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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Taktik
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Adlung Spiele  ..i..
Autor: Silvano Sorrentino
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Adlungland
 
Willkommen im Freizeitpark!
Seit 20 Jahren gibt es nun den Verlag Adlung Spiele. Zeit, sich zu dem Jubiläum ein Denkmal zu setzen - mit einem eigenen Themenpark!
 

     

So funktioniert's:
Die 58 Karten mit den Parkattraktionen werden gemischt und als Stapel bereit gelegt. 3 Karten werden als offene Auslage neben dem Stapel platziert (als Reihe, mit der Infoseite nach oben). Jeder Spieler erhält 3 Karten vom Stapel auf die Hand. Die Infoseite zeigt dabei zum Spieler.


Ausgehend von der "Adlung-Plaza" (in der Mitte) entsteht ein immer größerer Park.

Auf dem Spieltisch entsteht ein großer Freizeitpark. Begonnen wird an der "Adlung Plaza". Diese Startkarte wird in die Mitte gelegt. Die Pfeilkarte wird neben den Kartenstapel gelegt. Der aufgedruckte Pfeil zeigt zu Beginn in die Richtung, die die Plaza-Karte vorgibt.

Ist ein Spieler an der Reihe, hat er stets die Wahl zwischen zwei Aktionen:

(A) Neue Attraktion aufnehmen:

Wählt der Spieler diese Option, nimmt er die äußere der 3, neben dem Kartenstapel offen ausliegenden Karten auf die Hand. Die beiden verbliebenen Karten werden nach rechts geschoben, die Lücke wird mit einer neuen Karte vom Stapel gefüllt. Diese Aktion ist nur möglich, wenn der Spieler weniger als 7 Karten auf der Hand hält. Nach dem Aufnehmen einer Karte ist sofort der nächste Spieler dran.

ODER

(B) Eine Attraktion bauen:
Der Spieler legt eine Karte von seiner Hand an eine bereits ausliegende Karte des Themenparks an - zu Beginn also zunächst an die "Plaza"-Karte; nach und nach entstehen dann immer mehr Möglichkeiten. Die Pfeilkarte gibt vor, in welcher Richtung gebaut wird; d.h. an welche Seite einer ausliegenden Karte die neue Karte angelegt werden muss. Durch Abgabe einer zusätzlichen Handkarte darf der Spieler die Pfeilkarte auch um 90 Grad weiter drehen (auch mehrfach bei entsprechend mehreren Handkarten).


Die Vorderseite einer Karte zeigt die Attraktion und die damit verbunden Faktoren "Wartezeit", "Wartung" und "Angst" in einer Abstufung von 0 (Minimum) bis 3 (Maximum).
   
Die Infoseite der Karte: Oben (rot umrandet) die Kosten für den Bau dieser Attraktion, in der Mitte noch einmal die Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Unten: Der Gewinn für diese Karte.
   

Beim Auslegen einer Karte gilt es drei verschiedene Details zu beachten.

(1) Bezahlung:
Der Spieler muss den Ausbau des Parks meist in Form von Handkarten bezahlen. Auf der Infoseite seiner neu angelegten Karte findet er in dem roten Kasten Symbole, die die Kosten anzeigen, welche für den Bau dieser Attraktion aufgebracht werden müssen!

Jede abgebildete blaue Karte muss der Spieler zusätzlich von seiner Hand unter den Nachziehstapel legen; jede blaue Karte in einem Umschlag muss der Spieler von seiner Hand einem Mitspieler überreichen. Beim Baustellensymbol erhält der Spieler die entsprechende Baustellenkarte, welche anzeigt, dass der Spieler in der nächsten Runde aussetzen muss. Erst danach darf er die Baustellenkarte wieder zurückgeben.

(2) Risikofaktoren:
Die 3 Risikosymbole der angelegten Karte werden mit den Symbolen auf der/den jeweils direkt angrenzenden Karte(n) (waagrecht und / oder senkrecht) verglichen. Sämtliche Symbole einer Art werden addiert. Beträgt die Summe eines Faktors 4 oder mehr, so erhält der Spieler die entsprechende Risikokarte, die ihn ab der nächsten Spielrunde beeinflusst. Eine Risikokarte bleibt so lange beim Spieler, bis er sie von alleine loswird oder ein Gegner dieselbe Strafe erhält. In diesem Fall wandert die Karte an den entsprechenden Spieler weiter.


Die verschiedenen Risikokarten können die Spieler negativ beeinflussen.
   
Die Pfeilkarte zeigt jeweils an, in welcher Richtung der Park erweitert wird.
   

