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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie, Karten
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: Frosted Games / Pegasus Spiele
Autor: Kevin Riley
Grafik: Gong Studios, Stephanie Gustafsson, Scott Hartman, Daniel Solis
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer:
30-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
 
 
 
 

 

 
Aeon's End
...
Risse im Gefüge der Zeit
Dunkle Mächte haben alles auf der Welt vernichtet,‭ ‬die letzten Menschen sind tief unter die Erde geflüchtet‭ ‬-‭ ‬in die Feste der letzten Ruhe.‭ ‬Doch aus Rissen im Gefüge der Zeit dringen weiterhin dunkle Mächte,‭ ‬die auch den Rest der Menschheit vernichten wollen.‭ ‬Die Riss-Magier tun sich zusammen,‭ ‬um diese dunklen Mächte zurückzudrängen.‭ ‬Sie nutzen die Energien aus der gebündelten Energie aus den Rissen,‭ ‬um mächtige Zauber gegen das Böse zu wirken.
 
 
"Aeon's End" ist ein kooperatives Deckbauspiel für ein bis vier Spieler. Jeder startet mit relativ schwachen Karten, aus denen er sich im Verlauf des Spiels ein mächtiges Deck schaffen kann, um einen Gegner zu bekämpfen. Im Gegensatz zu anderen Deckbauspielen (siehe "Dominion" oder "Thunderstone") wird hier das Deck jedoch niemals gemischt (es sei denn, bestimmte Karten verlangen dies). Das gibt den Spielern die Chance, durch den Einkauf von Karten diese sinnvoll zu kombinieren und starke Kombinationen aufzubauen. Am Anfang sucht sich jeder Spieler einen der acht im Grundspiel enthaltenen Charaktere aus und nimmt sich seine Charaktertafel.



Auf den Charaktertafeln sind weitere Informationen zum Startaufbau der Charaktere enthalten. Jeder Spieler baut seine Starthand und das Startdeck so auf, wie angegeben. Das Startdeck besteht immer aus fünf Karten mit Splittern und Funken in einer vom Charakter abhängigen Kombination. Die Starthand besteht ebenfalls aus fünf Karten: einer besondernen Charakterkarte und einer Kombination aus Splittern und Funken. Die Splitter sind Kristalle und bringen dem Spieler die Währung "Aetherium" ein, mit der weitere Karten erworben werden können. Funken sind kleine Zauber, durch die dem Gegner Schaden zugefügt werden kann.

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Außerdem enthält die Charaktertafel Informationen über den Startaufbau der Risse des Zauberers. Es gibt immer mindestens einen aktiven Riss (gelb) und mehrere dunkle Risse (blau). Die Lage der Risse gibt an, wie oft dieser noch gebündelt werden muss, bis er ebenfalls zum aktiven Riss wird.



Es gibt bei "Aeon's End" drei verschiedene Arten von Karten im Vorrat: Kristalle, Zauber und Artefakte. Kristalle geben dem Spieler durch das Ausspielen die Währung: Aetherium. Mit Aetherium können neue Karten aus dem Vorrat erworben, Risse gebündelt bzw. aktiviert oder Energie für die Charakterfähigkeit gesammelt werden.



Zauber werden beim Ausspielen an einen Riss gebündelt. Zauber können nur an aktive oder in der selben Runde gebündelte dunkle Risse gebunden werden. Gebündelte Zauber werden erst frühestens in dem nächsten Zug des Spielers gewirkt, nicht beim Ausspielen. Nach dem Wirken wird der Zauber zurück auf den Ablagestapel gelegt und kann erst in späteren Runden wieder an einen Riss gebündelt werden. Zauber sind die Hauptschadensquellen im Spiel. Über die Zauber können die Spieler dem Gegner eine Menge Schaden zufügen.



Die dritte Kartenart sind die Artefakte. Artefakte bringen beim Ausspielen einen hilfreichen Soforteffekt verschiedenster Art. Sie können zum Beispiel lästige Karten von der Hand des Spielers zerstören oder Risse bündeln.



Im Grundspiel zu "Aeon's End "gibt es vier verschiedene Gegner. Jeder Gegner bringt eigene Karten für das Angriffsdeck und gegebenenfalls verschiedene Token mit. Außerdem hat jeder Gegner eigene Sonderregeln, die sowohl den Aufbau als auch das Spiel selbst betreffen. Der Gegner kann auf zwei verschiedene Arten besiegt werden: Entweder werden seine Lebenspunkte auf "0" reduziert, oder die Spieler halten durch, bis sein komplettes Angriffsdeck durchgearbeitet und alle ausliegenden Karten abgelegt wurden.



Der Gegner hat gewonnen, wenn die "Feste der letzten Ruhe" genug Schaden bekommen hat, um auf "0" reduziert zu werden. Die Feste der letzten Ruhe ist die Zuflucht der letzten Menschen und der Ort, den die Riss-Magier beschützen. Sobald einer der Magier erschöpft wird (also auf null Leben fällt), darf er weiter spielen, aber jeder Schaden, der ihn treffen würde, wird stattdessen der Feste zugefügt. Die Feste startet immer mit 30 Leben.

