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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Amigo Spiele
Autor: Kevin G. Nunn
Spieleranzahl:
3 bis 6
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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All you can eat
...
Willkommen am Tier-Buffet!
Friss möglichst viel, aber werde nicht gefressen - das ist das Motto dieses kleinen Kartenspiels, bei dem die Tiere mächtig Kohldampf schieben!
 
 
Jeder Spieler erhält ein Kartenset in einer Farbe. Jedes Kartenset enthält die gleichen Karten (1 Floh, 1 Hund, 2 Katzen, 2 Vögel und 3 Würmer).


 
Das Spiel geht über mehrere Runden, die Anzahl entspricht der Mitspielerzahl. Jede Runde geht über neun Durchgänge, die alle gleich ablaufen: Die Spieler suchen sich eine Karte aus ihrem Set aus und legen diese verdeckt vor sich. Haben alle Spieler gewählt, werden die Karten umgedreht.

Nun geht die große Fresserei los. Würmer fressen nichts, aber sie werden von den Vögeln gefressen. Jeder, der einen Vogel ausgelegt hat, kann nun einen Wurm fressen - sollte keiner offen liegen, geht er leer aus. Hat man jedoch was gefressen, so wird die gefressene Karte unter die eigene gelegt. Dann kommen die Katzen dran und fressen offene Vögel. Sollte jemand gerade mit einem Vogel einen Wurm gefressen haben, aber nun selber von der Katze gefressen werden, hat man Pech – da dann Vogel und Wurm von der Katze gefressen werden. Die Reihenfolge geht hoch bis zum Floh. (Hunde fressen Katzen, Flöhe (zer)fressen Hunde...).



Sollte es einmal der Fall sein, dass z.B. zwei Katzen ausgespielt wurden, aber nur ein Vogel ausliegt, frisst zuerst der Spieler, der das "Alphatier" ist (= Startspieler) oder der, der nach der Reihenfolge am nächsten neben dem Alphatier sitzt. Alle anderen Spieler gehen leer aus. Das Alphatier ist jeder Runde ein anderer Spieler. Waren alle Spieler einmal das Alphatier, endet das Spiel.



Nach der großen Fresserei gibt es drei Möglichkeiten:
- Man hat ein Tier gefressen und wurde selber nicht gefressen – Glück gehabt. Die nun gesammelten Karten kommen zur Seite und gelten am Ende des Spiels als Pluspunkte (Anzahl der Sterne auf den Karten).
- Das eigene Tier konnte weder ein anderes fressen noch wurde es gefressen – ab in die Tischmitte damit. In der nächsten Runde steht es zusätzlich als Futter zur Verfügung.
- Das eigene Tier wurde gefressen – Pech gehabt. Nun bekommt der Mitspieler das Tier, plus zusätzlich alle darunter eventuell liegenden Tiere.


 
Danach endet der Durchgang und jeder Spieler sucht sich eine neue Karte aus seinem Set aus. Sind alle neun Karten ausgespielt, endet eine Runde. Nun werden die jeweiligen Sterne zusammengezählt und aufgeschrieben. Danach gehen alle Karten wieder an ihre Besitzer zurück. Das Alphatier wandert an den nächsten Mitspieler und eine neue Runde beginnt. Gewonnen hat am Ende der Spieler mit den meisten Punkten. [ds]
 
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  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt, schnell gespielt
kleines "Ärgerspiel" für zwischendurch
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eher für eine kleinere Runde geeignet
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: "All you can eat" ein weiteres neues Kartenspiel aus dem Hause Amigo. Wer schafft es seine Tiere geschickt einzusetzen, um möglichst viel selber zu fressen, aber nicht gefressen zu werden?

Der Spielablauf ist recht einfach und auch bereits für jüngere Kinder verständlich, aber auch in Gruppen mit älteren Spielern macht das Spiel Spaß, nicht abendfüllend, aber ideal für zwischendurch. Jüngere Kinder brauchen allerdings noch etwas Hilfe bei der Abrechnung der gelegten Tiere (wer frisst was?).

Ausgewiesen ist das Spiel für drei bis sechs Spieler. Ich habe es sowohl in einer kleineren Gruppe wie in einer größeren Gruppe gespielt, und große Unterschiede festgestellt. Während man im Spiel mit drei Spielern besser taktisch agieren kann, ist im Spiel zu fünft oder sechst wirklich viel Glück im Spiel. Es gibt deutlich mehr Möglichkeiten bzw. logischerweise mehr Karten, was es schwieriger macht, ernsthaft zu planen. Gerade zu sechst ist es dann einfach chaotischer, was für manche natürlich auch reizvoll ist. Je mehr Karten gespielt wurden, umso mehr Informationen hat man darüber, was die Gegner noch so auf der Hand haben - wenn man sich alles merken kann. Mir persönlich hat das Spiel zu dritt mehr Spaß gemacht als in großer Besetzung, was ja, wie ich finde, eher ungewöhnlich ist.

Was man auch nicht vergessen sollte, ist der Zeitfaktor. Im Spiel mit drei Spielern ist es deutlich kürzer ist als mit sechs. Da kommt man mit 15 Minuten ganz gut hin. Sollte das Spiel jedoch zu sechst gespielt werden, sollte man doch deutlich mehr Zeit einplanen.

Insgesamt vergebe ich (unter Berücksichtigung der Spielerzahl und den eigenen Vorlieben) gute 7 Punkte - es ist ein schnelles, nettes "Ärgerspiel" aus der Kategorie "Ich denke, dass du denkst, dass ich denke...". Man hofft stets drauf, den großen Fang zu machen - und wird dann plötzkich doch vom Floh gefressen. Man kann sich freuen, ärgern - und manchmal kommt auch etwas Schadenfreude auf. Das macht das Spiel durchaus unterhaltsam.
...
 
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Ende
 
 
 

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