Im Spiel sind drei Risikofaktoren:
- Wartezeit: Der Spieler muss bei jeder Wertung 1 Million von seinem Gewinn abziehen.
- Wartung: Der Spieler muss beim Bezahlen des Baus einer Attraktion mit Handkarten eine zusätzliche Handkarte ablegen.
- Angst: Der Spieler muss beim Bezahlen des Baus einer Attraktion eine zusätzliche Handkarte an einen Mitspieler geben.

(3) Wertung:
Zum Schluss seines Spielzuges erhält der Spieler noch den aufgedruckten Gewinn für den Neubau einer Attraktion. Dies kann Geld sein = Siegpunkte, welche direkt auf einem Blatt Papier notiert werden (am besten als Strichliste; 1 Million = 1 Strich). Es kann auch Geld (= Punkte, respektive Striche) sein, das an angrenzende Symbole geknüpft ist (z.B. je 2 Millionen für jedes direkt angrenzende Angst-Symbol). Gerade diese Form des Lohns ist besonders wichtig! Hier muss der Spieler im Voraus planen, wo eine Karte am meisten Geld einbringt! Auch ist es mit einem entsprechenden Symbol möglich, eigene Risikokarten wieder loszuwerden.

Am Schluss einer Wertung wird die Pfeilkarte um 90 Grad weiter gedreht und der nächste Spieler ist dran.


Wird eine neue Karte (rechts) angelegt, werden die Riskofaktoren der bestehenden angrenzenden Auslage mit der Infoseite der neuen Karte verglichen.

Gespielt wird abwechselnd reihum. Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel komplett geleert wurde. Der Ablagestapel wird nun noch einmal für eine letzte Spielrunde gemischt. Wer zum Schluss die meisten Millionen (Siegpunkte) gewinnen konnte, ist der Sieger. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
taktisches Spielprinzip
schöne Illustration
günstiger Preis
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Anleitung erschwert den Einstieg
Spielprinzip im Grunde abstrakt
   Thema wurde aufgesetzt
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  In den 90er Jahren war ich großer Fan der PC-Simulationen "Theme Park" bzw. "Roller Coaster Tycoon", bei denen es, wie in diesem Kartenspiel, um den Bau eines Freizeitparks ging. Umso erfreuter war ich, als ich vom Adlung-Jubiläumstitel hörte.

Schaut man sich zum Spielende die komplettierte Auslage sämtlicher Karten auf dem Spieltisch an, so kann man sich in der Tat an den vielen Attraktionen erfreuen - vom einfachen Verkaufsstand über das obligatorische Riesenrad ist bis zur Achterbahn alles dabei. Die Illustrationen der Karten sind gelungen und greifen im Titel jedes Fahrgeschäfts die Namen von bisher erschienenen Adlung-Spielen auf.

Während des Spiels bleibt man zwar begrifflich im Thema (Wartezeiten, Wartung etc.), allerdings sind die Bezeichnungen der Symbole nicht wirklich mit Inhalt gefüllt. Eher handelt es sich bei "Adlungland" um ein abstraktes Kartenspiel, das ein taktisches Anlegen unter Ausnutzung benachbarter Karten zum Inhalt hat.

Das Spielprinzip ist, einmal verstanden, recht simpel, wenngleich nach jeder neu angelegten Karte immer erst gerechnet werden muss. Mit "Grüblern" in der Runde kann eine Partie dann schon einmal kleine Wartezeiten verursachen und etwas länger dauern als vom Verlag vorgegeben.

Die Adlung-typische Mini-Spielanleitung besteht nur aus Text. Dies hat einen erschwerten Einstieg ins Spiel zur Folge. Kleine Übersichten bzw. Illustrationen wären hier von Vorteil, zumal die Bezahlung der Karten und die Beachtung der Risikofaktoren nicht unbedingt intuitiv gestaltet, und damit, vor allem zu Beginn, fehlerlastig ist.

Warum verdiene ich z.B. virtuelles Geld, wenn ich damit nichts bezahlen darf? Bezahlen kann ich nur mit anderen Karten; gewonnenes Geld sind in Wahrheit Siegpunkte. Und warum kostet mich Wartezeit Geld, Wartung aber Handkarten etc.?

Lässt man diese inhaltlichen Brüche außen vor, erhält man jedoch ein nettes kleines Spiel, welches ein wenig vom Glück (beim Kartennachziehen), aber vor allem von taktischen Geschick (beim Anlegen der Karten ans Wegenetz) geprägt ist. Angesichts des günstigen Preises (weniger als 6 Euro), des soliden Spielprinzips und des schönes Themas ist "Adlungland" somit auf jeden Fall einen Blick wert!

 

 
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