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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Kinder
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autoren: Karin Hetling
Spieleranzahl: 2-6
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Alles Banane!
 
Bananige Pantomime
Sag's ohne Worte - dafür mit Banane! Dieses Pantomimespiel spricht Kinder ab 5 Jahren an - aber Erwachsene spielen und raten sicher auch gern mit!
 

     

So funktioniert's:
Eine Holzbanane, 27 doppelseitig bedruckte Spielkarten und 6 Chips gehören zum Spiel. Die Spielkarten werden gemischt. 12 Karten werden als offene Auslage in der Tischmitte platziert.  Jeder Spieler nimmt sich einen farbigen Chip. Das Spiel beginnt mit der Übergabe der Banane an den Startspieler.

Der aktive Spieler nimmt die Banane und schaut sich, so dass die anderen es nicht sehen, die Karten der Auslage an. Dann wählt er einen der dort abgebildeten Gegenstände und stellt diesen mit Hilfe der Banane dar - ohne Sprechen, ohne  Geräusche, nur Gestik und Mimik sind erlaubt.  Die anderen Spieler versuchen nun gleichzeitig den entsprechenden Gegenstand zu erraten. Wer denkt, die richtige Karte erkannt zu haben, platziert nun schnell seinen Chip darauf. Nur der erste Chip zählt. Das Spiel stoppt sofort und der Bananenspieler löst auf. Bei korrekter Antwort erhält der betreffende Spieler die Karte als Belohnung. Die Auslage wird wieder auf 12 ergänzt. Die Banane wird weitergegeben. Es geht wieder los.

Bei falscher Ansage nimmt der Spieler seinen Chip zurück und die anderen Spielen raten ohne ihn - bei selber Kartenauslage - weiter.

Das Spiel endet, wenn die Auslage nicht mehr aufgefüllt werden kann. Es gewinnt der Spieler mit den meisten gewonnenen Karten. [go]

 
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neckische Spielidee
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MINUS:
zu wenige Karten
leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Die Werbung einer bekannten Einkaufskette macht's vor, telefonieren mit Banane kommt gut an... Der Spot wird als witzig deklariert und auch so empfunden. Warum also nicht auch ein Spiel mit Banane? Der Grundgedanke dabei ist einfach: Der Banane wie den entsprechenden Gegenstand halten und die entsprechenden Bewegungen darstellen. Für uns Erwachsene erscheint dieser Gedanke simple und leicht realisierbar. Für jüngere Kinder aber bedeutet es, die Gegenstände zu erkennen und die Wahrnehmung aus dem Alltag in eine entsprechende, charakteristische Bewegung zu übertragen. Das ist gar nicht so einfach, erst recht nicht, wenn man die gesehenen Bananenbewegung wieder mit einem Bild abgleichen muss.

Dank des Gegeneinanderspielens passieren dann im Eifer des Gefechtes schon lustige Dinge: Das werden mit dem Besen die Zähne geputzt (ein im Eifer falsch gesetzter Chip) oder der Taschenrechner mit dem Telefon verwechselt. Entsprechend sind die Reaktionen im Spiel. Es wird lustig. Selbst Kinder, die eigentlich nicht mitspielen wollen, kommen dem bunten Treiben näher und probieren irgendwann die Banane aus.

Warum aber bin ich nicht zu 100% begeistert? Die Holz-Banane ist toll, spricht an und lässt sich super verwenden. Mein Ärgernis sind die deutlich zu wenigen Karten. 27 Karten, doppelseitig bedruckt, enthalten gerade einmal 54 Motive. Das ist problemlos ausreichend für eine kleine Runde mit den Jüngsten. Aber auch die größeren haben Spaß am Spiel mit der Banane. Was für die Kleinen durchaus als vollständiges Spiel erscheint, weckt in den Großen aber unerfüllte Wünsche nach Mehr! Da erscheint die Kartenzahl auf Dauer nicht ausreichend und die Motiv-Auswahl zu einfach. Schade.

Zum Schluss kam bei uns eine kleine Hausregel zum Tragen, wenn die "Größeren" das Spiel nutzten. Die Banane wurde ohne Motivkarten verwendet. Der Spieler schrieb seinen selbst ausgedachten Gegenstand auf einen kleinen verdeckten Zettel und stellte ihn dann vor allen anderen dar. Die anderen notierten ihre Vermutung verdeckt. Hatte jeder etwas aufgeschrieben, wurde allgemein verglichen; jede korrekte Antwort erhielt einen notierten Punkt. Der Bananenspieler erhielt zudem 2 Punkte, wenn jemand seinen Gegenstand erkannte. War je nach Spieleranzahl jeder gleich oft dran, konnte sich der Spieler mit den meisten Punkten als Bananenkönig bezeichnen.

Doch was ist nun mit dem reinen Kinderspiel? Unsere jüngeren Spieler waren begeistert und hatten viel Spaß in den ersten Runden, bis sie die Gegenstände zu gut kannten. Die Punkteverteilung "nur an den Schnellsten" sorgte für Unmut, wenn immer wieder dieselben den Chip als erste platzieren konnten. Da ist das Feingefühl des Spielleiters gefragt, den Spielspaß auf lustige Bewegungen zu lenken, statt auf den Sieg. Klappt das, steht dem Spaß nichts im Wege. Und der Spaß ist es, der letztlich auch meine gute Wertung rechtfertigt, denn pantomimische Darstellung mit Gegenständen ist nun keine Innovation, doch bleibt der erprobte Mechanismus immer wieder eine Grundlage für Spielspaß.

Fazit: Alles Banane ist eine witzige Kinderspielidee, die vorwiegend für Vor- und Grundschulkinder als Party-Gag zu empfehlen ist und durch eine größere Motivauswahl noch aufgewertet werden könnte.
...

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
   
Ende
 
 

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