Eine weitere Besonderheit bei "Aeon's End" besteht in der zufälligen Zugreihenfolge. Es gibt ein Reihenfolge-Deck, bestehend aus zwei Erzfeind-Karten und weiteren Karten abhängig von der Spieleranzahl. Bei zwei Spielern werden je zwei Karten "Spieler 1" und "Spieler 2" hinzugefügt.



Immer wenn der Erzfeind am Zug ist, werden zunächst die Karten in seiner Auslage abgehandelt und im Anschluss eine Karte von seinem Angriffsdeck gezogen. Das Angriffsdeck besteht aus drei verschiedenen Kartenarten: Angriffe, Monster und Pläne. Angriffe werden sofort abgehandelt, während Monster und Pläne in die Auslage gelegt werden. Monster besitzen Lebenspunkte und können vernichtet werden. Pläne bekommen Zeitmarker und werden erst ausgeführt, wenn der letzte entfernt wird - dadurch können sich die Spieler auf den Effekt vorbereiten.



Einige Pläne können verhindert werden, wenn dies auf der Karte angegeben ist - zum Beispiel durch das Ablegen von Karten oder das Zahlen von Aetherium-Kosten. [cf]
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  PLUS:
LUS:
kooperativer Deckbuilder
kurzweilig
sehr gut zu zweit
abwechslungsreiche Gegner
Schwierigkeitsgrad anpassbar
ENDE
  MINUS:
MINUS:
in Maximalbesetzung ggf.‭ langwierig
schlechtes "‬Inlay‭"
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Carola: "Aeons End" gehört zu den Spielen, die ich wirklich schon sehr lange beobachtet habe. Jahre lang habe ich immer nur gutes von diesem Deckbuilder, bei dem nie gemischt wird, gelesen. Durch Deckbuilder bin ich im Grunde auch erst zu richtig zum Spielen gekommen – mit "Dominion" haben wir anfangs ganze Tage verbracht! Als bekannt wurde, dass "Aeon's End" auch noch auf Deutsch kommen soll, kam ich einfach nicht mehr drum herum, es haben zu wollen. Und jetzt frage ich mich: Warum habe ich eigentlich so lange gewartet? "Aeon's End" ist ein wirklich toller und kurzweiliger Deckbuilder.

Es gibt die Möglichkeit, im Grundspiel zwischen acht Charakteren und vier verschiedenen Gegnern zu wählen. Über Erweiterungen (bisher sind zwei erschienen und es sollen weitere folgen) werden dem Spiel neue Charaktere, Gegner und weitere Karten hinzugefügt. Dadurch entsteht eine sehr hohe Variabilität im Spiel. Die Gegner fühlen sich alle komplett unterschiedlich an. Jeder Gegner braucht eine eigene Strategie, um ihn zu besiegen. Dabei haben wir in den wenigsten Partien das Gefühl gehabt, dass wir leichtes Spiel haben. In den ersten Runden machen wir nur sehr wenig Schaden, denn die Decks sind noch nicht ausgebaut. Es wird zum Kampf, die Monster zu vernichten und abzuwägen, ob es sich lohnt, Pläne zu verhindern. Nach einigen Runden werden wir jedoch stärker und können es dem Gegner so richtig zeigen. Doch bis es so weit ist, vergehen einige Runden und das Leben der "Feste der letzten Ruhe" nimmt immer weiter ab.

Sollte es zwischendurch zu schwierig werden, gibt es Vorschläge in der Anleitung, um das Spiel etwas zu vereinfachen. Ebenso gibt es für jeden Gegner einen "Experten-Modus", der es schwieriger macht, ihn zu besiegen. Durch diese Anpassungen können selbst "Spiel-Anfänger" langsam an das Spiel herangeführt werden ohne großen Frust. Vor allem in Besetzungen zu zweit ist das Spiel sehr kurzweilig. In Vollbesetzung kann es sich leider etwas ziehen. Durch die modulare Spielerreihenfolge kann es passieren, dass ein Spieler in einer Runde als erstes dran kommt und in der nächsten als letzter. Beim Spiel zu viert vergeht also viel Zeit zwischen zwei eigenen Spielzügen.

Insgesamt hat mich "Aeon's End" (bis auf das schlechte bzw. eigentlich fehlende Schachtel-Inlay)  wirklich sehr begeistert und mich wieder daran erinnert, warum ich Deckbuilder so liebe. Ein großer Pluspunkt ist das Aufbauen eines Decks, ohne es zu mischen. So können gute Kombinationen direkt hintereinander ausgespielt werden. Außerdem hat es mich bei "Dominion" oder anderen Deckbuildern teilweise genervt, dass so viel Spielzeit mit Mischen verbracht wird, anstatt einfach zu spielen. Ich vergebe für dieses wirklich sehr tolle und abwechslungsreiche Spiel extrem gute 9 Kultpunkte.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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