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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Schmidt Spiele
Autor: Prospero Hall
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Agentenjagd
...

Auf der Suche nach Mister S?

Zu Beginn des Spiels kennt nur die App den Aufenthaltsort des Spions! Doch nach und nach werdet ihr ihm als Agenten auf die Schliche kommen!
 
 
Vor Spielbeginn muss sich die kostenlose App auf das Handy oder Tablet geladen werden. Der Spielplan wir für alle Spieler gut erreichbar in die Mitte gelegt und die Aktionskarten werden verdeckt gemischt. Nun kann das Spiel eigentlich auch schon starten. App öffnen, Spieler auswählen und dann den Befehlen der App folgen.



Die App gibt, an welche Figur wo startet. Den Startspieler und auch die Reihenfolge der Spieler bestimmt ebenfalls die App.

Grundsätzlich läuft das Spiel so ab, dass jeder Spieler zwei Aktionen hat, die er unterschiedlich einsetzen kann - er kann laufen oder eine Aktionskarte benutzen. Dem Spieler ist dabei völlig überlassen, in welcher Kombination er das tut - zweimal laufen, zwei Aktionskarten einsetzen oder einmal laufen und eine Aktionskarte einsetzen.

Laufen bedeutet: Über die App wird das Verkehrsmittel ausgewählt, welches benutzt werden möchte. Auf dem Spielplan sind die verschiedenen Verbindungen zwischen den Städten farblich markiert und entsprechen den Verkehrsmitteln. Damit die App genau weiß, wohin man sich bewegt, ist dafür immer nur genau eine Variante möglich. Also: Der Spieler kann sich zwar aussuchen ob er z.B. den Sportwagen nutzt oder den Hubschrauber, aber je nachdem, für was er sich entscheidet, gelangt er genau zu einer speziellen Stadt. Die App sagt das Ziel aber auch noch einmal an. Der Spieler setzt seine Spielfigur auf das entsprechende Feld.



Aktionskarten werden mithilfe des Codes benutzt. Jede Karte hat einen speziellen Code, der in der App eingegeben wird. Somit weiß die App, welche Aktionskarte man benutzen möchte. Danach wird die Karte auf den Ablagestapel gelegt.

Am Ende des Zuges erhalten die Spieler geheime Nachrichten. Eine Nachricht beinhaltet dabei immer die Info, wie weit der Informant auf dem jeweiligen Kontinent von der Spielfigur entfernt ist. Wenn der Spieler Aktionskarten eingesetzt hat, folgen weitere geheime Nachrichten mit den Informationen. Die Informanten auf den verschiedenen Kontinenten sollten die Spieler suchen, denn nur über diese erhalten sie Aktionskarten und nur über die kann der Spion gefunden werden.

Aktionskarten gibt es verschiede und sie haben unterschiedliche Zwecke. Es gibt welche, um neue oder weitere Informationen über den Spion zu erhalten oder aber um Mitspieler zu beeinträchtigen, in dem Verkehrsmittel gesperrt werden. Aber auch Extrazüge sind möglich.



Die Spieler versuchen nun anhand der geheimen Nachrichten den Spion zu lokalisieren. Dann müssen sie sich in die entsprechende Stadt begeben und als Aktion "Spion fangen" auswählen. Die App zeigt an, ob der Spion geschnappt wurde oder nicht. Liegt ein Spieler falsch, muss er eine Runde aussetzen und das Spiel geht ansonsten normal weiter. Hat der Spieler jedoch richtig gelegen und den Spion gefangen, gewinnt er das Spiel. [ds]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessante Verknüpfung von
   Brettspiel und App
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Grundidee in ähnlicher Form bekannt
App könnte technisch noch besser sein
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: "Agentenjagd" ist ein  Spielehybrid. Hybrid deshalb, weil die Steuerung komplett über die App geschieht. Auch wenn das heutzutage nicht mehr einmalig ist, ist diese Kombination doch noch insgesamt eher selten in den klassischen Brettspielen vertreten. Zum bekannten Deduktionselement ("Wo befindet sich der Spion?", in guter Mister X-/Scotland Yard-Tradition) auf dem Spielbrett (das übrigens der einzige Grund für den ansonsten viel zu großen Spielekarton zu sein scheint) gesellt sich hier also das innovative App-Element. Das ist schon mal interessant. Was dagegen etwas nervig ist, ist, dass sie App die Spielerreihenfolge selbst festlegt, egal in welcher Reihenfolge die Spielfiguren ausgewählt werden. Wir haben uns dann jedes Mal passend umgesetzt, damit die Reihenfolge nicht kreuz und quer, sondern passend zur App-Vorgabe ist.
 
Auch habe ich die App mit meinen Android-Smartphone und meinen iPad mini getestet. Mit dem iPad ist die App leider ständig abgestürzt. Ob das nun am iOS liegt oder speziell an meinem iPad, kann ich nicht beurteilen. Da das Spiel nichts speichert, sondern beim Starten der App neu beginnt, mussten wir jedes Mal von vorn beginnen. Deshalb sind wir auf das Android-Phone umgestiegen. Hier lief es problemlos - wenn nicht jemand aus Versehen die App beendet hat – denn auch dann folgt ein neuer Spielstart. Das ist suboptimal gelöst, und es sollte daher gut darauf geachtet werden, dass dies nicht passiert.

Ansonsten ist die Bedienung der App einfach und völlig verständlich und selbsterklärend.

Auch das Spiel selber ist recht simpel und leicht zugänglich. Wir haben es doch einige Male gespielt, und es war jedes Mal aufs Neue interessant und spannend, wer den Spion als erster ausfindig macht. Die Kombination mit der App wurde hier nie als störend empfunden; das passt spielerisch alles. Wer also "Scotland Yard"-ähnliche Spiele mag, und einmal mit neuer Technik spielen möchte, darf sich das Spiel gern mal genauer anschauen.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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