialbienen mit genau einer Spezialeigenschaft besteht. Die Tatsache, dass man zunächst mit den sechs Normalen plus einem frei wählbaren Spezialisten spielt, lässt bereits am Anfang gering unterschiedliche Startbedingungen entstehen.

Ziel ist es, die Bewegungen der eigenen sieben Bienen bestmöglich zu planen. So möchte man zum einen auf den wertvollsten Feldern stehen, wenn eine Wertung erfolgt und zum anderen vorzugsweise die gegnerischen Bienen abdecken und so verhindern, dass der oder die Gegner Siegpunkte erhalten. Dabei kann genau so weit gesetzt werden, wie die Anzahl der Bienen des zu setzenden Stapels anzeigt. So mathematisch sich das jetzt anhört, so spielt es sich auch. "Ambrosia" ist ein eigentlich abstraktes Taktikspiel, das sich unter der Optik und dem Regelwerk eines Familienspiels verbirgt. Genau hier spalten sich dann auch die Testmeinungen auf. Um das Spiel wirklich zur Gänze zu mögen, muss man auf direkten Angriff stehen und Interesse an abstrakten Spielen haben.

In unseren Testrunden gab es daher recht bald unterschiedliche Lager - die einen, die dem Spiel, vielleicht auch durch eine falsche Erwartungshaltung, weniger abgewannen - und die Taktiker, die wiederum gern (vor allem wegen der möglichen Stänkerei) eine gute Kultnote von 7 Punkten verteilten. Das reine Grundspiel beinhaltet noch wenig Anspruch, da die möglichen Züge überschaubar und planbar bleiben. Hier können Kinder mit einer guten Frusttoleranz problemlos mithalten. Das ändert sich dann mit den Spezialfähigkeiten und der Rückseite des Spielplans. Die Ereigniskarten wiederum machen das Spiel dann glückslastiger.
 
Fazit: "Ambrosia" zeigt die Bienen, wie sie wirklich sind - fleissig und das eigene Revier verteidigend. Als taktisches Laufspiel ist es für alle geeignet, die (abstrakte) Spiele mit Angriffs- und Ärgerelementen mögen.
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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